Rezensionen

Anke Bewertung 05 Sterne.png

In „Wolf Gone Wild“ passiert genau das, was der Titel verspricht: ein Wolf wird wild. Er nennt sich selber „Alpha“ und ist der animalische Part des Werwolfes Mateo Cruz und Alpha fehlt der Auslauf. Denn auf Mateo liegt ein Fluch, er kann sich nicht verwandeln und der eingeschlossene Alpha treibt den Metall-Künstler schier in den Wahnsinn.

Rettung erhofft sich Mateo von der Hexe und Bannbrecherin Eveleen Francesca Savoie. Das Problem dabei ist, dass Werwölfe nicht wirklich gesellschaftsfähig sind und es deswegen bei den Schwestern Savoie eine „keine Werwölfe“-Regel gibt.

Doch die angespannte Situation von Mateo fordert verzweifelte Taten, zudem scheint Evie einen beruhigenden Einfluss auf Alpha zu haben. Allerdings hat Mateo nun damit nun zwei Probleme, nämlich die Urinstinkte Alphas in Zaum zu halten: aggressive Blutlust und ein ebenso aggressiver Wunsch sich fortzupflanzen. Und by the way, auch Mateo ist Evie gegenüber nicht abgeneigt.

Schon seit einer Weil verfolge ich die begeisterten US-amerikanischen Kritiken zur „Stay a Spell“-Serie von Juliette Cross. Doch erst mein just wiedererwachtes Interesse an paranormalen Romanen hat mich nun zu „Wolf gone wild“ greifen lassen. Was soll ich sagen, ich liebe das Buch und die Serie!

Juliette Cross‘ Serie spielt im modernen New Orleans und verfolgt die vier Hauptgruppen dieser paranormalen, in der Regel geheimen, Welt: Hexen, Vampire, Werwölfe und die geheimnisvollen Grim. Der Erzählstil der Autorin ist wirklich sehr unterhaltsam und leicht und locker zu lesen.

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Autorin weder das Finale übertreibt noch die Sexszenen. Trotzdem bekommt man als Leser ein episches Finale und potente, steamy Sexszenen geboten; um Mateo zu zitieren, schließlich ist er ein Werwolf!

Für meinen Geschmack ist Mateo ist ein klein wenig zu perfekt und manche Szenen so zuckersüß, wie Mateos erstes „richtiges“ Date mit Evie, dass sie nur einem Mädchentraum entsprungen sein können. Auch Evie ist manchmal etwas sehr „girlish“. Hier, so finde ich, treibt die Autorin alles etwas auf die Spitze, doch zum Ausgleicht gibt es da ja auch noch Alpha. Der sorgt dann auf seine direkte Art dafür, dass Mateo und auch Evie auf dem Boden bleiben.

Ich freue mich nun sehr darauf, die anderen Teile der Serie zu entdecken und mehr über die Savoie Schwestern zu lesen.

Kurzgefasst: Ein höchst unterhaltsamer und sexy Ausflug in ein paranormales New Orleans, mit einer in jeder Hinsicht hervorragend ausbalancierten Geschichte.