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Tinas Bewertung

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„Ein Kind Afrikas“ ist die Fortsetzung von „Sterne über Afrika“ und der Leser kann hier ein Wiedersehen mit lieben Bekannten machen. Überhaupt ist es hilfreich, wenn man „Sterne über Afrika“ gelesen hat, um die Vorgänge und Situationen besser verstehen zu können.

In „Ein Kind Afrikas“ geht es um die klare, damalige, Linie gibt zwischen Weißen und Schwarzen.

Amelies Bruder Hanns wird Vater und damit beginnen auch gleich die Probleme denn es ist von einer Afrikanerin. Dieser Konflikt zerstört fast das Familienleben, treibt Amelie aber auch fast an den Rand des Wahnsinns.

Wieder nimmt die Autorin Ilona Maria Hilliges den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise.
Es wird geliebt und gehasst und nicht alles ist eitler Sonnenschein und so kam es schon mal vor, dass ich das Buch weglegen wollte, weil ich einfach die harten Sitten (z.B. Auspeitschen) nicht lesen mochte, aber dann war doch wieder die Neugierde stärker. Vor allem die Geheimnisse um Lotte machten es mir schwer, das Buch aus der Hand zulegen ;-)
Aufgelockert wird die Geschichte vor allem von den „Berlinerischen“ Stellen, die einfach zu köstlich sind.

Trotzt all der Familienprobleme kommt auch das Land nicht zu kurz. Wer also einen gut recherchierten Roman über die Kolonialzeit Afrikas lesen möchte, ist gut mit dem Buch beraten.


Ein Kind Afrikas

Ilona Maria Hilliges

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Originaltitel: ----
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499248375
Erscheinungsdatum: Neuauflage Sep. 2010
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie

Klappentext

Als einer von wenigen Frauen ist es Amelie von Freyer gelungen, im deutschen Kaiserreich Ärztin zu werden. 1907 stellt sie sich in der Kolonie Deutsch-Ostafrika einer großen Aufgabe: die Gründung einer Urwaldklinik, um den Menschen in den Usambarabergen zu helfen. Doch ein Geheimnis, das ausgerechnet ihre kleine Nichte Lotte umgibt, bedroht Amelies Pläne und das Leben des Mannes, den sie liebt. Als sie schon glaubt, einen Ausweg gefunden zu haben, kommt es zur Katastrophe...

Quelle: Rowohlt

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