In den Armen des Eroberers

Stephanie Laurens

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Originaltitel: Devil's Bride

Verlag: Blanvalet
Ausgabe: ebook
Erscheinungsdatum: Juni 2003

Genre: Historical

Teil einer Serie: Cynster

Klappentext

Einen Heiligenschein hat sich der berüchtigte Frauenheld Devil Cynster nicht gerade verdient, als er sich zusammen mit der blutjungen Gouvernante Honoria Wetherby aus einem Unwetter in ein einsames, schützenden Häuschen rettet. Doch Devil ist erstaunlicherweise bereit, den Skandal durch eine Heirat aus der Welt zu schaffen - was der Temperamentvollen und freiheitsliebenden Honoria zunächst lediglich ein Stirnrunzeln entlockt...

Quelle: Blanvalet

Rezensionen

Susannes Bewertung 05 Sterne.png

Für mich ist „In den Armen des Eroberers“ eines meiner absoluten Lieblingsbücher und hat Keeperstatus. Ich habe dieses Buch schon mehrmals gelesen und greife auch immer wieder einmal gerne danach.

Honoria ist auf dem Heimweg, als sie von einem Gewitter überrascht wird. Gleichzeitig findet sie einen verletzten jungen Mann. Devil ist ebenfalls auf dem Nachhauseweg zum Sitz der Cynster Familie. Er nimmt seine übliche Abkürzung und trifft dabei auf Honoria und Tolly, seinen lebensgefährlich verletzten Cousin. Gezwungenermaßen verbringen sie die Nacht in der naheliegenden Hütte. Doch Tolly überlebt die Nacht nicht. Honoria wird gesucht und so werden sie überrascht. Devil hat in ihr die Frau seines Lebens gefunden, nur Honoria weiß noch nichts von ihrem Glück. Devil bringt Honoria zu seiner Mutter auf den Familienstammsitz. Natürlich bietet Honoria ihre Hilfe an und möchte bis nach der Beerdigung bleiben. Aber das ist nicht so einfach. Denn Devil hat andere Pläne mit ihr. Außerdem muss der Mord an Tolly aufgeklärt werden...

Devil ist das Oberhaupt der Cynster Familie und der Anführer der Cynster Riege. Alle druch die Bank sehr dominante Herren. Arrogant, geborene Führer und manchmal etwas selbstherrlich, besonders Devil. Honoria bildet dennoch die perfekte Ergänzung zu ihm. Sie ist willensstark und lässt sich nicht unterkriegen. Denn nur eine starke Frau kann den Cynster Männern das Wasser reichen.

Ich liebe die Wortgefechte zwischen Devil und Honoria. Aber auch die Wortgefechte zwischen Devil und Chillingworth, seinem alten Freund. Auch fand ich toll, dass sich Honoria auf der Suche nach dem Mörder immer wieder einmischt, auch wenn dies Devil und seinen Cousin überhaupt nicht passt.

Ein gelungener Roman von Stephanie Laurens, ganz so wie man es von ihr kennt und liebt, mit einer Mischung Suspense und Historical.

Kurzgefasst: ein toller und amüsanter Beginn einer sehr umfangreichen Familiengeschichte mit selbstbewussten Männern und ebenso starken Frauen mit eigenem Willen.

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Die Gouvernante Honoria Wetherby findet bei ihrer Heimfahrt durch den Wald einen stark blutenden jungen Mann. Während sie noch vergeblich versucht, die Blutung zu stoppen, taucht Sebastian 'Devil' Cynster, Earl of St.Ives an ihrer Seite auf. Gemeinsam bergen sie den, durch eine Schusswunde tödlich verletzten jungen Mann. In diesem Mann erkennt Devil seinen Cousin Tolly. Wegen eines nahenden Unwetters suchen sie über Nacht, Schutz in einer kleinen Hütte.

Das bringt ungeahnte Schwierigkeiten in Honorias wohlgeplantes Leben. Nicht nur, dass sie sich gegenüber dem verstorbenen Tolly verpflichtet fühlt, seinen Mörder zu stellen, sie ist nun auch noch hoffnungslos kompromittiert. Für Devil, dem die Situation in seiner vollen Tragweite durchaus bewusst ist, gibt es nur eine Lösung: er wird Honoria heiraten. Zudem gefällt ihm diese Frau ausgesprochen gut.

Aber die freiheitsliebende Honoria lässt sich nicht so leicht aus der Ruhe bringen. Sie hat einen wohlüberlegten Plan, den sie so schnell nicht aufgeben will und denkt gar nicht ans heiraten.

Der erste Teil der 'Cynster' Familie liest sich flüssig und unterhaltsam. Allerdings weiß ich nicht, ob ich mit der 'Cynster-Riege' jemals gänzlich zurechtkommen werde, dazu sind mir die Herren viel zu tyrannisch. So habe ich mich auch mit 'Devil' schwergetan und konnte kaum die rechte Sympathie für ihn aufbringen, die bei einer empfehlenswerten Geschichte, für mich, eine wichtige Rolle spielt.

Was für mich die Geschichte dennoch wieder hervorhebt, ist die Figur der 'Honaria', die einfach wunderbar gelungen ist und mir viel Vergnügen beim Lesen bereitet hat. Gefallen hat mir auch, der zwar sehr leicht zu durchschauende Krimiplot, der die Liebesgeschichte nicht erstickt, sondern genügend Raum für die beiden Hauptdarsteller frei hält.

Chris' Bewertung 04 Sterne.png

Das zufällige Aufeinandertreffen mit einem Sterbenden und einem arroganten Schnösel wird das Leben der patenten und resoluten Gouvernante Honoria Wetherby völlig auf den Kopf stellen. Auf dem Weg nach Hause findet Honoria einen verletzten, jungen Mann und wird kurz darauf von einem gut aussenden Fremden aufgelesen. Schnell stellt sich heraus, dass die beiden Männer verwandt sind und zu dritt suchen sie Schutz in einer Hütte, da ein Unwetter eine Rückkehr nach Hause unmöglich macht.

Am nächsten Morgen ist der junge Mann tot, der arrogante Schnösel entpuppt sich als Devil Cynster, Herzog von St. Ives und Honoria ist in einen handfesten Skandal verwickelt. Da bleibt nur mehr die Heirat. Doch Honoria hat andere Pläne. Sie hat keine Lust zu heiraten und will eigentlich in die Fremde reisen. Abenteuer erleben, fremde Kulturen kennenlernen.

Doch der Herzog von St. Ives denkt gar nicht daran, Honoria gehen zu lassen. Und der hochmütige Aristokrat muss feststellen, dass es doch nicht so einfach ist, die auserwählte Frau an sich zu binden.

Ich habe dieses Buch bewusst für das Buchspiel von Happy End Bücher gewählt, da es perfekt für die geforderte Aufgabe im Januar passt. Devil Cynster erfüllt alle Anforderungen an einen Anführer und ist das Familienoberhaupt einer ziemlich großen Sippe. Der Plot der Geschichte ist relativ simpel. Nach dem Tod von Tolly, Devils Cousin, suchen seine Vettern Tollys Mörder. Doch Honoria will sich nicht einfach beiseiteschieben lassen und mischt sich immer wieder – sehr humorvoll – ein.

Ihre Gründe nicht heiraten zu wollen sind genauso verständlich wie Devils Wunsch Honoria zu heiraten. Die zwei passen auch zusammen wie Topf und Deckel. Allerdings ist Devil phasenweise wirklich eine Nervensäge. Deswegen gibt es einen Punkt Abzug. Ein willensstarker Held ist ja in Ordnung, aber mir war Devil einen Tick zu herrschsüchtig.

Kurzgefasst: ;ein amüsanter Beginn einer sehr umfangreichen Familiengeschichte mit selbstbewussten Männern und zum Glück genauso starken Frauen.

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