Meg Cabot
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Originaltitel: Size 12 and Ready to Rock
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442382200
Erscheinungsdatum: Dezember 2013
Genre: Romantic Suspense
Teil einer Serie: Heather Wells 04
Klappentext
Es könnte alles so schön sein! Sommerferien und endlich den richtigen Mann an der Seite: Heather Wells ist glücklich! Doch trotz der Ferien ist der Campus des New-York-Colleges, Heathers Arbeitsplatz, voller kreischender Teenies, die am großen »Tania-Trace-Rock-Camp« teilnehmen, benannt nach der Dame, die gerade Heathers Ex geheiratet hat. Doch was Heather wirklich Kopfschmerzen bereitet, ist nicht Tania, sondern der Mord an dem Producer des Camps. Heather sollte sich natürlich aus der Sache raushalten, aber als Tania sie in ein schockierendes Geheimnis einweiht, kann sie gar nicht mehr anders: Heather Wells ermittelt wieder!
Quelle: Blanvalet
Nicoles Bewertung
Heather Wells wird eines Nachts zum Campus gerufen. Angeblich treiben Eindringlinge darin ihr Unwesen und eine Person soll bewusstlos sein. Als Heather dort ankommt, wird sie angeschossen- doch es ist keinesfalls eine Kugel, die sie im Rücken trifft, sondern Farbe, da ihre Schützlinge damit beschäftigt sind Paintball zu spielen und Heather zufällig in ihre Schusslinie gerät. Eigentlich will Heather den Kids zuliebe alles vertuschen, doch nachdem auch noch ihr Verlobter Cooper dort auftaucht und ein Vorgesetzter, wird die Situation für Heather mehr als brenzlich. Wie gut, dass sie Cooper an ihrer Seite hat, der um eine gute Ausrede nie verlegen ist.
Die bewusstlose Person entpuppt sich schließlich ausgerechnet als Tania- die Tania, die sich an Heathers Ex, Coopers Bruder Jordan ranmachte, nun mit ihm verheiratet ist und ein Kind erwartet. Tanias Zusammenbruch hat mit ihrer Schwangerschaft weniger zu tun. Vielmehr liegt es daran, dass kurz zuvor ihr Leibwächter angeschossen wurde; mit einer echten Kugel versteht sich, der unbekannte Täter noch flüchtig ist und Tania und Jordan Zeuge der Tat wurden. Doch wer würde einen Leibwächter umbringen wollen? Oder sind gar Jordan und Tania das Ziel des Killers? Heather kann gar nicht anders, sie muss wieder einmal kriminalisieren, denn nachdem auch noch ein weiteres Opfer zu beklagen ist, wird Cooper auf den Fall angesetzt und bei Kriminalfällen, die sich in ihrem unmittelbaren Umfeld abspielen, fühlt sie sich einfach verantwortlich, Licht ins Dunkel zu bringen.
Nach „Darf’s ein bisschen mehr sein“, „Schwer verliebt“ und „Mord au chocolat“, darf das ehemalige Teeniestar-Sternchen und jetzige Leiterin des Studentenwohnheims Heather Wells erneut ermitteln und diesmal steht ausgerechnet Heathers ehemalige Nebenbuhlerin um Jared, Tania, im Fokus des Geschehens. Sehr berührend fand ich es, wie die Autorin Erklärungen liefert, wieso Heather Tania trotz allem, was einst war, helfen möchte. Heather wächst dem Leser immer mehr ans Leserherz, mit ihrer offenen und liebevollen Art, mit ihren Mitmenschen umzugehen, dennoch konnte ich mich auch diesmal wieder sehr über gewisse humorige Gedankengänge der weiblichen Hauptfigur dieser Reihe amüsieren. Ebenfalls positiv finde ich es, dass hier eine Romanheldin im Fokus des Geschehens steht, die keine Modellmaße zu bieten hat, dies jedoch so hinnimmt wie es ist und sich nicht in ewigem Gejammer darüber ergeht. Nachdem es im dritten Band ja erst so aussah, als ob Heather und Cooper nicht mehr zusammenkommen könnten (was sich ja erst im Laufe der Geschichte wieder änderte) sind die beiden nun in „Keine Schokolade ist auch keine Lösung“ ein verliebtes und verlobtes Paar. Cooper steht seiner Heather dann auch immer, wenn es nötig ist bei und es macht einfach viel Spaß, die Dialoge des Paares zu lesen, da die Autorin auch hier mit viel Humor und Herz ans Werk gegangen ist.
Man sollte jedoch zum besseren Verständnis der Vorgeschichte unbedingt die richtige Reihenfolge beim Lesen einhalten, wenn man zur Heather Wells Reihe greift. Der Spannungsfaktor ist auch diesmal nicht unbedingt sehr hoch; man weiß eigentlich sehr früh, wer mordend umherzieht, was ein kleiner Wermutstropfen für mich war, doch leichte und humorige Leselektüre bietet auch der 4. Teil der Heather Wells Reihe allemal. Ich bin schon sehr gespannt, was sich Meg Cabot im nächsten Band um Heather und Cooper einfallen lässt, da durch das Interview, das der Verlag mit der Autorin führte, (am Ende des Romans) meine Neugierde schon ziemlich geschürt wurde.
Kurzgefasst: turbulenter, humoriger, 4. Teil der Heather Wells Reihe