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Schattens Bewertung

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Ehrlich gesagt fand ich diesen Howard schwach, aber wirklich schwach. Zum Lachen oder Lächeln brachte mich keine einzige Zeile, denn Daisy war mir einfach zu naiv. Ich hätte sie öfters einfach an die Wand klatschen können. Auch Jack fand ich irgendwie... nicht Held-mäßig.
Die Beschreibung seines Äußeren verleitete mich zu einer sehr hässlichen Körpervorstellung...

Die Beziehung der beiden, sowie auch die Sexszenen fand ich auch sehr platt. Mir fehlten da irgendwie die besonderen Gefühle und die Tiefe.
Diese Tiefe fehlte auch bei der Krimihandlung die mehr als einfach zu klären war. Ach ja, ich hätte mir gewünscht die Problematik Vergewaltigung/Alkoholsucht, die im Buch erwähnt wird, wäre von LH etwas ernster behandelt worden. Das war mir etwas zu ... salopp.

Vielleicht bin ich mit zu hohen Voraussetzungen herangegangen (vor allem weil ich vorher Mister Perfekt gelesen hatte), aber für mich war es eins der schwächsten Bücher von Howard. Man kann das Buch zwar lesen, aber ehrlich gesagt verpasst man meiner Meinung nach nichts.


Elenas Bewertung

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Daisy beschließt von einem Tag auf den anderen eine Verwandlung vom Entlein zum Schwan vorzunehmen. Natürlich waren einige Stellen bei diesem Plot wirklich urkomisch zu lesen aber stellenweise auch einfach zu dämlich. Die Protagonisten hat mir für ihre 34 Jahre einfach zu weit hinterm Mond gelebt und war mir stellenweise auch etwas zu blöde.

Der Held war an sich ganz gut. Ein Raubein, wie ich mir so einen Vorort-Sherriff auch vorstellen würde. Allerdings war er mir zu sehr auf Sex fixiert und konnte sich auch später nicht wirklich in mein Herz spielen. Vielleicht lag es aber auch an Daisys Nervfaktor, dass ich die Kombination dann auch nicht wirklich prickelnd fand.

Interessant fand ich vom Stoff her allerdings die parallel verlaufende Kriminalstory. Ziemlich gutes Thema, was ich noch nicht so oft gelesen habe – umso enttäuschter war ich dann aber auch, dass da nicht tiefer gegangen wurde, sondern nur noch die Person der Drahtzieher das Thema war. Spannung wurde anfangs gut aufgebaut, verlief aber später im Sand.

Der Schreibstil allerdings wie immer ein Genuss und die erotischen Szenen waren auch sehr ansprechend und gut dosiert. Auch wenn ich jetzt nicht vom Hocker gehauen worden bin habe ich das Buch doch recht zügig durchgelesen.

Im Ganzen schon eine putzige Story aber für einen Howard ein eher mittelprächtiges Stück.


Auch Engel mögen's heiß

Linda Howard

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Originaltitel: Open Season
Verlag: Blanvalet
ISBN: 978-3442357789
Erscheinungsdatum: März 2003
Genre: Contemporary

Klappentext

Daisy Minor, Bibliothekarin in einem öden Provinznest und so sexy wie ein Wörterbuch, beschließt am Morgen ihres 34. Geburtstages, ihr Leben umzukrempeln. Sie zieht bei ihrer Mutter aus, legt sich ein neues Styling zu, stürzt sich beschwingt ins Nachtleben - und bald schon liegen ihr die Männer zu Füßen. Doch eines Nachts stolpert sie auf dem Heimweg über eine Leiche und gerät prompt ins Visier des Mörders...

Quelle: Blanvalet

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