Rezensionen

Ankes Bewertung 04 05 Sterne.png

Als der neue Duke of Hollindrake, Aubrey Michael Thomas Sterling, auf der Türschwelle der Frau auftaucht, die sein Großvater als seine Braut erkoren hat, kommt es zu einer Verwechslung und er wird er als der neue Lakai im Haushalt Felicity Langleys eingestellt.

Um ehrlich zu sein hat er sich auch nicht sonderlich viel Mühe gegeben, die Situation aufzuklären. Er geht sogar so weit und stellt sich mit dem Namen ‚Thatcher‘ vor; mit dem Namen den er seit Eintritt vor 4 Jahren in die Armee, benutzt hat , als er nach einem Streit seiner Familie den Rücken gekehrt hatte.

Felicity mitsamt ihrem ungewöhnlichen Haushalt stellt Thatcher vor ein Rätsel. Obwohl er sicher war, das Arrangement, das sein Großvater in seinem Namen getroffen hat, ohne zu zögern, auflösen zu wollen, ist er gegen seinen Willen von Felicity gefesselt. Und er beschließt noch ein wenig länger in Haushalt der Langleys den Lakaien zu mimen, um Felicitys Geheimnissen auf die Spur zu kommen.

In diese Geschichte hat Elizabeth Boyle einmal mehr genau das hineingepackt was einen romantischen und unterhaltsamen Liebesroman ausmacht. Wunderbare sympathische Figuren und eine romantische Stimmung, die den Leser durch die Geschichte begleiten.

Die Hauptbetonung liegt ganz auf der Liebesgeschichte und Entwicklung der Charaktere und ihrer Beziehung zueinander. So ist natürlich auch keine Spannung oder gar viel Action zu erwarten.

Die Figuren sind wundervoll und da ihnen viel Raum gegeben wird, auch sehr intensiv beschrieben. So kann sich der Leser mit Genuss der detailliert beschriebenen Entwicklung der Figuren widmen. Etwas was, und das möchte ich betonen, zu keiner Zeit langweilig wird.

Was mich ganz besonders an diesem Buch erfreut hat, ist das Wiedertreffen mit verschiedenen, mir bereits aus anderen Boyle Büchern, bekannten Charakteren. Was mich als bekennender Serien-Fan immer glücklich strahlen lässt.

Damit Liebesromanfans, die heiße Sexszenen in den Geschichten vorziehen, nicht enttäuscht werden, hier noch eine kleine Bemerkung: In ‚Love Letters from a Duke‘ gibt es nun wenige Sexszenen, was aber ebenfalls dem Unterhaltungswert des Buches keinen Abbruch tut. Prickelnde Spannung und eine fast greifbare erotische Anziehungskraft ist aber zu jeder Zeit zwischen den Figuren zu erkennen.