Kilby Blades

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Originaltitel
Verlag: Smartypants Romance
Ausgabe: ebook
Erscheinungsdatum: September 2021
Genre: Contemporary
Teil einer Serie: Green Valley Heroes 01
Ankes Bewertung 
Die Rangerin Sierra Betts lebt und arbeitet noch nicht lange im Great Smoky Mountain National Park. Aus Kalifornien stammend und als Schwarze Frau hat sie es nicht immer einfach bei den alteingesessenen Bewohnern der Kleinstadt Green Valley. Mit ihrer Arbeit für den Park zeigt sie viel Engagement, und das ist nicht nur der Chefin der Greenbrier Station aufgefallen, sondern auch dem für ihren Bereich zuständigen Fire Marshal Forrest Winters.
Forrest hat sich auf den Schlag in Sierra verliebt. Ihm ist jedoch klar, dass er sich ihr nur langsam nähern kann, um die mitunter stachelig reagierende Sierra nicht zu sehr gegen sich aufzubringen. Enger mit ihr zusammenarbeiten zu können, um eine Reihe an Brandstiftungen im Park zu untersuchen, ist die perfekte Gelegenheit, um ihr seine Gefühle zu offenbaren.
Auf die „Green Valley Heroes“-Serie bin ich durch die Autorin Juliette Cross gestoßen, die gleich mit zwei Geschichten zur Serie beigetragen hat. Dass die Serie zum „Smartypants Romance universe“ gehört, einer von der Autorin Penny Reid gegründeten Plattform für junge Autoren und Autorinnen, und damit die „Winston Brothers“-Reihe der Autorin erweitert, war mir zunächst nicht bewusst. Vermutlich auch deswegen, da die „Winston Brothers“ zwar schon ewig auf meiner Leseliste stehen, ich die Bücher bisher jedoch noch nicht gelesen habe.
Das Schöne an der „Green Valley Heroes“-Serie (und überhaupt an allen Büchern des „Smartypants Romance universe“, dass alle Teile als Standalone gelesen werden können. Das hat mich vor allem zu Beginn von „Forrest for the Trees“ ermuntert, weiterzulesen, da ich hätte abbrechen können und einfach zum nächsten Teil hätte greifen können, ohne etwas zu verpassen, denn der Anfang war mehr als zäh. Erst als die Ermittlungen zu den Brandstiftungen in den Fokus gerückt wurden, konnte mich die Geschichte endlich für sich gewinnen.
Zwei Dinge haben mir das Lesen schwer gemacht: der Schreibstil der Autorin Kilby Blades und der in jeder Hinsicht perfekte Held.
Der Schreibstil der Autorin ist vollgepackt mit umgangssprachlichen Ausdrücken und Redewendungen, deren Bedeutungen ich beim Lesen oft nur erahnen konnte. So war es für mich nicht möglich, mich zurückzulehnen und die Geschichte zu genießen, da ich mich allzu oft fragen musste, ob ich den Absatz nun richtig verstanden habe.
Ja, und dann war da auch noch Forrest, der einfach zu perfekt war. Den einzigen Charakterfehler, nämlich ein wenig zu schnell zu urteilen, den man ihm hätte ankreiden können, hat er praktisch sofort wieder ausgeräumt. Erfolgreich und engagiert im Beruf, freundlich und charmant zu seinen Mitmenschen, aufmerksam und liebevoll beim Daten und in der Liebe. Gutaussehend, gutgebaut, geduldig und gutmütig. Würde ich damit einem netten Helden nicht wehtun, müsste ich sagen: übelkeitserregend perfekt und in all seiner Glorie anstrengend zu lesen.
Sierra hat mir als Heldin eines Liebesromans deutlich mehr zugesagt. Auch sie zeigt viele guten Seiten, aber sie ist auch ein wenig kratzbürstig (was sich in amüsant zu lesenden Wortwechseln mit Forrest äußert) und vorsichtiger. Das Leben hat ihr beigebracht, nicht allzu schnell zu vertrauen, und die für die fremde Umgebung der Kleinstadt in Tennessee tut das übrige.
Die Geschichte wird in der 3. Person abwechselnd aus Sierras und Forrest Sicht erzählt. Zum Glück wird der Perspektivenwechsel im Kapitel-Anfang angekündigt, sodass ich mich gut zurechtgefunden habe. Wie ich später erleben musste, ist das nicht in allen Büchern der Reihe so, und hat mir nicht unerheblich Probleme bereitet.
Dieser Contemporary, ich denke sogar, dass sich das auf die ganze Serie bezieht, ist ein „clean Romance“, in dem die Geschichte vor geschlossener Schlafzimmertür endet. Es mag an meiner langen Liebesromanleser-Geschichte liegen, doch in letzter Zeit konnte ich für mich feststellen, dass ich gut damit bin. Leser, die gerne intime Szenen lesen, sind hiermit vor einer möglichen Enttäuschung gewarnt.
Kurzgefasst: langsamer Start, unterhaltsames Ende, romantische Liebesgeschichte.
Gelesen und rezensiert von Anke im September 2026.
1. Forrest for the Trees (2021) - Kilby Blades
2. Parks and Provocation (2022) - Juliette Cross
3. Letter Late Than Never (2023) - Lauren Connolly
4. Peaches and Dreams (2023) - Juliette Cross
5. Young Buck (2024) - Kilby Blades
6. Package Makes Perfect (2024) - Lauren Connolly
7. All Fired Up (2024) - Ally Winters
8. Wild Goose Chase (2024) - Kilby Blades