Rezensionen

Kas Bewertung 04 Sterne.png

Nachdem ich vom zweiten Teil der Night Watch-Reihe mächtig angetan war, habe ich mich riesig auf Teil drei "Jäger des Zwielichts" gefreut. Und das lag auch an Zane, der mir in den Vorgängerbänden sehr gut gefallen hatte! Nachdem ich vom zweiten Teil echt begeistert war, fehlte mir bei “Jäger des Zweilichts” der besondere Kick. Doch zuerst ein wenig zum Inhalt:

Zane ist ein Hybrid (halb Dämon/halb Mensch) und arbeitet als Kopfgeldjäger für "Night Watch", einer Organisation die sich der Jagd nach "bösen" Anderen verschrieben hat. Zane ist ein eiskalter Profi, bis er Jana, das vermeintliches Opfer eines Vampirs aus einem brennenden Haus rettet. Er ist von Jana jäh angetan und versteht die Welt nicht mehr, als herauskommt, dass Jana für eine andere Organisation gearbeitet hat, die Night Watch gehörig ins Handwerk pfuscht.

Jana ist zwar menschlich, doch sie hat eine starke Gabe. Eine Gabe, mit der Zane in der Vergangenheit bereits Kontakt gehabt hatte, tödlichen Kontakt - tödlich für die Feindin! Jana wurde ob ihrer "Gabe", die einen Menschen das Leben kostete, bereits als junger Mensch in Sicherungsverwahrung gesteckt. Als sie von der "Organisation" akquiriert wurde, wollten die Verantwortlichen hinter Janas Gabe kommen. Mit Hilfe schrecklicher, medizinischer Tests. Jana konnte sich befreien, jedoch nicht ohne weitere Tote zu hinterlassen. Kein Wunder also, das Jana - im wahrsten Sinne des Wortes - ein gebranntes Kind ist und zu Zane nicht unbedingt sofort Vertrauen fassen kann.

Doch der Organisation ist nicht nur das ehemalige Mitglied Jana ein Dorn im Auge, sondern auch Night Watch. So kommt es nicht nur zwischen Jana und Zane, sondern auch zwischen den beiden Organisationen zu brenzligen - manchmal gar tödlichen Situationen. Doch Zane bekommt schlagkräftige Unterstützung vom Tigerwandler Jud und dessen Gefährtin Erin (Jäger der Dämmerung), sowie von Dee und ihrem Gefährten Simon (Jäger der Verdammten).

Obwohl Zane und Jana ein wirklich ansprechendes Heldenpaar waren, fehlte meines Erachtens der Geschichte Tiefe. Die Charaktere von Zane und Jana wurden vor allem von einer schrecklichen, grausamen Kindheit geprägt. Als Leser wird einem zuerst "der Mund nach mehr Informationen" bezüglich dem "was los war" wässrig gemacht, nur um dann schnell abgehandelt zu werden. Zane hat in "Jäger des Zwielichts" zudem etwas Biss verloren. Was ich persönlich sehr schade finde. Nichtsdestotrotz vergebe ich knappe 4 Punkte, weil die rasante Geschichte samt ihren Mängeln Spaß gemacht hat. ^^

Kurz gefasst: Actionreiche, feurig-paranormale wenn auch nicht perfekte Geschichte.