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Kerstins Bewertung

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RezensionstextClaire arbeitet als Anwaltsgehilfin und steht kurz vor einem Karrieresprung. Ihr Liebesleben sieht eher mau aus, der einzige, der an ihrer Seite steht, ist ihr bester Freund Jeróme. Doch dann ergibt sich eine Veränderung: der attraktive Philippe hat nicht nur vor, Claire beruflich zu befördern, sondern macht ihr auch privat den Hof. Obwohl alles rosig aussieht, wird Claire von finsteren Visionen gequält. Sie sieht Ausschnitte aus ihrem früheren Leben als Magd Enid am Hofe von König Artus. Zwei geheimnisvolle Damen stehen ihr zur Seite und erklären ihr, dass sie im Begriff steht, denselben Fehler, der damals ihr Leben und ihre Liebe zerstört hat, zu wiederholen. Und wer ist in der heutigen Zeit ihr Dagonet, der Mann, der ihr damals alles bedeutet hat?

In diesem Buch kommt eigentlich keine Zeitreise im engeren Sinne vor, aber die Hauptdarstellerin taucht in ihr früheres Leben ein und erinnert sich in der Gegenwart in Visionen an damals, an ihre Zeit auf Camelot.

Auch wenn Claire/Enid oft auf der Leitung steht, hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Beide Geschichten, sowohl Gegenwart als auch Vergangenheit waren romantisch, traurig, mitreißend. Und der Held der Geschichte war so herrlich schüchtern, ruhig und dennoch selbstbewusst. Eine wohltuende Alternative zu den ganzen Macho-Helden. Das Maß zwischen Gegenwart und Vergangenheit ist ausgeglichen, wobei doch etwas mehr in der Gegenwart als in der Vergangenheit spielt. Auf alle Fälle Taschentücher bereit halten!


Der Hexenladen

Britta Glodde

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Originaltitel: ----
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548252896
Erscheinungsdatum: Februar 2002
Genre: Time Travel

Klappentext

Ein Tarotspiel mit Motiven aus der Artuslegende stellt Claires Leben auf den Kopf. Eben noch glaubte sich die junge Anwaltsgehilfin am Ziel ihrer Träume: Ein Pariser Anwalt macht ihr Avancen. Doch jetzt warnen düstere Prophezeiungen vor zu viel Ehrgeiz und dem falschen Mann. Nachts quälen sie plötzlich bedrückende Visionen. Sie handeln vom Leben der Magd Enid am Hofe von König Artus. Als Claire auch noch anonyme Drohungen erhält, entschließt sie sich, der Gefahr ins Gesicht zu sehen. Was will Enid von ihr?

Quelle: Ullstein

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