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Tinas Bewertung

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Alle Jahre wieder steht Weihnachten vor der Tür und damit die Suche nach dem perfekten Tannenbaum.
Spätestens zu diesem Zeitpunkt muss ich mich fragen, wo eigentlich die besinnliche Zeit geblieben ist? Sind Geschenke und den perfekten Tannenbaum ergattern zu können wirklich das Wichtigste, was einem von der Weihnachtszeit bleibt? Und ist es wirklich das was man sich wünscht?

Genau diese perfekte Planung, zelebriert Ursel jedes Jahr. Während ihre Tochter Katja über sich hinaus wächst und damit alle an den Rande des Wahnsinns bringt, beweist Friedrich Hirsch Ursel und ihrer Familie dass man Weihnachten auch anders feiern kann.

Die Autorin Lilli Beck hat mich mit ihrem wunderbaren Buch "Die hässlichste Tanne der Welt" sehr zum Lachen gebracht.
Zudem habe mich in ihrer Geschichte wiederfinden können, denn auch ich kenne diesen Hang zum Perfektionismus, der einem ganz besonders an Weihnachten überfällt. Man übernimmt sich, will alles richtig machen und natürlich darf auch die üppige Weihnachtsgans da nicht fehlen.
Doch was wenn die so perfekte Planung plötzlich durcheinander gerät?

Wenn ihr Wissen wollt, was dann alles passieren kann, lest diese wunderbare Geschichte! Und plant schon mal einen besonderen Weihnachtsmarktbesuch ein, wie etwa in München auf dem "Pink Christmas". Ein Ort, der seinen eigenen Charme verströmt und eine große Rolle in dem Buch inne hat.

Kurz gefasst: Eine weihnachtliche Geschichte, in der man sich wiederfinden kann und die davon erzählt, das spontane Weihnachten, durchaus besser sein können als traditionelle Weihnachtsfeiern. Ein empfehlenswerter Geschenk-Tipp, für gemütliche amüsante Lesestunden.


Nicoles Bewertung

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Ursel, Mutter zweier Töchter, die unterschiedlicher nicht sein könnten, ist bereits seit einigen Jahren Witwe. Und wie jedes Jahr nähert sich das Weihnachtsfest mit Riesenmeilenschritten. Einerseits liebt es Ursel, ihren kleinen Enkeln beim Auspacken der Geschenke zuzusehen und auch das Krippenspiel, in dem beide Lausebengel ihre eigene Interpretation der Weihnachtsgeschichte zum Besten geben, möchte die Witwe nicht missen.

Doch denkt Ursel an ihre weihnachtsfanatische Tochter Katja, die einem Feldwebel ähnlich, bereits alle wichtigen Punkte wie Essen, Baum kaufen etc. minutiös geplant hat, lässt sich das leichte Unbehagen, dass sie überkommt nicht verscheuchen.
Dieses Jahr scheint es besonders arg zu werden. Katja hat die Krönung aller Weihnachtsbäume im Auge- eine Coloradotanne, doch woher nehmen, wenn nicht stehlen?

Katjas Ehemann ist der Verzweiflung nahe und zu allem Überfluss, soll es wieder mal, ganz traditionell Gänsebraten geben- das Grauen scheint unausweichlich.
Als die vorweihnachtszeitlich geplagte Ursel eines Tages ihren Bekannten, den Apotheker Friedrich wieder trifft und dieser Ursel das Angebot unterbreitet über die Weihnachtsfeiertage nach Paris zu entfliehen, wallt nicht nur Ursels Hormonhaushalt mächtig auf…

Die hässlichste Tanne der Welt“ ist ein süßer, absolut kitschfreier und amüsanter Familienroman, der zeitlich in der Vorweihnachtszeit beginnt und am Fest der Liebe endet. Wer ein wenig vorweihnachtliche Stimmung einfangen möchte, aber keine Lust hat, auf die üblichen Verdächtigen in Sachen triefig, traurige Weihnachtslektüre, wird sich mit diesem Büchlein sicher gut amüsieren.
Der Roman wird in der „Ich-Form“ aus der Sicht der Witwe Ursel erzählt und da Ursel eine sympathische Heldin ist, die mit einem sehr schönen trockenen Humor gesegnet wurde, kann man sich eigentlich von Beginn an gut in die Hauptakteurin dieser Geschichte, die in München spielt, hineinfinden.
Zugegeben, Ursels weihnachtswütige und sehr traditionell eingestellte Tochter Katja kostet den Leser und auch Ursel schon einiges an Nerven, doch dafür lockern besonders Katjas Kids die Story auf und sorgen für witzige Lesemomente. Besonders gut gefallen hat mir dabei die Schilderung, wie die Jungs als Schäfer das Krippenspiel unsicher machen.
Für meinen Geschmack hätten für Friedrich und Ursel ruhig ein wenig mehr romantische Passagen ins Büchlein hineingeschrieben werden können, doch auch so, habe ich mich sehr gut mit „Die hässlichste Tanne der Welt“ unterhalten.

Kurz gefasst: Ein süßer, absolut kitschfreier und amüsanter Familienroman über das Fest der Liebe.


Die hässlichste Tanne der Welt

Annette Bluhm

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Originaltitel: ----
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499227752
Erscheinungsdatum: November 2013
Genre: Contemporary

Klappentext

Geschenke kann man umtauschen. Familie nicht. Gänsebratenkalorien, die für immer auf den Hüften bleiben, Weihnachtgedudel in Dauerschleife, die endlose Suche nach dem perfekten Christbaum: Witwe Ursel würde Heiligabend am liebsten ausfallen lassen. Als sie ihrem alten Bekannten Friedrich ihr Leid klagt, ist klar: Auch er hat keine Lust auf Feiertagsstress. Spontan macht er Ursel ein hochromantisches Angebot: gemeinsam dem Weihnachtswahn entfliehen. Wie wäre es etwa mit einer Reise nach Paris? Doch die beiden haben die Rechnung ohne ihre Familien gemacht. Kinder und Enkel hängen schließlich an Traditionen. Und wenn die Tanne noch so schief steht ...

Quelle: Rowohlt

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