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Wildfees Bewertung

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Die Grundidee, die die Geschehnisse erst ins Rollen bringt, ist köstlich: Die "Gesellschaft aufrechter Damen zur Besserung der Zukunft Britanniens" wird von einer Reihe Damen gegründet, die es sich zum Ziel gesetzt hat, ihre jeweiligen bisher heiratsunwilligen Sprösslinge unter die Haube zu bringen. Erstes Ziel ist Marcus, der Earl of Pennington.

Dieser muss nun vor seinem 30. Geburtstag Gwendolyn heiraten, damit sein Erbe nicht verfällt. Gwen, die die letzten Jahren mehr oder weniger erfolgreich als Gouvernante gearbeitet hat, sieht zunächst jedoch keinen Grund in diese Heirat einzuwilligen, will sie doch ihre Unabhängigkeit bewahren.

Die beiden heiraten letztendlich doch, die Gefühle stellen sich beiderseits ein, aber so richtig glücklich werden die beiden dennoch nicht... Gwen verheimlicht ihren Mann aus mangelndem Vertrauen die Existenz ihrer drei Nichten die sie überraschend bei sich aufnehmen muss.

Gefallen hat mir an diesem Regency, das der Roman nicht mit der Hochzeit endet und dem obligatorischen Epilog, sondern das nach der Heirat noch etliches an Irrungen und Wirrungen beschrieben wird. Beide sind aus unterschiedlichen Gründen nicht bereit sich zu verlieben, tun es aber natürlich dennoch. Sehr hübsch sind die Zitate am Anfang jeden Kapitels die von den Nebenfiguren stammen.

Dennoch bleiben die beiden ein wenig blass und das Ende hat ein wenig zu viel Herzschmerz. Positiv sind der trockene Humor der sich durch das ganze Buch zieht sowie die Nebenfiguren.

Fazit: Solider durchschnittlicher Regency der ohne die anderen Bände der Effington Reihe verständlich ist und sehr gut alleine gelesen werden kann.


Ankes Bewertung

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Marcus, Earl of Pennington, sieht sich nun drei Monate vor seinem 30. Geburtstag plötzlich gezwungen zu heiraten, um sein Erbe zu erhalten. Die unvorhergesehenen Bedingungen im Testament seines verstorbenen Vaters sind ihm erst jetzt eröffnet worden und habe ihm außerdem eine Braut bestimmt; die verarmte Gwendolyn Townsend, Tochter eines alten Freundes des Vaters.

Allerdings zeigt sich die Zukünftige zuerst nicht besonders begeistert und lehnt Marcus Bitte glatt weg ab; wusste sie zu diesem Zeitpunkt noch nicht das sie für die drei elternlose Waisen ihrer Schwester sorgen muss.

Da Marcus ihrer Meinung nicht besonders an Kindern interessiert ist, verheimlicht sie ihm, deren Vorhandensein und willigt in eine Vernuftehe ein. Marcus seinerseits ist so erleichtert, dass er glatt vergisst, nach ihrer plötzlichen Meinungsänderung zu fragen. Und macht sich daran, Gwen ganz für sich zu gewinnen.

Doch kaum habe die Beiden Zutrauen zueinander gefasst, wird Marcus schon wieder misstrauisch. Wohin verschwindet Gwen jeden Nachmittag? Gwen ihrerseits, weiß immer noch nicht, wie sie Marcus ihren Nichten näherbringen soll und je länger sie wartet umso schwieriger scheint es zu werden.

Einfach köstlich: eine Damenriege die sich 'Gesellschaft aufrechter Damen zur Besserung der Zukunft Britanniens' nennt und alles in ihrer Macht stehende tun wollen, um geeignete Partner für die eigenen Kinder zu finden, ob diese wollen oder nicht!

Leider ist der Inhalt nicht so zufriedenstellend. Es gibt zu viele 'Geheimnisse', zu viele Verwirrungen und auch das Ende macht mich nicht recht glücklich, es ist etwas zu dick aufgetragen. Davon abgesehen ist es ein amüsantes Buch, das ich in einem Rutsch ausgelesen habe.


Verborgene Verheißung

Victoria Alexander

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Originaltitel: Love with a proper Husband
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453720718
Erscheinungsdatum: Mai 2005
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie: Effington's and Friends

Klappentext

Um ihr Erbe anzutreten, müssen der Earl von Pennington und die attraktive Gwendolyn Townsend heiraten. Von Liebe war nie die Rede! Doch er kann sich dem Zauber der eigenwilligen Schönheit nicht entziehen, und bald will er mehr als nur eine keusche Ehe.

Quelle: Heyne

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