Rezensionen

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Mr. Gabriel Duke hat sich aus der Gosse hochgearbeitet, in dem er die Schwächen und Schulden der Gesellschaft für sich arbeiten lässt. Den „Duke of Ruin“ nennt und fürchtet man ihn. Sein neuestes Projekt setzt auf die Nachbarschaft von Lady Penelope Campion. Neureiche, die die Nähe zum Adel suchen, sollen das renovierte Haus neben Lady Penny für teures Geld kaufen.

Doch daraus ergeben sich zwei Probleme für Gabe: Lady Penelope Campion hat ein Herz für Tiere, und zwar alle Sorten Tiere und das Getier im Garten mindert den Verkaufswert. Schlimmer jedoch noch, die Lady soll zurück zu ihrem Bruder auf Land ziehen, es sei den sie wagt, sich erneut in die Gesellschaft und sucht sich einen Ehemann.

Penny jedoch will weder ihre Tiere aufgeben noch aufs Land zurück, die gute Gesellschaft kann ihr gestohlen bleiben und wenn, um Himmelswillen, will sie schon heiraten? Obwohl … Gabe wäre ein durchaus anziehender Kandidat.

„The Wallflower Wager“ ist der 3. Teil der „Girl meets Duke“-Serie von Tessa Dare. Was die Serie betrifft, so heißt es nun sich zu gedulden, den aktuell ist der Teil, der vierten im Bunde, der erfinderischen und back-freudigen Nicola, noch nicht veröffentlicht. Bisher habe ich mich der Serie, auch wenn ich nicht allen Teilen beste Bewertungen vergeben konnte, so doch sehr gut unterhalten und ich freue mich auf den Folgeteil.

Ich habe mir wirklich Mühe gegeben „The Wallflower Wager“ genauso zu mögen, wie seine Vorgänger. Die Voraussetzungen dazu waren auf jeden Fall gegeben. Und doch fand ich die Geschichte ein wenig flach und emotionslos. Sympathisch, ja. Amüsant und unterhaltsam auch. Sogar einige dunkleren Elemente und ernste Töne gab es. Und doch empfand ich die Geschichte als nicht so beschwingt und engagiert zu lesen, wie die anderen beiden der Serie.

Tessa Dare erzählt modern geschriebene Historicals. Auch „The Wallflower Wager“ ist keine Ausnahme davon. Auf der Suche nach locker und leichter Unterhaltung, komme ich damit gut zurecht. Ja, ich genieße es sogar zum Teil, weil es in einem historischen Liebesroman auch unmögliches möglich und in sich nachvollziehbar macht. Ich verstehe es jedoch auch, wenn Leser das nicht mögen.

Kurzgefasst: wenn’s mal leichte, lockere und amüsante Liebesromane-Unterhaltung sein soll, dann ist Tessa Dare eine hervorragende Wahl.