Rezensionen

Tinas Bewertung 04 Sterne.png

Hier noch eine Ergänzung zum Klappentext:
Alex, die Schwester von Elyas, ist die beste Freundin von Emely. Doch trotz der Freundschaft kostet Alex öfters man Emelys gute Laune.

"Kirschroter Sommer" ist ein Roman, der mich zum Lachen, aber auch zum Nachdenken gebracht hat. Letztes vor allem deswegen, weil ich mich unwillkürlich bei der Frage ertappt habe, wie ich reagieren würde, wenn ich an Emelys Stelle wäre.

Elyas und Emely sind wie Dynamit, und wenn sie aufeinandertreffen, dann explodieren sie förmlich. Elyas liebt es, Emely in die Enge zu treiben, denn er interessiert sich für sie und lässt es sie auch spüren.
Aber Emely ist so auf dem Kriegspfad, dass sie es nicht wahrhaben möchte. Und während sie sich gegen Elyas versperrt, offenbart sie Luca, ihrer Email Bekanntschaft, was sie denkt und fühlt.

Carina Bartsch versteht es gekonnt den Leser sowohl für Emely als auch für Elyas Partei ergreifen zu lassen und ihre Charaktere und Beweggründe nachvollziehbar darzustellen.
Der Erzählstil der Autorin ist flüssig und witzig zu lesen und voller Emotionen.

Die Geschichte wird aus der Sicht von Emely in der Ich-Form erzählt. So kann man sich sehr gut in die Figur hineinversetzen und ihren inneren Zwist verstehen. Emely ist gerne mal etwas ruppiger, sie hat Angst vor Verletzungen und davor sich ihren Gefühlen zu stellen. Dass sie jedoch nicht erkennt, was für den Leser alzu deutlich ist, nämlich wer hinter Luca steckt, fand ich recht unglaubwürdig.

Die Geschichte endet mit einem fiesen Cliffhanger und ich hoffe sehr, dass die Fragen in der Fortsetzung "Türkisgrüner Winter" geklärt werden.

Kurz gefasst: Liebe und ihre Tücken. Hier kochen die Gefühle über und fahren Achterbahn. Unterhaltsam zu lesen, jedoch nicht immer vollkommen glaubwürdig.