Rezensionen

Wildfees Bewertung 05 Sterne.png

Libby (Elizabeth) Hart ist im sonnigen Kalifornien erfolgreiche Chirurgin, als sie eines Tages plötzlich feststellt, das sie die Gabe hat, mit ihren Händen zu heilen. Unfähig, die plötzliche Heilung zweier Patienten zu erklären, flieht sie aus ihren alten Leben in die Berge von Maine und mietet dort das Haus der verstorbenen Mary.

In Maine angekommen, begegnet sie Michael, dem Krieger aus dem alten Schottland und kann sich seiner Faszination nicht entziehen. Beide beginnen eine Affäre, doch das Vertrauen ist noch nicht so stark, das sie ihrer beiden Geheimnisse enthüllen....

Der 3. Teil der Highlanderreihe beschäftigt sich mit Michael MacBain und Libby. Seit den Ereignissen im 1. Band sind 8 Jahre vergangen, Michael wirkt in diesem Band wesentlich sympathischer als in den Vorgängerbänden, in denen er doch teilweise recht grob wirkte.

Den Paaren aus den Vorgängerbänden begegnet man hier eher flüchtig, Grace (aus dem 1. Band) bringt ihre siebte Tochter zur Welt, der Druide Daar und eine Seele in Tiergestalt spielen auch wieder wichtige Rollen.

Insgesamt spielt die Zeitreise nur eine Nebenrolle, in diesem Band liegt das Hauptaugenmerk auf der Fähigkeit von Libby und die zukünftige Rolle von Robbie wird angedeutet. Die Liebesgeschichte ist erfrischend einfach und unkompliziert, beide wollen einander von Anfang an, auch wenn beide es *nur* als Affäre ansehen wollen.

Michael wird als zartfühlender Macho beschrieben und nimmt irgendwie recht viel Platz in dem Roman ein, Libby als toughe kleine Person kommt da fast zu kurz . Dadurch, dass sie als nur 1,57 "groß" beschrieben wird, kommt es einige Male zu humorvollen Szenen

Der Stil ist wie gewohnt flüssig und gut zu lesen, die Sexszenen sind sexy und haben grade die richtige Länge.

Summa Summarum ein Pageturner und absoluter Keeper, der Geschmack auf die kommende Fortsetzung mit Robbie macht.