The Marquess' Quest for Love

Alexa Aston

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Originaltitel

Verlag:  Dragonblade Publishing, Inc.
Ausgabe: ebook
Erscheinungsdatum: September 2024

Genre: Historical

Teil einer Serie: The Strongs of Shadowcrest 06

Rezensionen

Ankes Bewertung 02 05 Sterne.png

Captain Byron Balfour, der neue Marquess of Bridgewater, hat sich nie gewünscht, an die Stelle seines älteren Bruders zu treten und den Titel zu erben. Als zweiter Sohn ist auch gar nicht darauf vorbereitet worden, aber auch ihm wurde Pflichtbewusstsein eingetrichtert.

Doch nach er seine Kommission verkauft hat und angefangen hat sein Erbe zu sortieren, wir ihm langsam klar, dass nichts so wahr wie es ihm schien. Er muss heute nicht nur seinen Bruder, den er stets vergöttert hat, infrage stellen, sondern auch die Pflichten, die er glaubt, einem längst verstorbenen Vater gegenüber erfüllen zu müssen.

Lady Mirella Strong freut sich auf ihre Saison, die Veranstaltungen und die Flirts. Und vielleicht bekommt sie so die Chance, etwas ähnlich Herrliches, wie die Küsse, die sich zuvor mit Marquess of Bridgewater getauscht hat, zu einem anderen Gentleman finden. Den leider ist der Marquess nach eigenen Angaben an seine Pflicht gebunden und eine mögliche Verbindung kommt nicht infrage. Zudem will Mirella, wie alle anderen Strongs, nur aus gegenseitiger Liebe heiraten und für den Marquess of Bridgewater scheint das keine Rolle zu spielen.

Dieser 6. Teil der „Strongs of Shadowcrest“-Serie hebt insofern hervor, als sich das Konzept der Geschichte über seinen längeren Zeitraum zieht. Die Protagonisten haben also mehr Zeit, sich des jeweils anderen gewahr zu werden. Umso problematischer fand ich, dass Byron so lange so stur blieb, in seinem Opfer, die unsympathische Nachbarstochter zu ehelichen, die einst seinem älteren Bruder versprochen war. Dabei war ihm völlig egal, ob die das überhaupt möchte.

Erst als Byron erkennt, dass die Braut a) gar nicht so unsympathisch ist, wie angenommen und b) einen anderen liebt, ändert sich das. Jetzt wo ich darüber nachdenke, ergibt das in gewisser Weise Sinn, doch beim Lesen direkt, empfand ich das als seltsam. Ich habe nicht nachvollziehen können, woher mit einem Mal sein Mitleid für sie kommt, da er vorher so gnadenlos in seiner verdrehten Meinung war, sie müsse ihm gehorchen und machen, was er für seine Pflicht hielt.

Deutlich besser war dargestellt, wie er nach und nach den Thron, auf den er seinen älteren Bruder gestellt hat, demontiert. Und erkennt, was sein Vater ihm damit angetan hat, ein verqueres Pflichtbewusstsein einzuhämmern. Doch auch hier wäre es mir lieber gewesen, er hätte seinen Bruder als Mensch erkannt, mit all seinen Mängeln, stattdessen er sich als der Bösewicht der Geschichte entwickelt.

Was die Hauptprotagonistin, Mirella Strong, betrifft, so kann ich nichts zu ihr sagen, da sie keinen Eindruck bei mir hinterlassen. Nun, da ich diese Rezension schreibe, kann ich mich überhaupt nicht mehr an ihre Figur erinnern. Ich denke, das sagt alles aus, was man wissen sollte.

Kurzgefasst: eine nur wenig aussagekräftige Geschichte, die von blassen Figuren begleitet wurde, deren Handlungen und Denkweisen mir verborgen blieben.

Gelesen und rezensiert von Anke im Dezember 2025.

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