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Mallorys Bewertung

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Der Klappentext lässt eine typische König-Drosselbart-Geschichte erwarten. Eine hochnäsige Lady, der kein Freier gut genug ist und die sich dann in einen Lakaien verliebt.
Doch wieder einmal gibt der Klappentext die Geschichte nicht richtig wieder. Die im Klappentext genannten abgewiesenen Verehrer sind meist kein Thema, Allison kommt nur einmal in die Bedrängnis einen Bewerber abweisen zu müssen. Ihre Eltern stehen dem aber sehr verständnisvoll gegenüber und ihr Vater "präsentiert ihr auch keine Bewerber". Also nix mit König Drosselbart!

Der Roman schildert die Story von Lady Allison, deren Vater beim Außenministerium arbeitet und der fürchtet, seine Familie sei in Gefahr, da der Krieg mit Napoleon in die entscheidende Phase geht. Also heuert er einen Soldaten auf Genesungsurlaub an um seine Tochter zu beschützen und gleichzeitig nach Spionen Ausschau zu halten. Captain Lord Nathan Christopher Thornton geht als Lakai Nathan Christopher in Dienst. Das tägliche Zusammensein mit Lady Allison führt zu einer zunehmenden Vertrautheit der beiden, die sich schließlich ineinander verlieben. Da diese Liebe aber keine Zukunft hat; gestehen sie sich ihre Gefühle für einander nicht ein. In diesem Roman gibt es also nicht mehr als einen verbotenen Kuss!

Die Geschichte ist gut gemacht, spannend, da sich neben der Spionagestory noch andere kriminelle Verwicklungen ergeben und die Helden sind sympathisch beschrieben.


Nicoles Bewertung

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Als Allyson eines Tages nach einem Einkaufsbummel überfallen wird, kann sie nur ein ihr unbekannter Mann in letzter Sekunde vor einer Entführung bewahren. Bevor sie ihm jedoch danken kann, ist er spurlos verschwunden.
Doch die versuchte Entführung hat ein „dickes Ende“ für die freiheitsliebende Allyson, denn ihr Vater stellt einen Lakai zu ihrem persönlichen Schutz ein. Nathan jedoch scheint alles andere als ein gewöhnlicher Mann zu sein, der einst seinem Vaterland an der Front diente.

Immer wieder ertappt sie ihn dabei, wie er ihr gegenüber Bemerkungen fallen lässt, die ziemlich unziemlich für einen Angestellten des Hauses sind. Obwohl sie Zweifel an der Glaubwürdigkeit was Nathans angebliche Herkunft angeht, hat, fühlt sie sich zu ihm hingezogen und vertraut ihm.

Zudem geht in Allysons Elternhaus ein aufmüpfiger Geist in Gestalt eines kleinen Mädchens umher und versucht sie mit Nathan dem Lakaien zu verkuppeln. Als sie eines Tages mitbekommt, wie ein Bekannter versucht ihre Mutter zu erpressen, ist jedoch der Einzige dem Allyson vertraut und den sie wagt in die unglücksselige Situation einzuweihen, Nathan. Der Lakai bietet sogleich seine Hilfe an, denn er hat nicht nur Allysons Familie schnell in sein Herz geschlossen...

Wilma Counts Roman „Stolz und Leidenschaft“ bietet meiner Meinung nach den begeisterten Liebesromanlesern, die bevorzugt historische Liebesromane zurzeit des englischen Regency lesen, eine kurzweilige Romanze ohne wirkliche Höhen und Tiefen.
Zwar vermag die Autorin es durchaus, eine interessante Ausgangssituation für ihren Roman zu erschaffen und auch der kleine Geist, der in diesem Roman sein Unwesen treibt, ist überaus niedlich, jedoch ist die schriftstellerische Umsetzung des Ganzen für meine Begriffe leider etwas zu mittelmäßig geraten.
Obwohl Nathan durchaus eine interessante Romanfigur ist, erfährt man leider zu wenig über seine innere Gedankenwelt und auch die sich anbahnende Romanze zwischen Allyson und Nathan ist so ein wenig unverständlich für den Leser geraten, da sie zu abrupt geschieht.

Wer heiße Kuss-oder Liebeszenen erwartet, sollte lieber zu einem anderen Roman greifen, denn außer ein oder zwei sehr kurze Kusszenen, ist diese Romanze eher sehr züchtig. ;-)


Stolz und Leidenschaft

Wilma Counts

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Originaltitel: The Lady and the Footman
Verlag: Cora
Band: MyLady Royal Band 40 / MyLady 347
Erscheinungsdatum: August 2008
Genre: historischer Liebesroman

Klappentext

Stolz hat Lady Allyson bisher jeden Verehrer abgewiesen. Keiner der adligen Gentleman, die ihr Vater ihr als Heiratskandidaten präsentierte, fand Gnade vor ihren Augen. Umso verwirrter und bestürzter ist sie, als ausgerechnet ihr neuer Lakai äußerst ungebührliche Gefühle in ihr weckt. Zu ihrem Entsetzen entbrennt sie in unendlich süßer, aber verbotener Leidenschaft für den attraktiven Nathan Thornton. Doch seltsam: Wieso kennt sich ihr Dienerso gut in der feinen Gesellschaft aus? Wieso hat er so exzellente Mainieren? Zarte Hoffnung keimt in Allyson auf: Ist Nathan vielleicht gar nicht der, der er vorgibt zu sein?

Quelle: Cora

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