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Tinas Bewertung

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„Sterne über Afrika“ spielt in einer Zeit in der Frauen sehr selten in der medizinberuflichen Gesellschaft akzeptiert wurden und so steht der Kampf einer jungen Frau um die Anerkennung in einer Männerwelt im Mittelpunkt der Geschichte.

Amelie ist eine taffe junge Frau, die schon einiges in ihrem Leben erlebt hat und die weiß was sie will. Sie versucht sich in einer Männerdomäne zu behaupten, was sie durch ihre Art sich nicht unter kriegen zu lassen, auch wenn es nicht immer so einfach ist, auch schafft.

Das Buch spielt in der Kolonialzeit Afrikas und hat neben einer wunderschönen aber auch spannenden Liebesgeschichte, ein bisschen Krimi und viel Mystik über das afrikanischen Leben zu erzählen. Zudem lernt man so einiges über Medizin.

Ilona Maria Hilliges gelingt es, mit ihrer Erzählung dem Leser ein spannendes und fesselndes Abenteuer zu bieten.
Und die Geschichte wird einen nicht so schnell wieder los lassen, denn die Figuren sind so real beschrieben, dass man glaubt sie persönlich zu kennen.
Besonders köstlich habe ich mich über den Berliner Dialekt amüsiert, der immer wieder in Situationen auftaucht, in denen man nicht damit rechnet ;-)

Sehr praktisch war auch die Karte, die dem Buch beigefügt ist. Sie zeigt wo die Geschichte gerade spielt, was beim Lesen sehr hilfreich, da man sich so alles einfach vorstellen kann.


Stern über Afrika

Ilona Maria Hilliges

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Originaltitel: ----
Verlag: Rowohlt
ISBN: 978-3499246289
Erscheinungsdatum: März 2009
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie

Klappentext

Im Berlin des Jahres 1906 findet die junge Ärztin Amelie von Freyer keine Anstellung. Sie kehrt nach Deutsch-Ostafrika zurück, wo sie eine glückliche Kindheit in den Usambarabergen verbracht hat. Da erhält sie vom Berliner Kaufmann Messingnagel das Angebot, eine wissenschaftliche Expedition zu begleiten: Am Tanganjikasee rafft eine Seuche Tausende dahin. Obwohl Amelie an Messingnagels Motiven zweifelt, nimmt sie die Herausforderung an. Doch schon bald wird ihr klar, dass ihre Ahnung sie nicht getrogen hat. Kann ihr der geheimnisvolle Medizinmann Kassei eine Hilfe sein? Oder Stabsoffizier Gustav, ihre verloren geglaubte Jugendliebe?

Quelle: Rowohlt

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