Rezensionen

Ankes Bewertung 04 05 Sterne.png

Mal wieder hat sich Tara, gegen besseres Wissen, auf eines der Abenteuer ihrer Freundin eingelassen. Selber schuld, nun sitzt sie irgendwo in der Pampa auf einem historischen Markt fest und darf die Prinzessin spielen.

Diese Rolle hat ihr die unangenehme Betreiberin des Marktes, die sich selber als Zigeunerkönigin bezeichnet eingebracht. Nun hat sie zwar den Vorteil, dass sie die nächsten Tage auch königlich Kampieren darf, aber so richtig wohl ist ihr bei der ganzen Sache nicht.

Duncan MacCoinnich ist nicht das erste Mal aus der Vergangenheit in die Zukunft gereist, um an einem dieser Veranstaltungen teilzunehmen. Doch Vergnügen ist für ihn etwas anderes. Hier geht es ihm und seinem Bruder, der mit von der Partie ist und alles sehr viel mehr genießt, vielmehr darum die Grainna aufzuhalten. Die böse Druidin spielt hier nur die Zigeunerkönigin, um einen Weg zurück in die Vergangenheit zu finden, aus der sie einst verdammt wurde. Doch dazu benötigt sie eine Jungfrau von druidischem Blut.

Eine wie Tara, was ihr zwar nicht klar ist, dafür Duncan. Und mit einem Mal ist die Aufgabe, für die Finlay hier ist, gar nicht mehr so schwer zu erfüllen, nämlich dafür zu sorgen, dass Grainna keinen Nutzen mehr aus Lizzy ziehen kann.

Meine Zusammenfassung spiegelt eigentlich nur den Auftakt zu dieser Reihe wider und längst nicht die ganze Geschichte. Und das ist auch gut so, ansonsten hätte ich sie auch nicht so gut bewertet. Denn sind wir mal ehrlich, da reisen zwei Schotten aus der Vergangenheit in die Zukunft, um Jungfrauen zu entjungfern, damit eine böse Hexe nicht mehr zurück in die Vergangenheit kann. Hä….?

Sagen wir es mal so, ich war schwer irritiert und wusste anfangs nicht recht, ob ich lachen oder weinen soll. Letztendlich habe ich mich dann entschlossen weiterzulesen und dem Ganzen eine Chance zu geben und dabei, dann doch noch die gute Unterhaltung gefunden, die ich mir gewünscht hatte.

Zumal Tara und Duncan zwei recht sympathische Charaktere sind, finde ich, deren Beweggründe von der Autorin grundsätzlich für mich nachvollziehbar dargelegt werden; trotz ihrer kuriosen „Herausforderungen“ und dem ein oder anderen etwas zu dick aufgetragenen Schmollen vonseiten Taras.

Da aber am Ende dann doch alles irgendwie Sinn ergibt, die Geschichte in sich stimmig ist und wie alle Bücher, die ich bisher von der Autorin in deutscher Übersetzung gelesen habe, flüssig und angenehm zu lesen, will ich da mal nicht so sein.

Kurz gefasst: Und dann hat er mir doch Spaß gemacht zu lesen, der Auftaktteil von Catherine Bybees Time Travel Serie um die MacCoinnich. Und ich freue mich schon auf die Geschichten von Taras Schwägerin und ihrer Schwester.