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Simones Bewertung

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Maike hat es nicht leicht, sie musste wegen nicht bestandenen Jura-Examens ihr Studium abbrechen und auch privat läuft einiges schief. Da hilft es ihr auch nicht gerade, dass ihre gute Freundin und Cousine Kiki, mit der sie zusammen wohnt, beruflich durchstartet und einen netten Freund hat.

Kiki bringt Maike das Prinzip der „Wünsche ans Universum“ näher, um ihre Einstellung in eine positive Richtung zu bringen. Doch dann passiert ein Schicksalsschlag …
Wird Maike es gelingen, endlich erwachsen zu werden?

Mit Spannung habe ich den neuen Roman des Autorinnenduos Anne Hertz erwartet.
Überrascht hat er mich allemal ;-).
Der Schreibstil ist gewohnt gut und sehr flüssig. Es sind auch einige für einen Frauenroman eher untypische Ansätze und interessante Ideen in der Handlung enthalten. Zum Teil fand ich diese positiv, zum Teil aber auch ein wenig problematisch: Besonders der überraschende Schicksalsschlag in einem Unterhaltungsroman war schon nicht so leicht zu verdauen.

Die Figuren sind interessant, ein bisschen schwierig fand ich aber die Protagonistin Maike:
Sie ist phasenweise sehr selbstmitleidig, lügt und täuscht viel, was es dem Leser stellenweise ein wenig schwer macht, mit ihr und dem Fortlauf der Handlung wirklich mitzufühlen.
Alles in allem hat mich der Roman aber überzeugt, die Idee mit den Wünschen war auch ein wirklich gelungener Ansatz.

Kurz gefasst: Frauenroman mit originellen Ideen, manchmal ein bisschen unglaubwürdig, aber lesenswert.


Ankes Bewertung

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Ich gebe es zu: Als ich anfing zu hören war mein ersten Eindruck von der Hauptprotagonistin Maike "was für ein widerlich selbstbezogener und jämmerlicher Mensch!".
Ich war schon drauf und daran das Hörbuch genervt abzubrechen, als die Geschichte ein höchst unerwartete Wendung bekommt und damit auch die Figur der Maike in ganz ein anderes Licht rückt.

Und so stellte sich "Goldstück" als amüsante, aber mit ernsten Tönen durchzogene Geschichte heraus, die mich vollkommen in ihren Bann gezogen hat. Unterhaltsam und kurzweilig war das Hörbuch viel zu schnell gehört. ;-)
Besonders gut hat mir es gefallen wie ideenreich Anne Hertz die Wendungen in der Geschichte gestaltet haben und ich war stets begeistert von der Lösung, die das Autorenpaar mir als Hörer präsentiert hat.

Hier noch ein ganz privater Eindruck zum Buch, der vielleicht besser erklärt warum mich "Goldstück" über das Maß hinaus sehr berührt hat:
Auch ich war vor kurzem in einer verzweifelten Extremsituation, in der mir eine wundervolle Intensivkrankenschwester im Grunde genau das selbe Coaching hat zukommen lassen, wie es auch die Hauptprotagonistin Maike erfährt.
Und wie Maike habe ich das Prinzip-"Gesetz der Anziehung" und "Wünsche ans Universum zu richten" erst einmal mit unverhohlener Skepsis beäugt, um dann nach und nach Gefallen daran zu finden, der sich nun nach meiner Genesung zu einen festen "Glauben" gestärkt hat.

Wirklich klasse ist die Sprecherin Katrin Fröhlich, die eine ohnehin schon tolle Geschichte zu einem wahren Hörgenuss erhebt. Je öfters ich Katrin Fröhlich höre, desto besser gefällt mir ihre Art die Geschichten von Anne Hertz vorzutragen.

Lobend erwähnen möchte ich auch noch die schöne Umschlag- und CD-Gestaltung, die mir auch schon bei anderen Hörbüchern des Audio Media Verlages sehr positiv aufgefallen sind.

Kurz gefasst: Eine tolle Geschichte und eine spitzenmäßige Sprecherin = ein empfehlenswertes Hörbuch!


Goldstück

Anne Hertz



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Originaltitel: ----

Verlag: Droemer/Knaur
ISBN: 978-3-426-63870-5
Erscheinungsdatum: März 2010

Verlag: audio media
ISBN: 978-3868045550
Erscheinungsdatum: März 2010

Sprecher Hörbuch: Kartin Fröhlich

Genre: Contemporary

Klappentext

Das Leben ist kein Wunschkonzert – oder etwa doch? Maike hat das -Gefühl, vom Pech verfolgt zu sein: Warum sonst sollte ihr Freund sie verlassen -haben? Und warum bricht ein Jahrhundertsommer an, kaum dass sie am Umsatz eines Sonnenstudios beteiligt ist? Doch manchmal muss man sich etwas nur wirklich wünschen, um es zu bekommen – denn Wünsche können ungeahnte Kräfte freisetzen. Aber sie haben auch erstaunliche Folgen…

Quelle: Droemer/Knaur

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