Die Ankunft

JR Ward

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Originaltitel: Covet

Verlag: Heyne
Ausgabe: ebook
Erscheinungsdatum: März 2010

Genre: Paranormal

Sprecher:in Hörbuch: Uwe Büschken

Teil einer Serie: Fallen Angels 01

Rezensionen

Ankes Bewertung 05 Sterne.png

Zugegeben, nach dem ich die ersten Meinungen zum Buch und Inhalt gelesen hatte, war ich ein wenig enttäuscht – was auch erklärt, warum das Buch so lange auf meinem SUB lag – keine neue Serie a la "Black Dagger" der Autorin erwarten zu dürfen, sondern eine Geschichte, die in eine ganz andere Richtung geht.

Nachdem ich nun das Buch gelesen habe, zolle ich jedoch meinen ganzen Respekt der Autorin dafür, dass sie eben nicht einfach eine weitere Serie a la "Black Dagger" geschrieben hat, sondern sich etwas völlig anderes hat ausdenken können.

Und so folgt die Story auch nicht dem üblichen Muster eines paranormalen Liebesromans, sondern teilt sich im Grunde in zwei Geschichten, mit verschiedenen Protagonisten, die jedoch an einem Strang ziehen und einen gemeinsamen Plot bilden, auf.

Da ist zum einen der Undercover (im Ruhestand-)Agent Jim Herron, der von Engeln und Dämonen gleichermaßen ausgewählt wurde, um ihre jeweilige Seite zu vertreten und Punkte im Spiel von Gut und Böse für die ein oder andere Seite einzuholen.

Und dann ist da der millionenschwere Bauunternehmer Vin diPiertro der am Scheideweg zwischen "Gut werden" oder "endgültig Böse" steht und seine Entscheidung für die ein oder andere Seite, den ersten Punkt im Spiel der Mächte bringen wird.

Jims Aufgabe besteht nun darin, Vin entsprechend zu unterstützen; die Frage ist nur welches der richtige Weg ist, denn nicht alles ist so wie es scheint!

Ich war beim Lesen von der ersten Seite an völlig fasziniert, sowohl von der Geschichte auch als von den Protagonisten. J.R. Ward hat mit den "Fallen Angels" eine wahrlich fesselnde Serie gestartet, die hoffentlich noch viele weitere Teile beinhalten wird; zumindest so lange bis die sieben Todsünden in Geschichten verpackt wurden und sieben Seelen auf den rechten Weg gebracht sind.

Bei all den ungewöhnlichen Zutaten der Story, so ist doch J.R. Ward ihren flotten Sprüchen und unverblümten Ausdrucksweise treu geblieben, über dich ich bereits bei den "Black Daggern" immer, ob ihrer Übertreibung behaglich schmunzeln konnte.

Ihre Helden (Hier die Mehrzahl; da man sowohl Vin als auch Jim als Held der Geschichte bezeichnen kann.) haben genau den Charme abbekommen, der mich auch bei Wrath und Co. so gefangen genommen hat und auch die starke Heldin, sowie das widerliche Böse, erinnern (sind aber keineswegs einfach nur kopiert!) an die Erfolgsserie der Autorin.

Dank des umfangreichen Buches blieb sowohl für die Liebesgeschichte von Vin, als auch für die Figur des Jims, Platz zur Entfaltung der Charaktere und ihrer Entwicklung. Dass es dabei zu keinem Zeitpunkt Stillstände und Leerläufe in der Story gab, beweist darüber hinaus ebenfalls das Ausnahme-Erzähltalent der Autorin.

Kurzgefasst: erstklassige, paranormale Unterhaltung, die alles bietet, was ich mir von einer solchen nur wünschen kann.

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