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Schattens Bewertung

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Portia und ihr Bruder sind verzweifelt. Oliver hat nämlich durch seine Spielsucht das Land der Familie verspielt. Nun sind sie auf dem Weg nach London um Lord Walgrave um Hilfe zu bitten.

Doch anstatt den Lord, trifft Portia auf Bryght Malloren, der gerade auch an einem finanziellen Engpass leidet, da er sein ganzes Geld in ein gewagtes Unternehmen eines Freundes gesteckt hat. Um dieses weiterhin finanziell zu unterstützen, besucht er regelmäßig die Spielhöllen und versucht fiesen Leuten, das Geld aus der Tasche zu ziehen.

In einer dieser Spelunken trifft er auch Oliver, Portias Bruder, dem er etwas Geld zukommen lässt, in dem er absichtlich verliert. Doch leider vermittelt er so dessen Schwester ein vollkommen falsches Bild von sich.

Aber dann kommt er Portia zur Hilfe, denn verschlagene Geldeintreiber wollen Portias Unschuld in einem Bordell versteigern, um so die Schulden ihres Bruders zu tilgen. Wenn gleich Portia nun erkennt, das Bryght auch nett sein kann, verabscheut sie seine angebliche Spielsucht zu sehr. Aber während Bryght und Portia sich immer mehr in ihren Gefühlen verfangen, spinnt Portias Cousine ein Netz der Intrigen um sie. Den diese will Rache an ihren ehemaligen Geliebten Bryght…

Als großer Fan von Stephanie Laurens und ihren Cynstern bin ich auch von der Familie Malloren mehr als begeistert. Und auch Bryght ist da keine Ausnahme. Arrogant, sexy und intelligent, genau wie ein Liebesromanheld für mich sein muss!
Würde das Buch nur aus ihn und seiner Familie bestehen, hätte ich volle Punktzahl gegeben, aber leider, leider gibt es ja auch Portia.

Bei ihr kann ich nur sagen: OH MEIN GOTT!!! Wenn es möglich ist, Buchcharaktere umzubringen, hatte ich mich freiwillig gemeldet einen Mord zu begehen.
Ich hab beim Lesen des Buches, wirklich ab und zu das Buch aus der Hand gelegt, um meinen Kopf auf den Tisch zu schlagen, weil das Verhalten der Figur so blöd war!

Für Portia passt wirklich nur die Beschreibung „Dumm wie Stulle“. Selbst in meiner Grundschulzeit war ich nicht so kindisch!

All ihre imaginären Probleme, die sich in Luft aufgelöst hätten, wenn nur endlich einmal mit Bryth gesprochen hätte, haben mich sooo genervt und das ganze Buch mehr als langatmig gemacht und so mit wären 100 Seiten weniger wirklich nicht schlecht gewesen.

Obwohl Portia (und ihr Bruder) arg nervten, beeindrucken die restlichen Charaktere sehr! Aber leider hat auch der Plot ein paar Minuspunkte: Der Anfang ist sehr langatmig und das Ende viel zu gedrängt, auch passiert dann einfach viel zu auf einmal.

Zudem sind ein paar Inhalte sehr abstrus und erscheinen so, als wollte die Autorin unbedingt einen Roman schreiben, der sich von anderen historischen Liros unterscheidet.

Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil schön und zeigt das Potenzial der Autorin. Zwar fällt allgemein auf, dass er arg düster ist, jedoch passt das gut in die Reihe und in den Roman.

Es ist wirklich traurig, das Portia das Buch hinunter zieht, den Bryght ist ein sehr interessanter und spannender Charakter. Und auch die Mallorens sind eine Familie, der man Beachtung schenken muss. Trotzdem muss ich zugeben, wenn ich Verlangen nach arroganten Musterbeispielen für Männer hab, werd ich wohl meist eher auf die Cynster zurückgreifen.


Spiel um Glück und Liebe

Jo Beverley

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Originaltitel: Tempting Fortune
Verlag: Cora
Band: Historical Gold Extra 41
Erscheinungsdatum:
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie: Malloren Familie

Klappentext

Ausgerechnet Lord Bryght Malloren, von dessen leidenschaftlichen Küssen Portia seit ihrer ersten Begenung träumt, scheint - wie ihr Bruder Oliver - hoffnungslos dem Glückspiel verfallen zu sein! Dennoch ist Portia ihm sehr dankbar, als er Oliver eines Abends davor bewahrt, seinen gesamten Besitz zu verspielen. Wenig später begenet sie Bryght erneut: In einem zweifelhaften Etablissement wird Portia von lüsternen Männern gedrängt, zur Bezahlung der Spielschulden ihres Bruders ihre Unschuld zu verkaufen. Die Lage scheint hoffnungslos. Bis Lord Malloren der unglücklichen Portia zu verstehen gibt, dass sie nichts zu befürchten hat, solange er bei ihr ist...

Quelle: Cora

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