Rezensionen

Kas Bewertung 05 Sterne.png

Layla ist ein Halbling zwischen Wächter (Gargoyle) und Dämonin! Seidem sie von ihrem Ziehvater Abbot in sein Haus genommen wurde, war für Layla, dank der Hilfe von Abbots Sohn Zayne klar, dass ihr Wächteranteil überwiegt. Denn Wächter sind gut. Wächter tragen eine reine Seele - derer sie sich selbst nicht rühmen kann - in sich und sind dazu auserkoren, die Menschheit (ohne deren Wissen) vor Übergriffen der Dämonen zu bewahren.

Doch dann wird sie eines Tages, auf dem Nachhauseweg, von einem Dämon angegriffen. Ihr eilt ein weiterer Dämon, Roth, zur Hilfe und von diesem Moment an, scheint nichts mehr zu sein wie es war. Layla hat von nun an stark damit zu kämpfen, was sie letztendlich ist! Mehr Wächter, oder doch mehr Dämon? Aufgewachsen bei den Wächtern, fühlt sie sich ihnen natürlich zugehörig, auch wenn nicht alle Wächter hinter ihr stehen! Schließlich hat ihre dämonische Seite eine Fähigkeit hervorgebracht, die die Wächter als absolut verabscheuungswürdig halten.

Je näher sie Roth kennen lernt, desto mehr wird für Layla deutlich, dass nicht alles, was die Wächter ihr über die Dämonen beigebracht haben, stimmt. Zudem steht Layla zwischen zwei jungen Männern. Zum einem Wächter Zayne, dem sie mehr als brüderliche Liebe entgegenbringt. Zum anderen den Dämon Roth, ein Bad Boy der Extraklasse, gegen dessen Anziehungskraft sie sich zu wehren versucht. Aber jemand aus dem Dämonenlager ist hinter Layla her. Und für sie heißt es nun, nicht nur um ihr Leben zu kämpfen, sondern auch das, was sie ist anzunehmen!

"Steinerne Schwingen" stellt einen tollen ersten Teil der "Dark-Elements"-Serie von Jennifer L. Armentrout dar. Eines dieser Bücher, das man - erst zur Hand genommen - nicht mehr zur Seite legen kann. Die Charaktere sind schön ausgeleuchtet und es macht Spaß dem Geplänkel zwischen Layla und ihren High-School-Freunden Sam und Stacey zu folgen! Diese Freundschaft ist wenigstens etwas, was Laylas Leben so etwas wie Normalität schenkt.

Sowohl Zayne, als auch Roth sind sehr interessante Charaktere. Beide grundverschieden, doch auf das Wohl von Layla bedacht. Wenn auch Roth zu anderen Mitteln greift - schließlich ist er ein Dämon *g* - um dies zu zeigen. Mir hat der Charakter von Abbot, Zaynes Vater sehr gefallen. Er wirkt mysteriös und bedeckt und weckt so in mir die Neugierde, mehr über ihn zu erfahren. Die Geschichte glänzt auch durch Spannung und unerwartet Wendungen, die dem Leser einige Überraschungen bereiten. 5 zufriedene Punkte und gerne mehr davon!

Kurz gefasst: Faszinierender, lesenswerter Einstieg in die "Dark-Elements"-Reihe von Jennifer L. Armentrout.

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Die Highschülerin Layla ist ein Mischling, halb Gargoyle, halb Dämonin und schon als kleines Kind zu den Wächtern, Gargoyles, gekommen. Diese wachen darüber, die Anzahl der Dämonen auf der Erde so gering wie möglich zu halten.

Layla tut alles um ihre Dämonen-Seite, sie ist ein Succubus, ein Seelensauger, in Schach zu halten und von den Wächtern akzeptiert zu werden. So kann sie sich zwar nicht in einen Gargoyle wandeln, doch kann sie Dämonen markieren und so die Arbeit der Wächter, diese aufzuspüren, erleichtern.

Erst als sie Roth, einem Hohedämon, begegnet, gerät ihr Welt ins Wanken und alles ändert sich für sie.

Nachdem mir die Romane, die die Autorin unter J. Lynn geschrieben hat, so gut gefallen haben, wollte ich unbedingt mehr von der Autorin lesen. Und in gewisser Weise hat mir dieser 1. Teil der "Dark Elements"-Serie auch wirklich gut gefallen.

Höchst kurzweilig und sehr unterhaltsam, habe ich das Buch innerhalb kürzester Zeit genossen. Obwohl ich es nicht so mit Dämonen (ebenso wie mit Engeln) habe, hat es die Autorin doch geschafft, hier eine Hintergrundgeschichte zu konzipieren, die mich zu fesseln wusste und neugierig auf mehr macht.

Und auch wenn viele der Figuren immer noch recht undurchsichtig und für mich schwer einzuschätzen sind, so sind die Charaktere doch allesamt interessant angelegt; naja, vielleicht mit Ausnahme von Zayne, Laylas Wächterfreund, der mir mit seinem Saubermann-Image gehörig auf die Nerven ging.

Damit komme ich auch schon zum Punkt: Ich bin in meinen besten Lese-Zeiten schon kein Fan von Dreiecksgeschichten gewesen, diese hier fand ich allerdings so derart unnötig und so wenig nachvollziehbar, wie noch nie.

Ja, es mag wohl in erster Linie daran liegen, dass ich mich für Zayne so überhaupt nicht erwärmen konnte und gleichzeitig Roth so überaus interessant fand. Doch konnte ich auch Layla überhaupt nicht verstehen. Ihr Verhalten war für mich einfach nur albern und passt nach meiner Meinung, so überhaupt nicht zu ihrem Charakter (der mir ansonsten eigentlich recht sympathisch war).
Ich hätte sie am liebsten geschüttelt, in der Hoffnung; dass sie ihren kuhäugigen Rosa-Brille- Blick endlich auf nur einen richtet.

Was für ein Glück, dass der Rest der Geschichte so unterhaltsam und actionreich war, dass es mir ein relativ Leichtes war, darüber hinwegzulesen. Ansonsten hätte vielleicht die Möglichkeit bestanden, dass ich das Buch vorzeitig abgebrochen hätte. Natürlich wäre dann auch die Bewertung ganz anders ausgefallen.

Kurz gefasst: Gute Unterhaltung, die sowohl eine interessante Hintergrundgeschichte, als auch fesselnde Charaktere bietet; die leider in einer Dreiecks-Liebesgeschichte verwickelt sind, die für mich einfach nicht nachvollziehbar war.