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Ankes Bewertung

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Gerade noch haben seine Freunde ihre Witze darüber gerissen, dass Hugo Emes an diesem Tag einfach aus dem Haus spazieren muss, um auf eine heiratsfähige Dame zu treffen, sie mit seinem neuerworbenen Titel und seinem Vermögen zu betören und so im Handumdrehen zu einer Ehefrau kommt - als er am Strand Lady Muir zu Hilfe eilt, die sich beim Aufstieg vom Strand den Knöchel, ihres eh schon schwachen Beines schmerzhaft verdreht hat.

Obwohl der Mittelständler und Sohn eines Händler, der erst vor kurzem, als eine Art Kriegs-Trophäe, wie er es ausdrückt, zu einem Titel Lord Trentham gekommen ist, der Lady, schon aus gesellschaftlichem Prinzip nicht sonderlich zugeneigt ist, spielt er den Gentleman und bringt die Dame sicher ins Haus seines Freundes dem Duke of Stanbrook.
Auch Lady Muir, Gwendoline, ist auf den ersten Blick wenig angetan von dem mürrischen und ein bisschen barbarisch wirkenden Lord Trentham.

Doch wie beide bald feststellen müssen, nichts ist so wie es scheint und die gegenseitige Anziehungskraft die schnell entfacht, straft ihre gesellschaftlichen Unterschiede Lüge. Doch kann es wirklich gutgehen, eine Verbindung mit so verschiedenen Hintergründen? Und kann die Liebe am Ende alle Schranken überwinden?

Ich habe schon seit Ewigkeiten keinen Mary Balogh mehr in der Hand gehabt und so gerne ich auch leicht und lockere "moderne" Historicals lese, es war doch einfach mal wieder schön einen gewissermaßen "altmodischen" Historical zu lesen und es sich beim Lesen einmal so richtig im Regency-Feeling gut gehen zu lassen.

Ja, da es sich bei Mary Balogh jedoch um eine Autorin dreht, die ihr Handwerk wirklich versteht, kann man sich zwar darauf freuen einen altmodischen Historical zu lesen, muss aber keine Angst haben, dass dieser altbacken wirkt. Ganz im Gegenteil, fand ich dass "Überleben für die Liebe" eine frische und unkomplizierte Geschichte erzählt, die höchst kurzweilig zu lesen ist und in jeder Hinsicht unterhält.

Allerdings habe es mir zunächst die Figuren ein wenig schwer gemacht sie zu mögen. Hugo könnte ich zunächst bestenfalls als sperrig beschreiben und es fiel mir unheimlich schwer, das in ihm zu finden, auf das Gwendoline so positiv reagierte.
Aber auch mit Gwendoline ging es mir zuerst nicht besser. Auch sie fand ich ein wenig steif; was aber natürlich auch an den Figuren generell gelegen haben mag, deren grundlegende Charaktereigenschaften tatsächlich eher steif zu nennen waren.

Es mag auch daran liegen, dass die Autorin ihren Figuren sehr viel Zeit und Raum lässt sich zu entfalten. Letztendlich muss ich jedoch sagen, dass sie damit die absolut richtige Entscheidung getroffen, den am Ende, als ich beide Figuren besser kannte, war ich sowohl von Hugo, als auch von Gwen, richtiggehend bezaubert.

Der Erotik hat es eindeutig am Prickeln gefehlt, dafür begeisterte mich die Autorin damit, dass sie komplett auf naives und nerviges Geziere verzichtet und keine (naja, fast keine) Missverständnisse aufkommen lässt. Ihre Figuren sagen frei heraus was sie sagen wollen.
So war es einfach herzerfrischend zu lesen, wie die Protagonisten offen und ehrlich mit ihren Problemen, zumindest im Privaten und untereinander, umgegangen sind und sich nicht in Geheimniskrämereien verloren haben.

Kurz gefasst: Es mag ein wenig gedauert habe, bis mich die Charaktere zu bezaubern wussten, nichtsdestotrotz habe ich es nach langer Zeit wieder einmal sehr genossen einen Historical mit echtem Regency-Feeling zu lesen, der in Atmosphäre, Stimmung und am Ende dann sogar noch mit seiner Romantik überzeugt.


Kas Bewertung

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Lady Gwendoline, eine junge Witwe, ist auf Besuch bei einer "Freundin", die erst vor kurzer Zeit ihren Gatten verloren hat, als diese sie plötzlich sehr brüskiert! Um frische Luft zu schnappen, geht Gwendoline an den Strand und denkt nicht an die hereinbrechende Flut. Doch durch eine Behinderung, die ihr nach einem Reitunfall am Bein geblieben ist, erweist sich das Unterfangen, den Strand schnell zu verlassen, als schwierig und so zieht sie sich eine leichte Verletzung zu, die den Rückweg sehr schwer macht. Noch ahnt sie nicht, dass sie von einem Mann beobachtet wird.

Hugo Emes, der "frische" Lord Trentham trifft sich wie auch in den letzten Jahren, mit seinen Freunden auf Pendriss Hall, das dem Duke of Stanbrook gehört. Dort haben er und seine Freunde die Möglichkeit sich auszutauschen. Denn sie alle wissen, ob der Schrecken des Krieges, der ihnen allen sehr viel genommen hat. Hugo möchte seinen Freunden mitteilen, dass er sich entschlossen hat zu heiraten, um für einen Erben zu sorgen. Er will der nächsten Frau, die er trifft, einen Heiratsantrag machen. Dass es sich bei der Frau, der er über den Weg läuft um Lady Gwendoline handelt, eine Lady wohlgemerkt, war so nicht geplant!

"Überleben für die Liebe" ist ein schöner Einstieg in die "Survivors-Club"-Reihe von Mary Balogh. Sie hat mit dem schroffen, introvertierten Hugo und der hübschen jungen Witwe Lady Gwendolin ein gelungenes Helden-Paar geschaffen. Er ein Bär von Mann, und ehemals "einfacher" Soldat, sie eine zarte Lady aus den besten Kreisen. Beide haben in der Vergangenheit Dinge erleben müssen, die Narben auf ihren Seelen hinterlassen haben. Es sind zwei sehr gegensätzliche Menschen, aber Gegensätze ziehen sich bekanntlich an. So nähern sie sich im Laufe der Geschichte an und legen ihre Vorbehalte ad acta. Doch das Auftauchen von Gwendolines Bruder Neville, der Gwendoline nach Hause holt, scheint einen Strich unter die aufkeimende Liebe der beiden zu ziehen.

Sehr interessant fand ich allgemein die Mitglieder des "Survivors-Club", die alle - manche auch körperlich - stark vom Krieg gezeichnet sind. Es sind "tortured heros", die sicherlich noch viel in der Serie zu erzählen haben werden. Der Einstieg in die Geschichte viel mir etwas schwer, doch man sollte unbedingt am Ball bleiben. Was ich persönlich schade fand, war das stetige Hadern und Selbstmitleid von Hugo, das ich ab einem gewissen Grad nicht mehr nachvollziehen konnte. Nichtsdestotrotz hat mir die Geschichte um Gwendoline und Hugo Lesefreude bereitet. 4 Punkte.

Kurz gefasst: Lady Gwendoline und Lord Trentham, ein Heldenpaar, dem viele Stolpersteine in den Weg gelegt werden.


Chris' Bewertung

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Zu Besuch bei einer Freundin, trifft Lady Gwendoline auf einen Mann, der ihr Herz aus dem Takt bringt. Nach Jahren der Witwenschaft ist es ausgerechnet der unfreundliche und harte Hugo Emes, Lord Trentham, der Gwens Interesse erweckt. Während Gwen ihren Besuch bei ihrer Freundin schon wieder bereut, erhofft Hugo sich im Haus des Duke of Stanbrook in Gesellschaft von guten und engen Freunden eine gute Zeit zu verbringen. Doch Lady Gwen stürzt Hugo in ein Dilemma und er beginnt sein Leben und seine Erwartungen und Einstellungen dazu zu hinterfragen.

Bei einem Ausflug zum Strand verletzt Gwendoline sich und Hugo ‘rettet’ sie aus ihrer misslichen Lage. Gwen ist die Angelegenheit zutiefst peinlich und Hugo ist wenig geneigt der Lady mit ausgesuchter Freundlichkeit zu begegnen. Denn Hugo, der seinen Titel wegen seiner Verdienste im Krieg erhalten hat, entstammt einer völlig anderen Gesellschaftsschicht und verachtet im Grunde die Kreise, in denen er sich jetzt bewegen soll.

Doch wirklich nah kommen ihm in diesen Kreisen nur der Duke of Stanbrook und einige Leidensgenossen, die ebenfalls vom Krieg auf die ein oder andere Weise gezeichnet wurden. Zwar wirkt Hugo äußerlich unversehrt, doch der Krieg hat seine Spuren hinterlassen und die Schlacht, die ihn zu Ruhm gebracht hat, hat ihn auch fast in den Wahnsinn getrieben.

Auch in Gwens Leben gab es viele Tragödien, die sie geprägt aber nicht hart gemacht haben. So verlief ihre Ehe nicht ganz so glücklich, wie sie alle glauben lässt. Jung wurde sie zur Witwe und verlor auch noch ihr ungeborenes Kind. Außerdem wurde sie bei einem Reitunfall schwer verletzt, so dass ein Hinken die Folge ist.

Durch den Unfall am Strand ist Gwen gezwungen in Stanbrooks Haus zu bleiben. Obwohl sie sich erst als Eindringling fühlt, gelingt es ihr sich gut einzufügen und mit den anderen Gästen anzufreunden. Hugo hingegen bleibt schwierig. Und doch verbringen sie Zeit zusammen, lernen sich kennen und irgendwann auch zu verstehen. Es scheint sich etwas zwischen ihnen zu bewegen, doch dann reist Gwen ab. In London gibt es ein Wiedersehen. Doch es scheint unmöglich, dass sie beide ihre Vorurteile überwinden und sie zu ihren Gefühlen stehen.

Gwen und Hugo haben beide ihre Geheimnisse, die Stück für Stück ins Licht gezerrt werden. Fast schon bedrückend erzählt die Autorin Hugos Geschichte und seine innere Zerrissenheit. In Mary Baloghs Büchern wird der Krieg niemals romantisiert oder geschönt. Ihre Helden sind meist gebrochen und gezeichnet. Für mich war Hugo eine sehr glaubwürdige Figur, auch wenn er phasenweise sehr ruppig agierte.

Die Autorin macht es ihrem Heldenpaar niemals einfach. So müssen Gwen und Hugo einige Hindernisse überwinden. Dabei stehen sie sich selbst oft im Weg. Dadurch bekommt das Buch gelegentlich etwas Längen. Doch die Sprache ist gut gelungen und die Entwicklung der Protagonisten ist durchaus schlüssig. Trotzdem ist dieser erste Teil des Survivor’s Clubs gut gelungen und macht Lust auf mehr. Denn Hugos Leidensgenossen aus Kriegszeiten, wie auch in Zeiten der Genesung beim Duke of Stanbrook, sind sehr vielversprechend!

Kurz gefasst: Regency wie er sein soll, bei dem man sich jedoch über ein paar kleine Längen hinweglesen muss. Ein vielversprechender Auftakt!


Nicoles Bewertung

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Die verwitwete Adlige Gwendoline bereut es bereits bitter, dass sie die Einladung einer Freundin, diese in Cornwall zu besuchen, angenommen hat. Denn besagte Freundin, die ebenfalls kurz zuvor ihren Mann verloren hat, entpuppt sich als äußerst enervierende, selbstsüchtige Frau, die Gwendoline den lieben langen Tag mit bösartigem Klatsch belästigt. Um ein wenig Zeit für sich zu haben und den Kopf frei zu bekommen, beschließt Gwendoline schließlich, einen Spaziergang am Strand zu machen. Da sie seit einem Reitunfall leicht hinkt, wird ihr ausgerechnet auf dem Rückweg ein kleiner Stolperstein zum Verhängnis. Mit verstauchtem Knöchel liegt sie nun bewegungsunfähig herum, bis Rettung in Gestalt des hochgewachsenen Hugo Emes, frischgebackenen Lord Trentham, naht. Hugo bringt Gwendoline zum Anwesen Penderris Hall, welches seinem Freund George Crabbe, Duke of Stanbrook gehört, mit dem er sich jährlich zusammen mit einigen anderen Weggefährten des Krieges trifft. Zunächst sieht es nicht so aus, als ob sich Gwendoline und Hugo in Sympathie zugetan wären. Hugo hält Gwendoline zwar für eine schöne, aber auch typisch hochnäsige Vertreterin ihrer Gesellschaftsschicht, wohingegen Gwendoline Hugo als einen mürrischen, notorisch schlecht gelaunten Zeitgenossen ansieht.

Doch nachdem sich beide auf Penderiss Hall besser kennenlernen, wo sich Gwendoline von ihrer Knöchelverletzung erholen soll, fallen die gedanklichen Barrieren, die beide im Laufe der Zeit aufgebaut haben und jeder vertraut dem anderen schließlich seine geheimen Sorgen an, was beide zusammenschweißt. Nach einem Tag am Strand geben sich beide einander hin, doch bevor Hugo Gwendoline am nächsten Tag einen Heiratsantrag machen kann, ist bereits Gwendolines Bruder Neville, Earl of Kilbourne, mit seiner Reisekutsche da, um Gwendoline nach Hause zu holen. Auch Gwendoline ist bewegt, als sie sich so schnell von Hugo verabschieden muss, doch hofft sie inständig, dass er sie in London erneut aufsuchen wird…

Es hat leider sehr lange gedauert, bis sich endlich wieder ein deutscher Verlag an eine deutsche Übersetzung eines Mary Balogh Romans gemacht hat, doch nun ist es endlich soweit. „Überleben für die Liebe“ markiert den ersten Teil einer neuen Serie der Autorin, in denen körperlich oder seelisch versehrte Exsoldaten, einer nach dem anderen, die Liebe ihres Lebens finden.
Dabei stellt Penderris Hall die Örtlichkeit dar, an dem sich der „Survivor's-Club“ einmal im Jahr trifft, denn dort wurden sie alle einst als Verletzte vom Duke of Stanbrook persönlich betreut. Hugos Verletzungen waren jedoch eher seelischer Natur. Er, der als Kriegsheld ausgezeichnet wurde, bereute es insgeheim tief, dass er seine Männer in eine ausweglose Schlacht schicken musste und wurde nach seinem Einsatz fast verrückt.
Zwar hat ihm der Austausch mit den anderen Verletzten geholfen, doch kann er sich immer noch nicht verzeihen.

Aber auch Gwendoline hat bereits einige Schicksalsschläge erleiden müssen. So litt ihr verstorbener Ehemann an einer psychischen Erkrankung und zu allem Überfluss verlor Gwendoline auch noch ihr ungeborenes Kind, was nicht nur sie psychisch belastete, sondern auch ihren damaligen Mann, der kurz darauf starb.
Die Heldin Gwendoline dürfte Fans von Mary Baloghs Romanen keine Unbekannte sein, denn wurde die Geschichte ihres Bruders Neville und seiner Lily bereits in dem Roman „Nacht der Verzückung“ erzählt. Auch Lauren, Gwendolines Freundin und Ex-Verlobte von Neville, die im Band „Diesen Sommer bin ich dein“, den Mann fürs Leben findet, tritt in diesem Roman mehrmals in Erscheinung, was für Serienfans ein besonderes „Schmankerl“ darstellt.

Was meine Meinung zum 1. Teil des Survivor’s Club angeht, bin ich etwas zwiegespalten. Auf der einen Seite fand ich es wirklich sehr seltsam und unglaubwürdig, dass sich zwei eigentlich recht verschlossene Romancharaktere so schnell miteinander über ihre Probleme austauschen und sich einander binnen kürzester Zeit hingeben und die Story recht spannungsarm gestaltet wurde- auf der anderen Seite sind Hugo und Gwendoline aber sehr sympathische Protagonisten, die man schnell in sein Leserherz schließt, weil sie weder nervig, nörgelig oder anderweitig schwierig sind und ihr Herz dazu am rechten Fleck tragen. Hugos Direktheit in manchen Situationen sorgt für einige amüsante Lesemomente, aber auch seine Brummeligkeit und wie Gwendoline damit umzugehen pflegt, ist einfach köstlich!

Die Liebesgeschichte entwickelt sich, zugegeben, sehr langsam. Wobei ich finde, dass die Autorin hier durchaus nebenbei noch ein wenig mehr Nebenhandlung hätte einbauen können, da über weite Strecken nichts passiert außer dem stets präsenten „Ich kann sie/ihn nicht heiraten Hin und Her“, was als triftiger Grund leider nicht ausreicht und zu gewissen Längen innerhalb der Geschichte sorgt. Es erschien mir fast, als ob der Autorin ein wenig die Ideen beim Schreiben ausgegangen wären, denn genügend Möglichkeiten waren gegeben für ein wenig Abwechslung zu sorgen, wenn man allein an den zwielichtigen Erben von Gwendolines verstorbenen Mann denkt und seine möglichen Motive, erben zu können.
Auch Hugos quirlige Schwester Caroline, die dank Gwendolines Hilfe in ton debütieren kann, hätte ich ein wenig mehr Aufmerksamkeit von Seiten der Autorin gegönnt. Ihre Suche nach dem Richtigen erschien mir etwas lieblos beschrieben.

Zusammengefasst kann ich also sagen, dass Mary Baloghs erster Teil der Survivor's Club Reihe im Großen und Ganzen eine schöne Liebesgeschichte und ein sympathisches Heldenpaar zu bieten hat, wenngleich ich mit einigen Längen beim Lesen zu kämpfen hatte und der Grund, wieso beide angeblich nicht zueinander kommen können, ein wenig an den Haaren herbei gezogen, wirkte. Dennoch sind selbst Mary Baloghs etwas durchschnittlichere Romances immer noch um Längen besser, als so manch andere Romane dieses Genres und so bin ich bereits gespannt auf den nächsten Teil der Reihe (The Arrangement), in dem der durch eine Kriegsverletzung erblindete Vincent Hunt, Lord Darleigh und Miss Sophia Fry aufeinander treffen.

Kurz gefasst: Der 1. Teil des Survivors Club bietet unterhaltsame Liebesromankost, wenn auch die Liebesgeschichte trotz sympathischer Charaktere etwas beliebig wirkt.


Überleben für die Liebe

Mary Balogh

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Originaltitel: The Proposal
Verlag: Mira
ISBN: 978-3956490668
Erscheinungsdatum: September 2014
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie: Survivors Club

Klappentext

Der Zukunftswunsch von Hugo Emes, Lord Trentham ist simpel: ein Haus auf dem Land und eine bescheidene Gattin, die ihm seinen Freiraum lässt. Kaum hat er seinen Entschluss verkündet, der nächstbesten Frau, die er trifft, einen Antrag zu machen, schon stolpert er beinahe über die bezaubernde Gwendoline. Eine Fügung des Schicksals? Leicht wie eine Feder liegt die verletzte Schöne in seinen Armen, als er sie zurück zum Haus trägt, und Hugo genießt ihre Nähe, ihren zarten Duft. Nur zu gern leistet er ihr während ihrer Genesung Gesellschaft. Doch schnell wird klar, wie viel sie beide trennt – und dass eine Verbindung unmöglich ist. Denn Gwendoline ist eine Lady, und Hugo hat gute Gründe, sich von der feinen Gesellschaft fernzuhalten …

Quelle: MIra

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