Rezensionen

Kes Bewertung 04 05 Sterne.png

Nachdem Elizabeth Darnell, die Sportmanagerin von Mick sich einen ordentlichen Fauxpas in Bezug auf Mick Rileys Lebensgefährtin Tara und deren Sohn erlaubt hat, hat dieser sie im ersten Teil der Serie „The Perfect Play“ gefeuert. Gavin, Micks jüngerer Bruder ist nach wie vor bei Elizabeth unter Vertrag doch seitdem Mick Elizabeth gekündigt hat, hat sich diese nicht mehr bei ihm blicken lassen. Offensichtlich geht sie Gavin aus dem Weg, hat sie Angst dass er sie ebenfalls feuern wird?

Elizabeth ist eine taffe Frau, die in einer von Männern dominierten Welt ihren „Mann“ steht. Dabei kämpft sie auch manchmal mit Mitteln, die - wie der Fall Mike bewiesen hat - nicht immer astrein sind, obwohl sie stets das Beste für ihre Klienten im Auge hat. Doch Elizabeth hat eine Schwäche, nämlich den um ein paar Jahre jüngeren Gavin. Doch das, will sie ihm um keinen Preis zeigen. Als Gavin sie bittet eine rein sexuelle Beziehung mit ihm einzugehen, schlägt sie zu, doch hinter dieser „rein sexuellen Beziehung“ versteckt sich weit, weit mehr.

„Changing the Game – Liebe im Spiel“, der zweite Teil der „Play by Play“- Serie von Jaci Burton ist ein tolles Beispiel für einen erotischen Roman. Natürlich spielen die sexuellen Szenen eine große Rolle, doch man hat beim Lesen nie das Gefühl, dass es sich nur um "gefühllosen" Sex handelt, denn es ist offensichtlich, dass Gavin an Elizabeth und umgekehrt liegt. Doch Gavin bekommt immer stärkeren Druck von seinem Bruder, während er gleichzeitig versucht hinter Liz Maske, die sie eindeutig nach außen hin trägt, zu werfen. Ein schönes Beispiel hierfür ist eine Szene, die im Meer spielt.

Dies bietet in „Changing the Game – Liebe im Spiel“ einige turblenten Momente! Tara hatte Elizabeth verziehen, doch für Mick ist die Sache noch nicht durch. Offen gesagt, hatte ich im ersten Teil etwas Unwillen gegen Elizabeth Darnell, ob ihres Verhaltens gegenüber Tara und deren Sohn, entwickelt. Allerdings zeichnete sich bereits dort leicht ab, dass es da etwas an Elizabeth gibt, dass sie nicht so "hart" und "berechnend" darstellt. Den Unwillen, gegenüber dem Charakter der Elizabeth, nahm ich mit in den zweiten Teil. Das legte sich jedoch sehr schnell, denn im Laufe der Geschichte bestätigte es sich, dass wesentlich mehr in Elizabeth steckt und sie im Grunde auch „nur“ ein Mensch ist. Sie entwickelt sich eindeutig ins Positive. 4,5 Punkte.

Kurz gefasst: Hocherotische Geschichte die zudem auch romantische Momente bietet.