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Tinas Bewertung

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„Der Ruf der Seemöve“ ist bereits das zweite Buch, das ich von der Autorin Marita Conlon - McKenna gelesen habe und das mich noch mehr von der Autorin und ihrem Erzähltalent schwärmen lässt.

Gefühlvoll, aber auch durchsetzt mit einigem Schmerz und Leid, beginnt die Autorin sehr bewegend die Geschichte mit der Nachricht das Maeve, die Mutter der 3 Schwestern Kate, Moya und Romy, schwer erkrankt ist.
Als dann alle Schwestern nach Hause kommen plaudert die Autorin aus dem „Nähkästchen“ der Familie und als Leser beginnt man schnell zu verstehen warum alles so ist, wie es ist.

Aber auch die Schwestern lernen ihre Streitigkeiten beiseite zu schieben und erkennen, wenn es als es hart auf hart kommt, das Blut einfach dicker als Wasser ist und die Familie der Heimathafen ist, wo man sich einfach fallen lassen kann und man geliebt wird.

Allein über diese Konflikte zu lesen, war für mich schon recht bewegend und auch ein wenig dramatisch. Das hörte auch bis zum Happy End nicht auf, denn auch dieses ist mit ein wenig Trauer versehen.

„Der Ruf der Seemöve“ regt zum Nachdenken über die Liebe in einer Familie an. Dabei ist es aber auch ein fesselnder und sehr unterhaltsamer Stoff, der von der Autorin sehr gefühlvoll beschrieben wird. Dabei kann man sich die Figuren wunderbar klar vorstellen, so dass man als Leser mitleidet und sich mit ihnen freut.

Für mich persönlich ein wahrer Keeper, denn ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen. ;-)


Der Ruf der Seemöwe

Marita Conlon-McKenna

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Originaltitel: The Stone House
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3-442-36501-2
Erscheinungsdatum: September 2007
Genre: Contemporary

Klappentext

Als die drei Schwestern Kate, Moya und Romy erfahren, dass ihre Mutter schwer erkrankt ist, reisen sie sofort aus Dublin, London und New York in das alte Haus an der irischen See, in dem sie aufgewachsen sind. Hier sehen sie sich nach vielen Jahren zum ersten Mal wieder. Mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, beginnen die Schwestern ihre Lebenswege zu überdenken. Und nach bitteren Auseinandersetzungen begreifen sie, dass ihr Wiedersehen eine große Chance birgt: alte Wunden zu heilen und den Neuanfang zu wagen – mit der Kraft ihrer tiefen familiären Verbundenheit ....

Quelle: Blanvalet

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