Rezensionen

Ankes Bewertung 05 Sterne.png

Nach dem Tod ihres Vaters, muss Isolde Ophelia „Izzy“ Goodnight alle Hoffnung, auf das Schloss setzen, was ihr von einem Gönner ihres Vaters vererbt bekommen hat. Geht irgendetwas schief, so hat sie weder Unterhalt noch ein Zuhause. Das kleine Problem dabei, das Schloss beherbergt immer noch seinen alten Besitzer, dem nichts darüber bekannt ist, dass der Stammsitz der Familie Vane, Gostley Castle, den Besitzer gewechselt hat.

Doch wie soll es dem Duke of Rothbury auch auffallen, schließlich ist er nach einem Unfall partiell erblindet! Und grundsätzlich nicht gerade gut auf Gott und die Welt zu sprechen, zieht es ohnehin vor, lieber brütend und für sich alleine durch sein Heim zu streifen.

Doch egal was er auch versucht, Izzy bleibt hartnäckig. Wenn der Duke nicht weichen will oder sich nicht auf eine Zusammenarbeit einlassen will, um das Problem zu klären - sie wird bleiben.

Zunächst hatte ich geplant, die „Girls meets Duke“-Serie der Autorin weiterzulesen, um das „The Beauty and the Beast“-Feeling weiter zu pflegen, was ich zurzeit mit Vergnügen verfolge, bin ich zum 1. Teil der „Castles Ever After“-Serie gewechselt. Eine gute Idee, denn tatsächlich hat mir „Romancing the Duke“ noch etwas besser gefallen als „The Duchess Deal“.

Auch „Romancing the Duke“ ist wunderbar leicht, locker und amüsant zu lesen und ist nicht weniger eine romantische Komödie als „The Duchess Deal“, doch deutlich dezenter in seiner Ausprägung. Sicherlich, so treibt die Autorin die Sache mit der Truppe Cosplayer (in Ermanglung einer besseren Bezeichnung übernehme hier einfach den Begriff für diese Fan-Praxis), die den Veröffentlichungen von Izzy Vater folgen und sich zu den Rittern und Maiden seines Märchenkönigreiches ernannt haben, auf die Spitze und ich kann mir vorstellen, dass das nicht bei allen Lesern auf Amüsement trifft. Ich jedoch fand es recht unterhaltsam und mich hat es nicht gestört, vor allem weil bei all‘ dem bunten Treiben, die Geschichte der Hauptcharaktere und ihre Entwicklung immer Fokus bleibt. Zudem sind Izzy und Ransom zwei wirklich wunderbare Figuren. Sie sind lebendig, launig, impulsiv und temperamentvoll und vielleicht gerade weniger dieser kleinen Fehler, so sympathisch.

Kurzgefasst: ein modern erzählter Historical, ganz nach Art der Autorin. Unterhaltsam, kurzweilig und amüsant.