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Elenas Bewertung

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Annis hat nach ihrer lieblosen Ehe mit einem älteren Mann nicht mehr das Verlangen sich zu binden. Sie hat einen tadellosen Ruf, sich mit ihrem Leben bestens arrangiert und sichert ihren Lebensunterhalt, indem sie junge Damen an den passenden Gentleman bringt. Als Lord Adam Ashwick in Erscheinung tritt und von Beginn an sein Interesse an ihr offen zeigt, gerät ihre sichere Festung ins Wanken. Als auch noch gewisse Umstände dazu führen, dass Adam mit einem Mord in Verbindung gebracht wird, kann Anis ihm nur beistehen, indem sie sich unwiderruflich an ihn bindet…

Ein grundsolider, flüssig zu lesender Regency mit allem was dazu gehört. Ein redlicher Gentleman, eine tugendhafte Heldin, eine zarte Romanze und ein kleiner Kriminalplot am Rande. Dennoch konnte mich die Geschichte leider nicht überzeugen.

Die Charaktere verhalten sich dem Leser durchgehend distanziert gegenüber und bleiben blass. Man kann sich zwar vorstellen wie sie beschaffen sein sollten, aber richtig überzeugend übermittelt wirkt dies leider nicht. Besonders die Dialoge zwischen den Charakteren sind sehr anstrengend. Kein Esprit, wenig Wortwitz – vielmehr hölzern und mechanisch.

Das Ganze zieht sich arg in die Länge, was bei der kurzen Geschichte schon sehr auffällig ist. Auch der kleine Kriminalplot ist nur bedingt spannend und hebt die Stimmung leider nicht.

Ein Regency, der mir persönlich leider zu steif und zu langweilig ist.


Verbotene Küsse im Mondschein

Nicola Cornick

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Originaltitel: The Chaperon Bride
Verlag: Mira
ISBN: 978-3899417548
Erscheinungsdatum: September 2010
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie: Tallants

Klappentext

Ihr tadelloser Ruf ist Lady Annis' einziges Kapital. Doch als Lord Adam Ashwick im eleganten Seebad Harrogate auftaucht, gerät ihre Tugend in Gefahr. Immer wieder bringt der charmante Lord sie in kompromittierende Situationen, indem er ihr zeigt, wie sehr er sie begehrt. Aber auch Anni sehnt sich nach Liebe und wird schließlich schwach. In Adams Armen liegend, überrascht man sie …

Quelle: Mira

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