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Kas Bewertung

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Auf „Crazy Art - Liebe in New York“ von M.L. Busch habe ich mich schon gefreut, denn bereits in „Verrat in New York“ dem vorherigen Teil, hat mir der Charakter von Ian Gillspie sehr gefallen. Ich wurde nicht enttäuscht. Ian lebt nicht nur am Rande der Legalität, er ist auch geneigt sie das ein- oder andere Mal zu überschreiben, um an Geld zu kommen, darum ist er auf dem Polizeirevier auch kein Unbekannter. Er ist ein begnadeter Künstler, doch bisher lag sein Fokus nicht so recht darin, seine Werke lukrativ an den Mann zu bringen. Viel eher lebte er mehr schlecht als recht in den Tag hinein, war mit der Miete in Verzug und umgab sich mit Leuten, die alles andere als gut für ihn waren. Kein Wunder also, dass seine Freunde Nikki und Garvin ihm schon mal aus der finanziellen Patsche helfen. Doch dann zieht eines Tages Annabell in der Wohnung oberhalb seiner ein.

Annabel ist ein gewissenhafter Mensch, die - obwohl sie von ihrem Ex enttäuscht wurde - nicht von vorne herein, alle Männer als notorische Fremdgeher abstempelt. Sie hat das Herz am rechten Fleck und ist stolze Besitzerin von „Gänseblümchen“, einem riesigen Rammler. Das erste Kennenlernen von Annabel und Ian ist denkbar ungünstig, das zweite wird nicht besser, den Ian ist sturzbetrunken und das dritte - gelinde gesagt - eine Katastrophe *g* Eigentlich sollte man meinen, das wars! Doch die beiden lernen sich immer besser kennen und schätzen. Doch es soll noch dicker kommen, denn Annabel gerät in einer Vernissage, bei der sie als Modell für einen berühmten Maler arbeitet, in große Gefahr!

„Crazy Art“ ist ein kurzweilig geschriebenes Buch für unbeschwerte Lesestunden. Der Charakter von Ian kommt toll rüber und wirkt im Laufe der Geschehens, durch die Entwicklung, die er macht, auch nicht „weichgespühlt“. Eine Entwicklung, an der Annabel nicht ganz unschuldig ist! Annabel muss man einfach gern haben. Sie hat ihr Herz am rechten Fleck, ist nicht nachtragend ( ich sage nur Cannabis und Polizei :-D ) und es macht einfach Spaß, von ihr und Ian zu lesen. Man nimmt Ian seinen „BadBoy“-Status ab, so wie man Annabel abnimmt, dass sie ist, wie sie ist. Die Charaktere wirken nicht aufgesetzt, egal ob es sich um die „Guten“, oder die „Üblen“ handelt. So hat man als Leser die Möglichkeit, die einen zu mögen und sich an den anderen zu reiben.

Sehr schön fand ich, dass die Charaktere von Nikki und Gavin wieder mit von der Partie waren! Die beiden sind ein tolles Paar, wie man bereits in „Verrat in New York“ lesen konnte und Garvins Eifersüchteleien sind einfach köstlich. Es kommt zu eineigen verzwickten Situationen, die die Geschichte würzen, wobei ich mir für Ian gewünscht hätte, dass wir Leser etwas mehr Einblick in seine verkorkste Kindheit bekommen hätten. Das hätte meines Erachtens mehr Licht in das Bild des „armen Jungen, aus reichem Hause“ gebracht! Positiv finde ich, dass man „Crazy Art - Liebe in New York“ lesen kann, ohne den vorherigen Teil zu kennen. Doch natürlich macht es mehr Spaß, wenn man das Buch um die unkonventionelle Nikki und den eher „trockenen“ Gavin bereits vorab gelesen hat. 4,5 Punkte, für „Crazy Art - Liebe in New York“.

Kurz gefasst: „Crazy Art - Liebe in New York“ von M.L. Busch schenkt dem Leser unbeschwerte Lesestunden.


Crazy Art,
Liebe in New York

M.L. Busch

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Originaltitel
Verlag: CreateSpace Independent Publishing
ISBN: 978-1542313728
Erscheinungsdatum: Januar 2016
Genre: Contemporary

Teil einer Serie: New York Serie

Klappentext

siehe Homepage der Autorin

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