Rezensionen

Kas Bewertung 04 05 Sterne.png

Insider dieser Serie wissen inzwischen, das die "Helden" von ACRO (Agency for Covert Rare Operatives) besondere Fähigkeiten haben - ähnlich den X-Men und gegen Kriminalität rund um den Globus kämpfen. Der "böse" Gegenspieler, ist die Itor-Agentur, die zutiefst gefährlich ist und ihre Mitglieder unter menschenunwürdigen Bedingungen rekrutiert. In "Gespielin des Feuers", dem nun vierten Teil der ACRO-Reihe des Autorenduos Larissa Ione und Stephanie Tyler (Sydney Croft), prallen Rik, eigentlich Ulrika Jaeger und Trace aufeinander.

Rik ist eine Gestaltwandlerin, extrem sexy, gefährlich und auf der Flucht vor der Agentur 'Itor', von der sie einst gefangen und für deren Zwecke benutzt wurde. Wie es scheint ist Rik die einzige, die überlebt hat und der die Flucht vor Itor gelungen ist. Denn die anderen Gestaltwandler, die Itor "wissenschaftlichen" Tests unterzogen hat sind tot. Trace, mit seiner Fähigkeit der Hypnose, soll Rik für ACRO rekrutieren, da sie über Fähigkeiten verfügt, die ACRO gerne für sich beanspruchen würde. Trace macht sich also auf den Weg nach London, wo er in einen Underground-Club "The Dungeon" geht, der berüchtigt ist für extremen Sex. Sex, den Rik am liebsten mit der ihr eigenen Dominanz "ausübt" ^^

Holla die Waldfee! Normalerweise ist Trace der dominante Part. Doch für seine Aufgabe, Rik zu rekrutieren, mimt er schon mal den "Sklaven" - wenn auch einen äußerst widerwilligen. So wird man in "Gespielin des Feuers" hinein katapultiert. Man kommt gar nicht zum Atmen, sondern ist schwups, mitten in der Handlung. Rik braucht Sex, um die wölfische Bestie in ihr unter Kontrolle zu halten.

Leser von "Gespielin des Feuers" sollten sich darüber im Klaren sein, dass die sexuellen Szenen zwischen Trace und Rik häufig und BDSM geschwängert sind. Anders als bei den Vorgängerteilen, ist die Annäherung zwischen Rik und Trace, die eigentliche Hauptgeschichte. Seitenlange Verfolgungsjagden mit Itor bleiben also aus. Auch wenn diese Annäherung hauptsächlich vom Sex getragen wird, der aber unabdingbar ist - wie so oft bei den Agenten und Agentinnen von ACRO *g* In bereits bekannter Art und Weise, ist der Schreibstil der beiden Autorinnen flüssig und schnörkellos. Die Funken, die zwischen Rik und Trace hin und her fliegen, manifestieren sich geballt in den erotischen Szenen.

Nachdem Dev Oz verloren hat, taucht jemand auf, der für Dev der Anfang einer neuen Liebe sein könnte. "Wenn der Frühling kommt", so wie es ihm Oz einst geschildert hat. Die Parallelstory, die zwischen Ryan und Meg mitläuft, nimmt der Hauptgeschichte das ein- oder andere Mal etwas an Fahrt, doch nichtsdestotrotz ist die Nebenstory sehr angenehm zu lesen und verleiht "Gespielin des Feuers" einen Touch Romantik. Von mir gibt es für diesen 4. Teil der ACRO-Serie 4,5 Punkte. Serieneinsteigern würde ich raten, die Romane in der richtigen Reihenfolge zu lesen, da ein Zwischendrin-Einstieg in die Serie sonst viel zu mühselig wäre.

Kurz gefasst: Hart, schnell mit einem Hauch Romantik.