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Nicoles Bewertung

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Tessa Delgado lebt seit dem Tod ihrer Eltern bei ihrem Onkel. Da sie sobald sie ihre Volljährigkeit erreicht hat, ein reiches Erbe antreten wird, plant ihr gieriger und heimtückischer Onkel kaltblütig ihren Tod, um sich am Erbe bereichern zu können.
So kommt es ihm mehr als recht, als Tessa, nachdem sie einem Gefangenen im Kerker befreien will, von diesem selbst als Geisel genommen wird.

Doch die Rechnung von Tessas Onkel geht nicht auf- Tessa und Revan, der im Kerker saß, weil er belastende Dinge über den Onkel herausgefunden hat, verlieben sich auf ihrer Flucht ineinander. Revean denkt also nicht im Entferntesten daran, seine schöne Geisel zu töten. So ersinnt Tessa skrupelloser Onkel einen anderen Plan und lässt sie von seinen Mannen und denen des schwarzen Douglas, seinen Verbündeten verfolgen. Werden Tessa und Revan jemals sicher ihr Ziel, ihre Verbündeten, erreichen?

"In den Armen des Kriegers" ist nach langem mal wieder ein Roman der Autorin; der nicht zu ihrer "Murray"- Reihe gehört.
Er macht den Leser mit einem anderen, interessanten Familienzweig bekannt. Den Delgados/Comyns und dürfte auch etwas für Leser sein, die bisher noch nie ein Buch der Autorin in Händen gehalten haben.

Contessa, genannt Tessa Delgado, ist die Tochter einer Schottin und eines Spaniers und macht ihrem Namen alle Ehre, denn sie ist dank ihres spanischen Blutes, das durch ihre Adern fließt, mutig, heißblütig, intelligent und mit einem tollen Humor ausgestattet. Ihr Hang zur Ironie, also ihre Bemerkungen die sie im Laufe des Buches ablässt, sind zum Schmunzeln und ich habe Tessa eigentlich von Anfang an in mein Leserherz geschlossen. Revan Halyard ist der perfekte Gegenpart zu Tessa. Auch er ist tough und sehr leidenschaftlich. Ein perfekter Krieger, allerdings hat er einen kleinen Makel. Er möchte keine Frau heiraten, die wohlhabend ist, auch wenn es für ihn, als zweitgeborenen Sohn die einzige Möglichkeit ist, zu Besitz zu kommen. Er lässt sich jedoch trotzdem dazu hinreißen mit Tessa zu schlafen. Beide beschließen danach, es nur als Affäre zu sehen, ohne ein Eheversprechen einzugehen.

Tja und hier liegt auch mein Problem mit dem Helden dieses Buches. Auf der einen Seite wird betont, dass Revan zu stolz ist, es sich leicht zu machen und eine vermögende Gattin zu nehmen. Es könnten dann ja alle über ihn reden, aber zum anderen ist er sich nicht zu schade, eine Jungfrau zu verführen, ohne zu den sich daraus ergebenen Konsequenzen zu stehen und ihr dann auch die Ehe anzubieten. Das war mir von der Autorin ein wenig zu konstruiert und kostete den Helden in meinen Augen einige Sympathiepunkte und dem ansonsten sehr guten, spannenden Roman einen halben Punkt Abzug.

Abgesehen von meiner Kritik gehört dieses Buch zu den besten, die die Autorin je geschrieben hat und die Heldin, Tessa avanciert für mich in meiner internen Rangliste zu den interessantesten Liebesromanheldinnen überhaupt.

Hannah Howells Schreibstil ist wie immer sehr eingängig und unterhaltend. Die Flucht der Protagonisten ist spannend geschildert und die Liebeszenen sind sehr sexy. Und auch die Nebenfiguren sind allesamt sehr gut charakterisiert worden. So hoffe ich zum Beispiel sehr darauf, dass auch Revans Bruder Nairn seine eigene Geschichte bekommt und auch weitere Teile um die Delgados erscheinen werden, in denen Tessas Onkel Silvio weitere Auftritte haben wird.

Kurz gefasst: Prickelnde, spannende Liebesromanunterhaltung!


In den Armen des Kriegers

Hannah Howell

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Originaltitel: Highland Hearts
Verlag: Heyne
ISBN: 978-3453772496
Erscheinungsdatum: Juli 2009
Genre: Historischer Liebesroman

Klappentext

Seit dem Tod ihrer Eltern lebt die zarte Tess bei ihrem habgierigen Onkel. Eines Tages befreit sie aus dessen Kerker den stattlichen und tapferen Highlander Sir Revan, der einem Komplott gegen den König auf der Spur ist. Revan nimmt seine hübsche Retterin mit, und auf der Reise zum König wird aus der Geisel nicht nur eine Gefährtin, sondern auch eine leidenschaftliche Geliebte.

Quelle: Heyne

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