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Simones Bewertung

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Das Buch hat meiner Meinung nach ein sehr gelungenes und ansprechendes Cover, zudem habe ich mir aufgrund des interessanten Klappentextes viel davon erwartet.
Meine Erwartungen haben sich zum Teil erfüllt – einige Ideen sind wirklich gut, die Handlung ist turbulent und es gibt auch witzige Szenen.
Warum mich der Roman leider nicht ganz überzeugen konnte, lag wohl darin, dass die Protagonistin nicht sehr sympathisch erschien.

Zwar typisch chick-lit-chaotisch, aber irgendwie auch ein wenig kühl und distanziert. Mit ein bisschen mehr Wärme und Tiefgang erzählt, hätte das Buch leicht begeistern können. Flüssig geschrieben ist es, die anderen Figuren sind auch interessant, aber der Schreibstil wirkt wie gesagt ein wenig unterkühlt und auch ein bisschen zu assoziativ-anekdotisch. So, als müsste der Weg zur nächsten Situationskomik möglichst kurz sein, was wiederum ein wenig zu gewollt wirkt.

Ich bin allerdings gespannt auf weitere Romane von Jo Barrett und kann mir gut Bestseller-Potenzial vorstellen, wenn sich die Autorin in ihrer Schreibweise noch weiter steigert.

Kurz gefasst: Ein Roman mit guten Grundideen, allerdings recht kühl und auch ein wenig zu anekdotisch erzählt, um den Leser richtig mitfiebern zu lassen.


Eine Frau geht selten allein

Jo Barrett

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Originaltitel: The Men's Guide to the Women's Bathroom
Verlag: Bastei Lübbe
ISBN: 978-3785760253
Erscheinungsdatum: März 2010
Genre: Contemporary

Klappentext

Eine einzige Email zerstört Claires gesamtes Leben: Sie kommt von ihrem Mann Charles. Und ist an seine Geliebte gerichtet. Am Boden zerstört trennt sich Claire von Charles, hängt ihren hochdotierten Job als Anwältin an den Nagel und kehrt New York den Rücken, um in ihrer völlig uncoolen Heimat Texas ein Leben als Autorin zu führen. Gut, als unerfahrene und mittellose Autorin, die noch weit vom ersten Buch entfernt ist. Aber das wird schon werden. Ihre nervige Mutter und ihr verrückter Freund Aaron halten sie auch so genug auf Trab. Und dann ist da auch noch Jake. Obwohl Claire von Männern eigentlich die Nase gestrichen voll hat, schafft sie es nicht, sich seinem bezauberndem Charme zu entziehen...

Quelle: Bastei Lübbe

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