Rezensionen

Nicoles Bewertung 05 Sterne.png

Nachdem ich Markus Barths Erstlingsroman „“Das Genitiv ist dem Streber sein Sex“, der letztes Jahr erschien, eher durch Zufall in die Hände bekam und ich mich beim Lesen der sehr witzigen Stories köstlich amüsiert hatte, war ich schon sehr gespannt darauf, zu erfahren, ob der Autor mich erneut mit seiner Lektüre so begeistern kann und um es vorweg zu nehmen; ich persönlich finde „Mettwurst ist kein Smoothie“ teilweise sogar noch ein Tickchen besser, als den Vorgängerband.

Erneut schildert der Autor in 46 Kurzgeschichten seine Eindrücke, Erfahrungen und Gedanken über Alltägliches, über Moderscheinungen oder Kultgetränke wie Smoothies, Beziehungsprobleme oder versucht Vorurteile auszuräumen. Das geschieht immer mit viel Bissigkeit, spitzen und feinem Humor, der zuweilen auch mal recht schwarz ausfällt, mich aber immer zu überzeugen vermochte. Man ertappt sich beim Lesen des Buches sehr oft dabei, dass man denkt „Mensch, solche „Müll-Wiesel“ sind mir auch schon begegnet“ oder „genau das habe ich auch schon immer gedacht (Stichwort Französische Filme) ! Und genau die Tatsache, dass Markus Barth über alltägliche Dinge des Lebens schreibt, die auch den Lesern begegnen; also dass man jederzeit die Gedanken und Eindrücke des Autors nachvollziehen kann, machen diese Anthologie so besonders. Da der Humor von Markus Barth mit meinem wunderbar konform geht, hatte ich abermals viel Spaß beim Lesen dieses Buches und hoffe, dass es hoffentlich bald Lesenachschub geben wird.
Es ist ein Büchlein, das sich auch hervorragend zum Vorlesen eignet. Selbst Familie, Freunde und Bekannte, denen ich diverse Passagen aus „Mettwurst ist kein Smoothie“ vorlas, haben beim Zuhören Tränen gelacht.