Rezensionen

Susannes Bewertung 04 05 Sterne.png

Ben Sinclair erhält einen anonymen Brief in dem steht, dass er einen Sohn hat. Er möchte der Sache auf den Grund gehen. So kehrt er unter einem anderen Namen nach Maine zurück. Damals wurde er verdächtigt, am Tod von Emma Sands Vater schuldig zu sein. Als Ben in Medicine Creek Camp ankommt, wird er in eine Schlägerei verwickelt. Emma kommt ihm zur Hilfe. Sie erkennt ihn sofort. Sie nimmt ihn bei sich auf. Emma Sands hatte den Sohn ihrer Schwester großgezogen. Auch sein Sohn Mickey weiß, wer Ben ist. Vater und Sohn nähern sich langsam einander an.

Auch zwischen Emma und Ben knistert es heftig. Michael akzeptiert schnell, dass Ben sein Vater ist und nennt ihn Dad. Das gefällt Emma zunächst nicht sehr. Eines Tages durchsucht Emma das Zimmer von Wayne Poulin. Er ist seit ewigen Zeiten Untermieter bei Greta, einer mütterlichen Freundin von Emma. Da stößt Emma auf einen Zettel mit Koordinaten. Sie notiert diese auf ein Briefpapier, um diese später zu überprüfen. Doch irgendwie kommt Wayne dahinter. Als Emma und Michael sich näher mit dem Gebiet der Koordinaten befassen, wird auf sie geschossen und Emma verletzt.

Ben muss kurz zur Firmenzentrale nach New York. Ben möchte vorübergehend seine Geschäfte nach Medicine Creek Camp verlegen. Vielleicht bleibt er auch für immer.

Als Emma jedoch angeschossen wird, bringt er ihr einen Wachhund namens Beaker mit. Emma und Michael habe Angst vor dem Hund, gewöhnen sich aber schnell an ihn. Auch hat Ben einen Bodyguard als Sekretär getarnt mitgebracht. Werden sie den Täter fangen und sich einander annähern?

Auch der zweite Teil der Sinclair Brüder hat mir gut gefallen. Ben ist zunächst misstrauisch, ob er wirklich einen Sohn hat. Aber genauso schnell ändert er seine Meinung. Auch zu Emma fühlt er sich hingezogen. Michael akzeptiert Ben dabei sofort als seinen Vater und legt auch viel Gewicht auf dessen Meinung.

Besonders witzig fand ich den Elch „Pitiful“. Das sogenannte zahme Haustier von Emma mit eigenem Kopf. Das erste Treffen zwischen Ben und Pitiful war ebenfalls toll beschrieben.

Die Landschaften und der Ort sind toll beschrieben. Man kann sich richtig hineinversetzen. Auch fand ich gut, dass das in diesem Teil das Verschwinden von Kelly aufgeklärt wird.

Köstlich fand ich immer wieder den Satz „Auf seiner Jacke klebt Moos.“ Das Moos war dabei stets ein besonderer Hinweis für Emma und Mickey.

Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich kann ihn nur empfehlen. Ich hoffe, dass auch bald die Geschichte über den dritten Sinclair Bruder erscheint.