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Nicoles Bewertung

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Die Witwe und Mutter einer Tochter, Sarah Armstrong, gehört zu den Texas Rangers und arbeitet als Profilerin. Sie wird immer dann eingesetzt, wenn die örtliche Polizei im Bundesstaat Texas nicht mehr weiter weiß. Sarah ist sehr gut in ihrem Job, auch wenn manche männliche Kollegen ihr nur zu gerne Steine in den Weg legen wollen, da sie es als einen persönlichen Affront gegen sich sehen, wenn sie eine weibliche Spezialistin vor die Nase gesetzt bekommen.

Als ein prominenter Texaner und seine Geliebte auf grausame Art hingemetzelt und arrangiert in ihrem Bett aufgefunden werden, hat die örtliche Polizei sofort die Ehefrau des Ermordeten, Priscilla Lucas als Verdächtige im Visier und vermutet einen Auftragsmord, denn die Eheleute Lucas waren schon längst nicht mehr glücklich in ihrer Ehe und wollten sich scheiden lassen.
Doch Sarah glaubt nicht an einen Auftragsmord, zu viele Dinge weisen stattdessen auf einen Ritualmord hin, ausgeführt von einem Täter, dem das Morden Spaß bereitet und der religiöse Motive für seine Tat hat. Bis auf Sarah und ihrem Kollegen David glauben jedoch alle anderen, dass Priscilla die Mörderin oder zumindest die Auftragsgeberin des Doppelmordes war. Und so muss Sarah fieberhaft gegen die Zeit arbeiten, will sie den wahren Täter finden, denn sie befürchtet, dass er ein Serienkiller ist und bereits sein nächstes Opfer im Visier hat…

"Blutsühne" ist der erste Teil einer neuen Thrillerreihe um die Profilerin Sarah Armstrong und bietet vorweg gesagt, solide und spannende Unterhaltung. Man erfährt sowohl sehr viel über die typischen Eigenheiten der Texaner als auch über Sarahs Job. Außerdem vergisst die Autorin auch nicht, ihre Hauptfigur und deren momentane Lebenssituation dem Leser näher zubringen, damit sie einem nicht fremd bleibt.

An sich hat der erste Teil der Armstrong Reihe sehr viel Potential und viele interessante Ansätze, doch obwohl es eigentlich keine wirklichen Kritikpunkte gibt, da auch der Schreibstil der Autorin ansprechend ist, fehlte mir hier noch der letzte Kick um mich vollends zu begeistern. Ich denke aber, dass dies nur die typischen Anfangsschwierigkeiten eines Serienstarters sind und sich die Autorin sicherlich beim zweiten Teil der Reihe noch etwas steigern wird.

Die richtigen Weichen sind bereits gestellt- Sarah Armstrong ist eine interessante Heldin, die ein Jahr zuvor ihren Ehemann Bill, ebenfalls bei der Polizei tätig, bei einem Autounfall verlor und seitdem zusammen mit ihrer Mutter und ihrer Tochter Maggie auf einem alten Gestüt namens "Rocking Horse Stables", in einer Kleinstadt im Bundesstaat Texas lebt. Mutter und Tochter verarbeiten, jede auf ihre Art, den Tod des Vaters und Ehemannes. Während Sarah sich mit ihrem Job ablenkt, fühlt sich Maggie oft sehr einsam, wenn ihre Mutter wieder einmal wegen ihrer Ermittlungsarbeit unterwegs ist. Im ersten Teil dieser neuen Serie findet dieser Punkt allerdings noch am Rande der Story Erwähnung, ich hoffe sehr, dass er im zweiten Teil noch mehr vertieft wird, bzw. mehr persönliche Aussprachen zwischen Mutter und Tochter stattfinden werden.
Außerdem tritt ein neuer Mann in Sarahs Leben; hier ist die Autorin zudem mit sehr viel Fingerspitzengefühl ans Werk gegangen, was ich sehr positiv fand und ich bin schon sehr gespannt darauf, ob sich im Nachfolgeband die neu geschlossene Freundschaft zu einer festen Beziehung entwickelt.

Die Suche nach dem Serienkiller wurde spannend gestaltet, die Ermittlungsarbeit wirkt plausibel erläutert und ist interessant aufbereitet worden. Besonders 100 Seiten vor Ende des Romans wird es immer aufregender- wobei es vor allem der Showdown am Ende in sich hat.

Kurz gefasst: Unterhaltsamer Thriller den man einfach nicht zur Seite legen kann.


Blutsühne

Kathryn Casey

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Originaltitel: Singularity
Verlag: Diana
ISBN: 978-3453354388
Erscheinungsdatum: März 2011
Genre: Psycho-Thriller

Teil einer Serie: Sarah Armstrong Serie

Klappentext

Als Profilerin hat Sarah Armstrong schon einiges gesehen, aber ihr aktueller Fall entwickelt sich zu ihrem größten Albtraum: grausame Morde, grotesk inszenierte Opfer, blutige Symbolschriften- alles deutet auf einen Serienkiller hin. Doch die örtliche Polizei schenkt Sarahs Argumentation keinen Glauben, und so stürzt sie sich auf eigene Faust in die Ermittlungen. Dabei hat sie keine Ahnung, wie nah der Täter ihr und ihren Lieben bereits gekommen ist…

Quelle: Diana

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