Rezensionen

Tinas Bewertung 05 Sterne.png

Ich möchte die Figuren im Einzelnen noch etwas vorstellen, damit man sie besser kennen lernt ;-):

Evelyn Dixson ist fünfzig Jahre alt, war mit Rob verheiratet und hat einen bereits vierundzwanzigjährigen Sohn mit Namen Garrett.

Evelyn hatte es nach ihrer Scheidung nicht gerade leicht, sie fährt nach Neuengland und entdeckt den malerischen Ort New Bern. Dort lernt sie Charlie Donnelly kennen, er besitzt den Grill am Anger und sie freunden sich an…
Evelyn lernt neue Freunde und Freunden kennen und dass das Leben noch die ein oder andere Überraschung für sie bereit hält…

Mary Dell Templeton ist die älteste und beste Freundin von Evelyn. Sie unterstützt Evelyn nach ihrer Scheidung mit allen Mitteln. Zusammen stellen sie Quilts her.

Abigail Burges Wynne ist zweiundsechzig und sie könnte man als weiblichem „Ebenezer Scrooge“ bezeichnen. Sie und ihre neunzehnjährige Nichte Liza sind Dauerstreithähne, da Liza ihr vorwirft, nie für sie und ihre Mutter da gewesen zu sein.

Margot Matthews ist sechsunddreißig Jahre alt, ein wahrer Engel und sieht in allem und jedem das Positive und ist jederzeit hilfsbereit…

Durch Zufall fiel mir das Buch im Laden auf, und da ich Romane in denen es um Handarbeit geht, liebe, war mir sofort klar, dass es ein Buch genau nach meinem Geschmack sein könnte.

Ich wurde nicht enttäuscht – kaum angelesen war es um mich gesehen und ich bin förmlich in „Die Fäden des Schicksals“ abgetaucht und konnte es bis zum Ende nicht mehr aus der Hand legen.

Dieses warmherzige und sehr liebevoll geschriebene Buch ist entweder aus der Sicht von Evelyn oder Abigail geschrieben. So kann man als Leser sehr gut verfolgen was die Hauptfiguren denken und wie sie fühlen. Dabei ergänzen sich die Charaktere auf wundervolle Art und Weise und machen das Lesen zu einem harmonischen Gefühlserlebnis.

Die Autorin Marie Bostwick macht in „Die Fäden des Schicksals“ auf den Quilt-Pink-Day aufmerksam. Einer Aktion bei der besondere Quilts zu Gunsten der Frauen-Brustkrebs-Hilfe versteigert werden. Auch in dem Buch erkrankt eine der Frauen an Brustkrebs und die Autorin führt ihren Leser behutsam an das Thema heran.
So fließen, trotz Happy Ends, schon ein paar Tränen beim Lesen, die einem zum Taschentuch greifen lassen.

Ich hoffe und wünsche mir sehr, dass der nächste Teil den es schon auf Englisch gibt ebenfalls ins Deutsche übersetzt wird. Ich jedenfalls würde gerne wissen, wie die Geschichte weiter geht. ;-)

Wer Debbie Macomber oder Gil McNeil mag, wird Marie Bostwick ebenfalls mögen, denn bei ihr findet man das gleiche warmherzige Lese-Gefühl.