Rezensionen

Tinas Bewertung 04 05 Sterne.png

Mir hat es viel Spaß gemacht "Eine Hexe im Nevermore" zu lesen, denn das Buch bringt einen ebenso zum Lachen, wie es im gleichen Maße verzaubert.

Bereits der Prolog zu der Geschichte gibt dem Leser einen besonderen Überblick über die magischen Wesen, denen man im Buch begegnet. Nicht nur, dass das spannend zu lesen war, es gibt einem die Möglichkeit noch tiefer in die Geschichte eintauchen zu können.

Die Hauptfiguren der Geschichte Lucinda und Gray sind zwei verletzte Seelen. Beide sind gebrannte Kinder was die Liebe und vor allem was das Vertrauen anbelangt. Sie lernen im Verlauf der Geschichte, dass man dem Leben und der Liebe eine zweite Chance geben sollte.

Die Autorin Michelle Bardsley hat mit "Nevermore" einen sehr interessanten Ort geschaffen. Besonders die Frage welcher Bewohner sich als "magisch" und welcher sich als "Irdisch" herausstellt, fand ich sehr spannend und amüsant zu lesen. Und da die Frage noch längst nicht vollständig geklärt ist, würde ich persönlich gerne noch mehr über Nevermore erfahren.

Michele Bardsley schreibt wunderbar flüssig, so dass es förmlich ein Vergnügen ist tief in die Geschichte einzutauchen und den Alltag hinter sich zu lassen. Die Autorin verfügt über einen bildlichen Erzählstil und das Talent interessante Figuren zu erschaffen, die einem mitfiebern lassen.

Kurz gefasst: In "Eine Hexe in Nevermore" hält Magisches, Dämonisches und Weltliches, sowie Amüsantes, Dramatisches und Spannendes im perfekten Gleichgewicht. Ein abwechslungsreiches Lesevergnügen!