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Ankes Bewertung

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Conlan, der Prinz von Atlantis kehrt nach siebenjähriger Folter und Gefangenschaft in der Gewalt der bösen Vampirgöttin Anubisa nach Hause. Dort aber wartet die nächste schlechte Nachricht auf ihn: Der Dreizack Poseidons, sein Instrument zur Thronbesteigung wurde gestohlen und droht nun in die Hände von Unwürdigen zu fallen.

Conlan macht sich sofort auf die Suche. Doch kaum in die Welt der Menschen eingetreten nimmt eine Menschenfrau seine Seele förmlich gefangen.
Die Sozialarbeiterin Riley hat einen schlimmen Tag hinter sich, der auch am Abend nicht besser wird, als ihr ein Angriff von einer Gruppe Schläger droht. Doch plötzlich erscheint ein Retter in der Not.

Dabei ängstigt sie der Krieger Conlan genau so sehr, wie er sie anzieht. Das liegt aber nicht nur an seinem Auftreten, sondern vor allem daran, dass Riley Conlans Gefühle spürt und mit ihm gedanklich kommunizieren kann. Sich auf diese Weise verbunden zu fühlen- das kannte sie bisher nur im Zusammenhang mit ihrer Schwester.
Aber nicht nur Riley kennt nun Conlans Innerstes; auch Conlan geht Riley sozusagen unter die Haut….

Zwei Dinge haben mir zu Anfang des Buches ein paar Problemchen bereitet.
Zum einen der flotte Wechsel vom modernen Straßenslang a la „J.R. Ward“ und der, wie sie im Buch bezeichnet wurde, altmodischen anmutenden „höfischen“ Sprache.
Ich möchte aber betonen, dass ich mich nach dem ersten Viertel der Geschichte sehr gut eingelesen hatte. Ich denke das lag vor allem daran, dass die Autorin den Leser mit immer neuen Informationen über „ihre“ Welt versorgt. Das unterlegt und erklärt die Hintergründe und damit verschwand dann auch meine Irritation.

Das andere Problem war, der wieder einmal, gequälte Held, der unter der Gefangenen, in diesem Fall einer bösen Vampirkönigin, jahrelang Folterqualen erleiden musste und nun heimgekehrt, in diesem angeschlagenen Zustand auf die Welt losgelassen wird. Und so konnte ich mir ein leichtes Augenrollen und innerliches Stöhnen einfach nicht verkneifen, da ich Einleitungen dieser Art doch in der letzten Zeit recht häufig gelesen habe.
Aber und auch hier hat Alyssa Day schnell wieder Punkte gut gemacht, in dem sie zwar diese Folter als einleitende Erklärung nimmt, vor allem um die Bösartigkeit der Vampirkönigin darzustellen, aber dann nicht seitenlang breit tritt.

Nachdem ich mich also an den Erzählstil gewöhnt und mich mit einem weiteren gefolterten Helden abgefunden hatte, wurde ich mehr und mehr vom Inhalt gefesselt.
Aylssa Day entführt ihre Leser in die sehr spannende und interessante, und für mich als Leser vollkommen neue, Welt von Atlantis. Sowohl Action, als auch Fantasy und Romance Elemente sind satt enthalten und bieten praktisch für den Geschmack eines jeden Leser etwas.

Wer zudem auf aggressive machohafte Hünen als Helden steht, ich zähle mich hier gerne als Fan dazu, wird an dieser Serie seine helle Freude haben. Aber auch die weiblichen Figuren lassen sich nicht so leicht unterkriegen und geben den Kriegern reichlich Paroli.

Und obwohl ich für meinen schweren Einstieg zumindest ein halbes Pünktchen abziehen muss, kann ich abschließend sagen, dass ich Alyssa Days Serie um die „Warriors of Poseidon“ auf jeden Fall weiter lesen werde und mit Überzeugung weiterempfehlen kann.

Kurz gefasst: Ein spannendes Buch in dem alle Elemente für einen hervorragenden Romantasy enthalten sind. Lesenswert!


Schnees Bewertung

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Alyssa Day hat mit Atlantis-Rückkehr der Krieger einen fantastischen Serieneinstieg geschaffen, der geradezu ideal ist für Leser der Black Dagger von J.R.Ward oder anderen Brüderschaften. Zwar handelt es sich bei Days Kriegern nicht um Vampire, aber die Strukturen sind ähnlich und haben noch viel Potenzial für weitere spannende Abenteuer.
Besonders interessant fand ich, dass die Autorin ihren Helden altmodische Werte und Sprachgebräuche gelassen hat. Zwar bemühen sich die Krieger angepasst an die moderne Welt zu sprechen, aber dies klappt nicht immer und gibt dem Buch einen ganz besonderen Anstrich.

Die Geschichte wird spannungsgeladen von der Autorin in Szene gesetzt, doch auch der Humor und die Erotik kommen nicht zu kurz.

Riley, die Heldin des Buches, ist herzerfrischend und eine Protagonistin die man sich als Freundin wünschen würde. Sie trägt ihr Herz auf der Zunge und bietet den Kriegern, insbesondere Conlan, die Stirn. Sie hat viel Gefühl und zeigt diese auch deutlich- nicht nur ihrem Liebsten gegenüber. Ihre Einsatzbereitschaft, ihr Mut, ihre Loyalität und Freundschaft die sie den Kriegern entgegenbringt, ist beeindruckend und zeugt von ihrem starken Charakter.

Conlan ist ein typischer Alphaheld, der sich aber auch nicht zu schade dafür ist, als Prinz die „Drecksarbeit“ zu erledigen. Natürlich schießt er ab und zu übers Ziel hinaus und braucht eine Frau wie Riley, die sich ihm und seinen Gebaren widersetzen kann.
Als Paar fand ich die Beiden sehr überzeugend, auch wenn ab und zu die Fetzen flogen, war dennoch deutlich zu spüren, dass sie zusammen gehören.

Mit dem Cover hat sich Weltbild selbst übertroffen. Es passt haargenau zum Inhalt und ist ein richtiger Hingucker.

Ein perfekt romantisches Buch bei dem einfach alles stimmt und das Lust auf weitere Bücher dieser Reihe macht!


Die Rückkehr der Krieger

Alyssa Day

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Originaltitel: Atlantis Rising
Verlag: Weltbild
ISBN: 9783868001150
Erscheinungsdatum: März 2009
Genre: Paranormal

Teil einer Serie: Warriors of Poseidon

Klappentext

Vor 11.000 Jahren versank das legendäre Reich Atlantis im Meer. Doch seither schützen Poseidons Krieger, die Helden von Atlantis, die Menschen vor Vampiren, so wie Kronprinz Conlan. Als er am Strand auf die junge Riley trifft, spüren beide sofort eine magische Anziehungskraft, ja Seelenverwandtschaft. Und tatsächlich hat Riley eine besondere Gabe, die sie mit Conlan verbindet. Doch Conlan darf keine Menschenfrau lieben.

Quelle: Weltbild

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