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Wildfees Bewertung

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Rachel hat ein Problem.
Wegen ihres regelmäßigen Umgangs mit Dämonen (oder zumindest mit einem Dämon) hat der Hexenzirkel für ethische und moralische Standards, der das Sozialleben aller Hexen überwacht, sie gebannt. Nun lebt sie als Ausgestoßene außerhalb der Gesellschaft. Doch als wäre das nicht genug, muss Rachel nun auch noch um ihr Leben fürchten, denn der Hexenzirkel hetzt ihr plötzlich Killer auf den Hals. Und ehe sie sich versieht, ist Rachel der Spielball zwischen den Fronten: Da nun bekannt geworden ist, dass sie mit Dämonenmagie umgehen kann und eine Art Missing Link zwischen den Hexen und Dämonen ist, haben es plötzlich alle auf sie abgesehen - entweder als Zielscheibe oder als Gebärmaschine.
Aber Rachel wäre nicht Rachel, wenn sie nicht einen Plan entwickeln würde wie sie sich aus diesem Dilemma befreien kann.

Doch dazu braucht sie die Unterstützung ihres Erzfeindes Trent Kalamack. Um die zu bekommen, muss sie nicht nur bei ihm einbrechen, sondern sie muss sich auch den düsteren Schatten ihrer gemeinsamen Vergangenheit stellen...

In diesem Band trifft man alte Bekannte wieder mit denen man nicht unbedingt gerechnet hat. Rachels Ex-Freund Nick taucht wieder auf und treibt, wie sollte es anders sein, erneut doppeltes Spiel. Rachel wird mal wieder in ein Gefühlschaos geworfen, nicht zuletzt, weil ihr alter Schwarm Pierce auch noch anfängt, ihr Avancen zu machen. Ivy und andere Vampire spielen in der Story nur Nebenrollen, ebenso wie die Werwölfe, die nur am Rande erwähnt werden. Al ist dagegen wieder sehr präsent und zu meiner Freude rückt der kleine Gargoyle Bis ein wenig näher in den Mittelpunkt.

Der Fokus des Bandes liegt in den Bemühungen Rachels, ihre Bannung rückgängig zu machen und wie wir das aus vorangegangenen Bänden gewohnt sind, ist das alles andere als einfach oder langweilig, sondern actionreich und tough. Rachel hat in diesem Band zu alter Form zurückgefunden, nachdem sie vorher streckenweise doch sehr störrisch und chaotisch gewirkt hat. Sehr humorvoll ist der Band jedoch nicht, weil man sich leider erneut von einer lieb gewonnenen Nebenfigur verabschieden muss. Richtig gut gelungen ist die immer stärker werdende Ambivalenz von Rachel. Sie selbst wünscht sich eine weiße Hexe zu sein, andererseits verwendet sie schwarze Magie und Dämonenmagie immer leichter und leichtfertiger. Nach und nach wird sie sich ihrer absoluten Sonderstellung immer bewusster und stellt die Grenzen zwischen weißer und schwarzer Magie immer mehr in Frage. Welch ein Unterschied zu der Rachel, die wir im 1. Band kennen gelernt haben!

Kurz gefasst: Nach der kleinen Durststrecke im Vorgängerband haben Harrison und Rachel zu alter Form zurückgefunden und dafür gibt es volle Punktzahl!


Bluteid

Kim Harrison

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Originaltitel: Black Magic Sanction
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453527508
Erscheinungsdatum: Oktober 2010
Genre: Paranormal

Teil einer Serie: The Hollows

Klappentext

Rachel Morgan ist zurück!

Ihr Name: Rachel Morgan. Ihr Job: Kopfgeldjägerin. Ihre Aufgabe: Auf den Straßen von Cincinnati Vampire, Hexen und andere finstere Kreaturen zur Strecke zu bringen. Ihr Problem: Sie selbst hat eine düstere Vergangenheit …

Quelle: Heyne

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