Die Suche des Earls

Jo Goodman

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Originaltitel: Let me be the one

Verlag: dp Verlag
Ausgabe: ebook
Erscheinungsdatum: Februar 2023

Genre: Historical

Teil einer Serie: Compass Club 01

Klappentext

Auf der Suche nach einem berüchtigten Juwelendieb, der die feine Gesellschaft seit einiger Zeit in Aufruhr bringt, trifft der Earl of Northam, auch bekannt als North, auf die ebenso ungewöhnliche wie schöne Lady Elizabeth Penrose. Sofort ist er von ihr fasziniert, doch Elizabeth ist wild entschlossen allein zu bleiben. Als North jedoch beschuldigt wird selbst der Dieb zu sein, kann nur Elizabeths Geständnis in der Tatnacht mit dem Earl zusammen gewesen zu sein, ihn noch retten. Um die Lady vor dem Ruin zu bewahren, heiratet North sie und beide sind nicht unbedingt unglücklich über ihr Los – wären da nicht Elizabeths eigene dunkle Geheimnisse. Kann sie ihrem neuen Mann vertrauen oder wird sie ihn für immer verlieren?

Quelle: dp Verlag

weitere Ausgaben:

Titel: Taumel der Gefühle
Verlag: Heyne
Erscheinungsdatum: April 2006

Rezensionen

Ankes Bewertung 03 Sterne.png

Brendan David Hampton, Earl of Northam bekommt von Colonel Blackwood nicht nur den Auftrag nach einem Dieb zu suchen, der die gute Gesellschaft heimsucht, sondern auch nach seiner Großnichte Elizabeth Libby Penrose zu schauen, die ihm große Sorgen bereitet. Auf der Landpartie der Battenburn findet North, wie ihn seine Freunde nennen, die Möglichkeit dazu.

Während er sich Elizabeth nähert und völlig fasziniert von ihr scheint, wetten der verschworene Kreis seiner Freunde, des „Compass Clubs“, ebenfalls Gäste bei den Battenburns, bereits auf seine Hochzeit mit Elizabeth.

Zwar verliebt sich North Hals über Kopf in Elizabeth, eine Heirat hat er jedoch zunächst nicht im Sinn. Zu dieser kommt es erst, als ihm Elizabeth bei seinen geheimen Ermittlungen zum „Gentleman Dieb“ beiseitesteht, um ihn über den Verdacht zu erheben, er sei selber der Dieb. Derart kompromittiert bleibt den beiden nichts anderes übrig als zu heiraten. Etwas, was weder Brendan noch Elizabeth ablehnen. Ganz im Gegenteil, weil sie zu viele Geheimnisse voneinander trennen, hätten sie ohne diese Tat von Elizabeth vermutlich nie zueinander gefunden. Nur den Dieb, den gibt es immer noch zu fassen.

Ich habe noch nicht viele Bücher von Jo Goodman gelesen und dieses erste Kennenlernen der Autorin liegt bereits viele Jahre zurück. Es war also meine erste Begegnung mit dem „Compass Club“.

Der 1. Teil dieser Serie erschien zunächst unter dem Titel „Taumel der Gefühle“ bis ihm vor kurzem, unter anderem Titel und Verlag, neues Leben eingehaucht wurde. Da ich bisher nicht die allerbeste Erfahrung mit den Übersetzungen des dp Verlages gemacht habe, war ich äußerst Dank, dass der Inhalt aus der Heyne Ausgabe übernommen wurde.

Das und die Tatsache, dass Jo Goodman eine hervorragende Geschichtenerzählerin ist, hat mir das Lesen des Romans eindeutig versüßt. Und ein wenig Zuckerguss obendrauf hat es für mich auch dringen gebraucht.

Bestenfalls kann ich sagen, dass die „Die Suche des Earls“ manchmal verwirrend und manchmal auch irritieren zu lesen war. So fand ich mich etwa zu Anfang regelrecht in die Geschichte reingeworfen und dann ein wenig orientierungslos zurückgelassen. Auch ist es mir öfters passiert, dass ich Passagen mehrmals lesen musste, um die Szene zu verstehen, die dargestellt wurde.

Mir erschien Jo Goodman Erzählstil als „show, not tell“. So gibt die Autorin Andeutungen, deutet Vermutungen an und kommentiert Situationen neutral. Damit musste ich als Leser sehr viel genauer lesen und auf die Zeichen zwischen den Zeilen achten. Unachtsames Lesen wurde sofort durch fehlendes Verständnis „bestraft“. Grundsätzlich kann ich das noch nicht einmal als Kritikpunkt anbringen, weil das Ganze, trotz der Herausforderung an mich als Leser, etwas hatte, was mich fasziniert hat.
Hinzu kommt, dass die Geschichte recht komplex ist und auf vielen Eckpunkten aufgebaut ist, die bis zum Ende aufgelöst werden müssen. Aber auch hier wieder, eine Herausforderung, die mich durchaus fasziniert hat.

Eines meiner Probleme lag darin, dass ich so gar nicht mit der Heldin der Geschichte konnte. Ich fand Elizabeth einfach nur unsympathisch und anstrengend. Dabei konnte ich, wollte ich ganz ehrlich sein, ihr Verhalten verstehen und ihre Selbstverachtung nachvollziehen; zumindest in großen Teilen der Geschichte. Und doch bevorzuge ich in meinen Liebesromanen einen völlig anderen Typ.

Ein anderes Problem war das fehlende Gefühl zwischen den Protagonisten, bzw. dass mir die Autorin ein solches nicht vermitteln konnte. Die beiden haben sich für mich eher als Freunde mit gewissen Vorzügen angefühlt, als das Paar eines guten Liebesromans.

Kurzgefasst: Respekt, Jo Goodman weiß Geschichten zu erzählen! Leider konnte ich mich diesem Fall nicht mit ihren Charakteren anfreunden. Zudem hat mir die Chemie zwischen den Hauptprotagonisten gefehlt.

Gelesen und rezensiert von Anke im September 2023.

Susannes Bewertung 04 05 Sterne.png

Vorgeschichte: Brendan David Hampton wird als Mutprobe zu Madame Fortuna geschickt. Diese erklärt allen vier Jungs das Geheimnis ihrer Pfirsiche.

Madame Fortuna begleitet immer wieder den Compass-Club. Zeitweise auch deshalb, weil der Compass-Club den Rat von Madame Fortuna sucht.

Ein gemeiner Dieb treibt sein Unwesen in Englands Oberschicht. Da wird North von Colonel Blackwood auf den Gentleman-Dieb angesetzt. Auch South, East und West befinden sich auf dem Landsitz von Louise und Harrison Battenburn. Auf dieser Gesellschaft lernt North Elizabeth kennen. Elizabeth fallen die vier Freunde auf, als North mit Pfirsichen jongliert und die vier sich dabei köstlich amüsieren.

North wundert sich, dass Elizabeth als Gesellschafterin bei den Battenburns lebt, da sie doch die Tochter des Earls of Rosemond ist. Erst später erfährt er, dass Elizabeth und ihr Vater von den Battenburns erpresst wurden.

Zusammen mit der schönen Lady Elizabeth versucht der attraktive Earl von Northam, den Gentleman-Dieb zu überführen. Eine heiße Leidenschaft entbrennt, doch da entdeckt Northam Elizabeths Geheimnis.

Als North als Dieb verdächtigt wird, stellt sich Elizabeth vor ihn und kurze Zeit später heiraten sie. Doch ihre Ehe steht am Anfang unter keinem guten Stern.

Madame Fortuna begleitet immer wieder den Compass-Club. Zeitweise auch deshalb, weil der Compass-Club den Rat von Madame Fortuna sucht. Und der Gentleman-Dieb wird schließlich entlarvt.

Kurzgefasst: Eine tolle Geschichte. Die Mitglieder des Compass-Clubs sind liebenswert und zeitweise sehr amüsant. Sie wetten für ihr Leben gern. Alle vier Helden haben mir sehr gut gefallen.

Diese Rezension bezieht sich auf die Ausgabe: Heyne, Taumel der Gefühle.

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