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Nicoles Bewertung

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Alana Murray und ihre Zwillingsschwester sind ein Herz und eine Seele. Als Alanas Schwester heiratet und fortgeht, beschleicht Alana eines Tages ein ungutes Gefühl. Sie fürchtet, dass Keira in großer Gefahr sein könnte. Und wirklich treffen bald Briefe von Keira ein, die zwischen den Zeilen Schlimmes vermuten lassen. Als Keiras Ehemann auch noch ermordet wird und ein anderer Keira und ihren Besitz begehrt, machen sich Alanas und Keiras Brüder auf, um der jungen Witwe beizustehen. Doch Alana glaubt, dass sie ihre mittlerweile verschwundene Schwster durch ihre besondere Gabe besser aufspüren kann, als es die Brüder vermögen und so verkleidet sie sich kurzerhand als Kind und folgt ihnen unauffällig. Leider verläuft sich Alana dabei und gerät in die Hände einer verarmten Sippe, die sie gefangen nimmt, um Lösegeld für sie von ihrer Familie erpressen zu können.

In ihrem Kerker trifft sie auf einen weiteren Gefangenen. Gregor, dessen Verwandte ebenfalls mit Murrays verbandelt sind, ist ein attraktiver Mann und zudem außerordentlich einfühlsam. Zusammen gelingt es ihnen schließlich zu fliehen, doch ihre Verfolger sind ihnen dicht auf den Fersen. Zudem hält Alana stur an ihrem Vorhaben, die Schwester zu finden, fest. Gregor bleibt nichts anderes übrig, als Alana zu helfen. Hat er sich doch längst in die junge Frau verkuckt. Dumm nur, dass er bereits so gut wie verlobt ist…

Bei Hannah Howells zahlreichen Highlander und Schottlandromances weiß man eigentlich genau, was einen erwartet. Zumeist eine prickelnde Liebesgeschichte, humorvolle Dialoge zwischen Held und Heldin, eine große Portion an familiärem Flair (das die Murrays zu meinem größten Vergnügen stets perfekt verströmen) und einen unterhaltsamen und abwechslungsreichen Plot. Auch dieser Roman aus der Feder der Autorin macht hier keinen Unterschied. Hannah Howell weiß genau, wie sie ihre Leser zu unterhalten hat und so gelingt ihr das auch bei ihrem aktuellen Roman „Mein Geliebter aus den Highlands“. Sowohl Alana als auch Gregor sind sympathische Akteure, die das Herz auf dem rechten Fleck tragen und die man sehr schnell in sein Leserherz schließt. Trotz des Howellschen Erfolgsrezeptes fand ich die Verständigungsprobleme bzw. die Sache, dass Held und Heldin sich irgendwie nie richtig aussprechen konnten und ihr Streit über gewisse Dinge, ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen für meinen Geschmack.

Gregor zögert zu lange, sich Alana anzuvertrauen und dass diese so lange an seiner Liebe zweifelt, nur weil er ihr seine Liebe bislang nur in Taten aber weniger in Worten vermittelt hat, traf nicht meinen Lesenerv. Nichtsdestotrotz wird man mit zahlreichen Auftritten diverser Murrays entschädigt, die man bereits aus anderen Büchern der Autorin kennt und auch die Story an sich ist abwechslungsreich und teilweise sogar sehr spannend gestrickt.

Kurz gefasst: Eine Highlanderrromance, die ordentlich prickelt. Gewohnt solide Unterhaltung der Autorin mit Herz; allerdings auch mit kleinen Schwächen.


Mein Geliebter aus den Highlands

Hannah Howell

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Originaltitel: Highland Lover
Verlag: Weltbild
ISBN:
Erscheinungsdatum: Mai 2013
Genre: Historischer Liebesroman

Teil einer Serie:

Klappentext

Schottland im Frühjahr 1475: Auf der Suche nach einer reichen Braut fällt Gregor MacFingal Cameron einer Bande von Entführern in die Hände. In einer kalten Zelle wartet er darauf, dass seine Familie das Lösegeld zahlt, als eine junge Frau zu ihm ins Verlies geworfen wird. Und nicht nur die schöne Alana ist den Kopfjägern in die Hände gefallen – ihre Schwester ist ebenfalls gefangen. Bald schmieden Gregor und die schöne Alana Fluchtpläne, doch der Ritter aus den Highlands spürt, dass die Freiheit nur äußerlich ist: Alana hat sein Herz unwiederbringlich gefesselt…

Quelle: Weltbild

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