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Kas Bewertung

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Eigentlich hatte sich Maya ihre Zukunft ganz anders vorgestellt! Eigentlich. Doch für sie hat sich das Leben bald als das dargestellt, was es nicht ist, nämlich: ein Wunschkonzert. Fluchtartig hat sie zusammen mit ihrer Mutter ihre Heimatstadt verlassen, um nach deren Tod als Bedienung in Parkers Bar hängen zu bleiben. Nebenher arbeitet sie bei Logan, einem angesehenen Fotografen, den sie aus ihrer Zeit als Kunststudentin kennt, als Aktmodel. Maya und Logan pflegen - auf den ersten Blick - freundschaftliche Bande.

Eines nachts, als sie im Parkers kellnert, lernt sie Carter, den Chef einer Sicherheitsfirma kennen, der nach einem Übergriff auf dem Parkplatz des Parkers, eine Sicherheitsanlage installieren soll. Man spürt, dass sich Maya und Carter sympathisch sind. Doch da taucht ein weiterer Mann auf der Bildfläche auf! Jemand, von den Maya meinte, ihn nie - sozusagen live, schließlich kennt sie ihn nur aus den Klatschblättern der Presse und den Nachrichten - zu sehen: Den Staranwalt und Sohn des verstorbenen Kongressabgeordneten Astor Cunningham, Protegé von Senator Edwards, namens Avery Cunningham. Avery Cunningham ist von Maya begeistert, gefesselt und er will sie, komme was wolle, näher kennen lernen.

Was sich dann anbahnt, ist eine absolut spannende, an die Nieren gehende, Gefühlschaos erzeugende, überzeugende Geschichte! Jane Chriso hat es verstanden Leidenschaft, Freundschaft, die Suche nach Liebe und tiefe menschliche Abgründe in Szene zu setzen, die einem während des Lesens, regelrecht überrollen. Man leidet. Man hofft. Man weint um das, was Maya einst genommen wurde und ist geneigt den ein- oder anderen Protagonisten an die Wand zu klatschen. Nein! Nicht, weil sie so schlecht beschrieben sind, sondern weil sie von Jane Christo so toll "übelst" beschrieben sind!

Es wird manipuliert, intrigiert und man ist als Leser geneigt, ins Buch hinein zu kriechen, um dem ein- oder anderen die Hammelbeine lang zu ziehen. Die Geschichte bleibt definitiv hängen und wird sicherlich nicht schnell zur Seite gelegt werden können. Im Laufe der Geschehnisse in "Act of Passion" offenbart sich etwas, was nur schwer zu verdauen ist und Mayas Vergangenheit wird auf verheerende Art und Weise in die Gegenwart gezerrt. In diesem Moment, wird sich zeigen, auf wen sich Maya wirklich verlassen kann. Auf Logan? Auf Carter? Oder auf Avery? "Act of Passion" wuchtet einen um.

Schon alleine deswegen, weil die Charaktere in ihrem Handeln einfach menschlich, ja menschlich sind! Zudem hat Jane Christo mal wieder bewiesen, dass sie es hervorragend beherrscht, nicht in schwarz-weiß, sondern in mannigfaltigen Grautönen zu schreiben! Hier ist der Mensch, Mensch. Mit all seinen Facetten. Es ist schon unheimlich, wie die Autorin es immer wieder schafft (das war schon in ihrer "Blanche"-Trilogie so), während des Lesens selbst an Charakteren, die man eigentlich nicht mögen sollte, Gefallen findet! Von den erotischen Szenen - die Leser, die gerne "Blümchensex" lesen, sicherlich ab und an in Erstaunen versetzen werden - ganz zu schweigen. "Act of Passion", ein Buch, auf das man sich unbedingt einlassen sollte. 5 mehr als zufriedene Lesepunkte und für mich ein jetzt schon spannendes Warten auf den zweiten Teil "Act of Love"!



Kurz gefasst: "Act of Passion". Ein leidenschaftliches, sinnliches und aufregendes Leseabenteuer mit knisternd-erotischen Momenten.


Act of Passion

Jane Christo

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Originaltitel: ----

Verlag: Sieben Verlag

ISBN: 978-3864434464
Erscheinungsdatum: Oktober 2014
Genre: Contemporary

Teil einer Duologie

Klappentext 



Als Maya nach Boston zog, hatte sie andere Pläne, als in einer Bar zu kellnern und gelegentlich als Aktmodel zu jobben. Ursprünglich wollte sie Kunst studieren und ihren Traum leben, anstatt ihn zu begraben.
Dass sich der Hotshot-Anwalt Avery Cunningham in sie verliebt stand ebenfalls nicht auf ihrer Agenda. Durch die leidenschaftliche Affäre mit dem Staranwalt gerät jedoch nicht nur ihr Gefühlsleben in Aufruhr. Als Avery einen neuen Fall übernimmt, droht die Vergangenheit sie einzuholen und ihr den Rest zu geben. Averys Mandant ist jemand, der Maya regelmäßig in Albträumen heimsucht. Jemand, den sie lieber vergessen hätte … 



Quelle: Sieben Verlag

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