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Ankes Bewertung

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Natalie „Meadow“ Szarvas sieht keine andere Möglichkeit um ausreichend Geld für die Krankenversorgung ihrer Mutter zu bekommen, als ein wertvolles Gemälde ihrer Großmutter Isabel, einer berühmten Künstlerin, aus dem Haus des Ex-Ehemannes zu stehlen.

Dumm nur das der das Haus nicht mehr besitzt, sondern an den Geschäftsmann Devlin Fitzwilliam verkauft hat und der Meadow bei ihrem Einbruchsversuch erwischt. Da sowohl Devlin, als auch Meadow sich gegenseitig anlügen, was später Konsequenzen hat, wird die Situation schnell verfahren.
So behauptet Devlin Meadow sei seine verloren geglaubte Ehefrau, während Meadow daran festhält, unter Amnesie zu leiden.

Zumindest gibt es Meadow die Chance weiter im Haus zu bleiben und nach dem Gemälde zu suchen, das wie vom Erdboden verschluckt zu sein scheint. Auch ist ihr die Gesellschaft des attraktiven Devlin nicht unangenehm. Und auch Devlin spürt wie seine Farce außer Kontrolle gerät und er mehr und mehr seiner „Ehefrau“ erliegt.

Aber es ist nicht nur Meadow hinter dem wertvollen Gemälde her, auch andere liegen auf der Lauer…..

Zunächst möchte ich gleich festhalten, dass mir „Die Herzensdiebin“ nicht so gut gefallen hat, wie „In den Armen des Fremden“, dennoch und auch das möchte ich ausdrücklich erwähnen, habe ich mich sehr gut unterhalten und das Buch, durchaus mit Vergnügen, an einem Stück gelesen.

Dass mir der Plot nicht im selben Maße zusagt, wie im 1. Teil der Serie, sondern mir ein wenig zu überladen vorkommt, scheint mit ein Hauptargument für mein Missfallen zu sein. Gerade so als hätte die Autorin viel mehr zu erzählen gehabt, als sie in einem Buch unterbringen konnte und sich zudem nicht recht entscheiden können, welchen Verlauf die Geschichte nehmen soll.

Auch das Ausmaß der unzähligen potenziellen Bösewichte hat mich ein wenig irritiert. Natürlich wird so der Leser so mehrfach in die Irre geführt, aber ich bin eben jemand, der es gerne einfach mag.

Was die beiden Hauptcharaktere betrifft, bin ich hin und her gerissen. Zum Einen sind sie mir nicht besonders sympathisch, zum Anderen passen sie perfekt und sehr harmonisch in die Geschichte.
Die lebensbejahende Meadow und der verknöchert erscheinende Geschäftsmann Devlin ergeben zusammen ein wundervolles Paar, das sich hervorragend ergänzt. Auch wenn ich mich weder mit „Deviln“ noch mit „Meadow“ würde anfreunden wollen. ;-)
Anders als (Schatten) in ihrer Rezension zum Buch kann ich nicht behaupten, dass mir Meadow naiv vorkam; ich empfand sie einfach als überschäumend herzlich.

Dennoch hätte ich beiden gerne hin und wieder in ich sprichwörtliches Hinterteil getreten, sie versucht zur Vernunft zu bringen und diese unsinnigen Lügen aufzudecken. Ja, hier haben wir sie wieder so von mir so gefürchteten fadenscheinigen Verwechslungsstorys. Natürlich ist mir durchaus bewusst, dass hätte man diesen Part weggelassen, die Geschichte wohl schnell zu Ende erzählt gewesen wäre.

Kurz gefasst: Gute Unterhaltung mit einem, wenn auch mir nicht sonderlich sympathischen, so doch sehr stimmigen Heldenpaar.


Schattens Bewertung

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Leicht ungeschickt, jedoch mit eiserner Entschlossenheit bricht Meadow Szarvas in das ehemalige Haus ihrer Großmutter, einer berühmten Malerin, ein um ein dort hinterlassenes Gemälde von ihr zu stehlen. Durch den Verkauf dieses Bildes erhofft sie sich nämlich genügend Geld um ihrer Mutter die nötige Chemotherapie zu bezahlen.

Leider ahnt sie nicht, damit vom neuen Hausbesitzer Devlin Fitzwilliam überrascht zu werden. Panisch behauptet sie, dass sie ihr Gedächtnis verloren hat und nicht weiß, warum sie im Haus ist. Dass sie sich Devlin damit regerecht in die Hand spielt, hätte sie auch nie erahnen können.
Denn dieser will unbedingt herausfinden, wer Meadow ist und behauptet sie sei seine Ehefrau. Dass er sie zudem extrem attraktiv findet, ist natürlich ein sehr großer Pluspunkt.

Schon bald sind die Beiden in einem Netz aus Lügen und Begierden verstrickt. Doch welches Geheimnis verbirgt Meadow? Und vor allem... was hat es mit diesem Bild auf sich?

Nach dem fantastischen ersten Band der Fortune Hunters-Reihe bin ich mit großen Erwartungen an dieses Buch herangegangen. Und auch wenn es wirklich ein tolles Buch ist, reicht es doch nicht ganz an die Klasse von Band 1 heran.

Meadow ist zwar ab und zu öfters richtig schlagfertig und weiß wie sie um ihre Recht kämpfen muss, doch im größten Teil des Buches ist sie einfach nur naiv.
Sie vertraut jedem und hinterfragt leider selten die Motive der einzelnen Personen.
Dies vermieste mir leider etwas das Lesevergnügen, da ich so manches Mal einfach nur die Augen verdrehen konnte, bei so einem Verhalten.

Zum Glück war wenigstens Devlin, ein Halbbruder von Roberto, dem Helden aus „In den Armen des Fremden“, ein Held nach meinem Geschmack. Ebenso wie Roberto ist er ein Mann, der weiß was er will und wie er es bekommt. Dabei finde ich es sehr gut, das er sich nicht nur allein von seinen Gefühlen leiten lässt (wie z.B. Meadow) sondern auch mal seinem Verstand die Befehlsgewalt überlässt. ;-)

Besonders interessant ist dabei die Beziehung zwischen ihm und dem Erbe der verfeindeten Familie, denn auch wenn sie sich beschimpfen, spürt man doch die freundschaftliche Beziehung. Diese spielt auch im Plot eine Rolle, der zwar nicht wahnsinnig originell ist, aber trotzdem fesseln kann. Speziell die Lösung mit dem Bild war zwar ein typisches Klischee, nichtsdestotrotz aber sehr schön umgesetzt.

Alles in allem kann ich nur sagen, das der Roman zwar größtenteils sehr sympathische Charaktere mit einer durchschaubaren Story vereint, aber Spaß beim Lesen hat man auf jeden Fall. Aus diesem Grund lasse ich einmal den Vergleich mit den Vorgängerband und sehe das Buch ganz voreingenommen und gebe so gerne die volle Punktzahl.


Die Herzensdiebin

Christina Dodd

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Originaltitel: Tongue in Chic
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442369904
Erscheinungsdatum: Juni 2008
Genre: Romantic Suspense

Teil einer Serie: Fortune Hunters Serie

Klappentext

Bei dem Versuch, ein Bild aus einer Villa zu stehlen, wird die junge Künstlerin Meadow Szarvas von dem überaus attraktiven Eigentümer Devlin Fitzwilliam überrascht. Zwischen ihnen knistert es sofort gewaltig, und sie geben sich einer glühenden Leidenschaft hin. Doch ihr Glück währt nicht lange, denn noch jemand hat es auf das Bild abgesehen. Nur gemeinsam können sie ihm auf die Schliche kommen...

Quelle: Blanvalet

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