Rezensionen

Wildfees Bewertung 04 05 Sterne.png

Dieser Teil der Highlander-Reihe lässt mich ein wenig zwiegespalten zurück.
Zunächst einmal die positiven Aspekte: Der Schreibstil ist wie gewohnt flüssig, die Seiten fliegen nur so dahin und die Charaktere sind sympathisch. Selbst Jack, den man innerlich zunächst noch als Idioten bezeichnet, bekommt im Lauf der Story ein sehr nettes Profil

Nett ist auch, das einige Familienmitglieder auftauchen und Nebenrollen haben, hier sticht Camry, die Schwester Megans, besonders hervor. Auch die Familiengeschichte Jacks hat interessante Aspekte, die bestens zum magischen Hintergrund des MacKeage Clans passen. Jack ist zur Hälfte Cree Indianer und hat einen Schamanen als Urgroßvater.

Durch das positive Grundgerüst fallen die Schwachpunkte des Romanes weniger ins Gewicht: Weniger wäre mehr gewesen. Mehrere Handlungsstränge laufen nebeneinander her, dadurch ist es unmöglich, allen Storylines entsprechendes Gewicht beizumessen. Die Schwierigkeiten in denen Megan steckt, werden meinem Geschmack nach zu leicht gelöst, ebenso die Handlungsstränge rund um die Einbrüche. Das geht alles viel zu leicht und ist einfach zu unspektakulär. Ich hätte mir gewünscht, dass der Fokus eher auf ein oder zwei Ereignisse gelegt worden wäre und hätte mir beispielsweise mehr Hintergrundinfos über William gewünscht.

Richtig unangenehm aufgefallen ist mir bei diesem Buch der Klappentext und der Titel. Im Original lautet der Titel "Secrets Of The Highlander". Wo da Arme eines Schotten sein sollen, ist sehr mysteriös. Und wenn im Klappentext steht, das Megan nach Schottland in die Arme ihrer Familie zurückkehrt, könnte ein unkundiger Leser meinen, dass es eine neue Reihe von Chapman ist.

Summa Summarum ist der Roman jedoch gelungen und auf jeden Fall ein Muss, wenn man die Reihe gerne liest.