Rezensionen

Kas Bewertung 05 Sterne.png

Dies ist der zweite Teil einer dreiteiligen Serie über die verfluchten MacCarrick Brüder.
Wir befinden uns in England - 1856, ein paar Tage später, als Hugh seinen Bruder Court und Lady Annalia verlassen hat.

Jane Weyland, die Heldin dieses Romans, war mehr als nur verstört, als ihre große Liebe Hugh MacCarrick sie vor 10 Jahren, ohne den Hauch eines Wortes verließ. Urplötzlich steht er wieder vor ihr und bietet ihr zum Schutz vor einem Attentäter - auf Wunsch von Janes Vater - die Ehe an. Für Jane nach Jahres des Schmerzes wie ein Schlag ins Gesicht.

Hugh MacCarrick der Held dieser Geschichte ist ein schwarzhaariger, Schotte, der mit seiner rauchigen Stimme Wonneschauer über Janes Rücken jagt. Er ist der zweitgeborene Sohn der drei MacCarrick Brüder. Und so wie seine Brüder, glaubt er an den Fluch der MacCarricks, der seinen Vater einst das Leben gekostet hat. Im Gegensatz zu seinem Bruder Court betätigt sich Hugh nicht als Söldner, sondern als Scharfschütze. Von dieser Seite droht auch die Gefahr für Jane Weyland.

Hugh liebt Jane auch nach all den Jahren immer noch innig. Doch nach außen hin gibt er sich gefühlskalt und arrogant, aber im Gegensatz zu Court ganz Gentleman like. Jane hat zahllose Tränen vergossen, als Hugh sie verlassen hat. Eigentlich war sie der Überzeugung, sich gefühlsmäßig von ihm abgenabelt zu haben, doch das Gegenteil ist der Fall. Um ihm die verlorenen Jahre, und den Schmerz zurückzuzahlen, sinnt sie nach Rache. Sie versucht Hugh auf Teufel komm raus zu verführen. Hugh versucht sich dem verzweifelt zu entziehen - obwohl er sexuell schier am Verhungern ist - doch der Fluch läßt in immer wieder zögern.

Es ist fast tragisch mit anzusehen, wie sehr sich die beiden in den "verschwendeten" zehn Jahren nacheinander verzehrt haben. Der Spannungsbogen wird gekonnt mit viel Dramatik, Humor und prickelnder Erotik gespannt. Hugh hat oft so gelitten, dass ich ihn am liebsten ans Herz gedrückt hätte - was für ein Mann. Vor allem diese Stimme!

Kresley Cole ist mit "Flammen der Versuchung" ein Roman gelungen, der mich wieder viele Stunden Schlaf gekostet hat. Wie bereits bei seinem Vorgänger war Suchtgefahr angesagt. Das Buch bekommt - ebenfalls wie sein Vorgänger -  fünf Punkte.