The Rose and the Rogue

Jillian Eaton

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Originaltitel 

Verlag: via Kindle Unlimited
Ausgabe: ebook
Erscheinungsdatum: April 2023

Genre: Historical

Teil einer Serie: Ravishing Rosewoods 04

Rezensionen

Ankes Bewertung 02 Sterne.png

Eloise, die jüngste der Rosewoods, hat sich ihren Platz in der Familie gesucht, in sie die wildeste der Geschwister wurde. Bis heute sucht sie lieber Schutz in ihrem Kletterbaum, als im Ballsaal die Lady zu minimen. Ihr Freiheitsdrang ist so groß, dass sie mit Sorge beobachtet, wie sich alle ihre älteren Schwestern verlieben und an einen Mann binden. Doch auch sie scheint nicht ganz immun gegenüber Männern, zumindest gegenüber einem, dem Amerikaner Adam St.Clair.

Adam ist nur aus einem Grund in England, um sich an seinem adeligen Vater zu rächen, dem er seine Illegitimität zu verdanken hat und den frühen Tod seiner Mutter anrechnet. Er ist bereits vermögender und einflussreicher als es sein unbekannter Vater je war, es fehlt ihm nur noch eine Frau, die noch schöner und kultivierter ist als die seines Vaters.

Problematischerweise ist es ausgerechnet die wilde und unkonventionelle Eloise, die sein Interesse weckt.

Entsprechend der Informationen der Autorin Jillian Eaton, ist dies, der vorerst letzte der „Ravishing Rosewoods“-Serie, obwohl der Verbleibt des Erben, James Rosewood, nach wie vor ungeklärt ist. Die Autorin hat aber versprochen, dass der Earl gesund und munter ist und ganz sicher irgendwann seine eigene Geschichte bekommen wird.

Nachdem mich die „The Perks of Being an Heiress“-Serie der Autorin, trotz ihrer kleinen Verrücktheiten, gut unterhalten hatte, hatte ich mich, in froher Erwartung eines ähnlichen Leseerlebnisses, den „Ravishing Rosewoods“ zugewandt.

Und auch, wenn die Geschichten Ähnlichkeiten aufweisen, sie angenehm zu lesen waren und durch ihren Familien-Bonus erfreut haben, so konnte mich deren Qualität insgesamt nicht überzeugen. Und dieser 4. Teil kam mir gerade zu mühsam, un-inspiriert und ein wenig lieblos dahin erzählt vor.

Mit seinen 154 Seiten bietet „The Rose and the Rogue“ deutlich weniger Raum für die Entwicklung der Geschichte und seiner Charaktere. Das ist meiner Meinung nach besonders ein Problem für die noch sehr kindische Eloise.

Gerade eben noch etabliert sie Frosche in den Zimmern einer Dame, klettert lieber auf Bäume und freut sich, wenn sie von ihren Schwestern „vergessen“ wird und „Kevin allein zu Hause“ spielen kann, statt auf einem Ball tanzen zu müssen. Nur in Adams Gesellschaft wird die Kindfrau zur verführerischen Sirene. Das mag für Vladimir Nabokovs „Lolita“ funktionieren, für einen „meiner“ Liebesromane tue es das jedoch nicht.

Kurzgefasst: eine un-inspiriert Geschichte, die für mich, trotz des Familien-Bonus und einiger amüsanter Szenen, einfach nicht funktioniert hat.

Gelesen und rezensiert von Anke im Juni 2025.

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