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Tinas Bewertung

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"Irgendwo für immer" ist ein fesselnd geschriebenes und sehr spannendes Buch, das ich kaum aus der Hand legen konnte. Die Autorin Sarah Jio hat mich von der ersten Seite an in ihren Bann gezogen, denn die Familiengeheimnisse von denen sie erzählt, haben es wirklich in sich ...

Ich finde, dass Sarah Jio ein besonderes Talent hat, Figuren, wie Emily und Bee, zu beschreiben. Sie scheinen so real, dass ich mich fast natürlich mit ihnen identifizieren konnte. Dabei haben mich ihre Gefühle und Geheimnisse sehr beschäftigt, sodass ich nicht umhin kam, mich zu fragen, wie ich an ihrer Stelle damit umgegangen wäre.
Besonders gut haben mir auch die Beschreibungen der Landschaft von Bainbridge Island, wo das Buch spielt, gefallen. Sie sind so verführerisch, dass man sich einfach wünscht, sie besuchen zu können.

"Irgendwo für immer" ist ein wunderbarer Roman, den ich jedem empfehlen kann, der Familienromane mit Geheimnissen mag und Geschichten, in denen es um die Sehnsucht nach der großen Liebe geht, die nur der erlangt, der einen Preis und den erforderlichen Tribut dafür zahlt.

Für mich persönlich ist Sarah Jio eine tolle Autorenentdeckung, die hoffentlich noch viele Bücher schreibt, die genauso wunderbar und empfehlenswert sind wie "Irgendwo für immer". Leseempfehlung!


Nicoles Bewertung

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Emily ist am Boden zerstört, als sie von ihrem Mann, den sie für ihre große Liebe hielt, verlassen wird. Als sie wenig später auch noch eine Hochzeitseinladung ihres Exmannes erhält, sehnt sie sich nach einem Tapetenwechsel und kehrt New York kurzerhand den Rücken. Ihr Ziel ist Bainbridge Island, eine kleine idyllische Insel, auf der ihre betagte Tante Bee lebt. An Bainbridge Island hat Emily nur die besten Erinnerungen; bereits als Kind verbrachte sie oft mit ihrer Schwester die Ferien dort.

Tante Bee nimmt Emily mit offenen Armen auf und schnell kommt die junge Schriftstellerin, die seit einigen Jahren eine Schreibblockade hat, dann auch auf andere Gedanken. Zwei Männer treten in ihr Leben- eine Jugendliebe von damals und Jack, ein Maler. Doch all das gerät ein wenig zur Nebensache, als Emily in ihrem Zimmer, im Nachtischschränkchen, ein altes Tagebuch von einer ihr bis dato unbekannten Frau, die Esther hieß, findet. Esther erzählt darin von einer großen Liebe und macht Emily neugierig. Sie möchte mehr über diese Frau in Erfahrung bringen, doch als sie nachfragt, umgibt sie eine Mauer des Schweigens. Selbst ihre Tante Bee, will sich nicht dazu äußern, was Emily nur noch neugieriger macht. Wird Emily doch noch herausfinden, was einst mit Esther geschah und wird es einem der Männer gelingen, Emilys Herz zu erobern?

Sarah Jios Roman ist ein eingängiger, sehr unterhaltsamer Frauenroman, der sich nicht nur sehr gut lesen lässt, sondern auch noch eine interessante Geschichte zu erzählen weiß. Durch die Tagebucheinträge von Esther, bekommt der Leser also nicht nur Emilys Story erzählt, sondern auch die von Esther. Natürlich gibt es einen Zusammenhang zwischen beiden Geschichten, diesen möchte ich jedoch an dieser Stelle nicht verraten, da sonst die Spannung verloren gehen würde. Nur so viel- durch Esthers Werdegang erfährt Emilys Leben am Ende eine große Wende und sie lernt aus Esthers Fehlern. Ein wenig erinnert dieser schöne Frauenroman, an frühere Romane von Nora Roberts, denn auch Sarah Jios Romanfiguren sind sympathische Figuren mit all ihren guten und schlechten Seiten und auch wenn die Liebesgeschichten in diesem Roman nur am Rande eine Rolle spielen, kommt die Romantik dennoch nicht zu kurz- wobei ich jedoch ein kleines Problem damit hatte, wie schnell sich einer der männlichen Romanfiguren in Emily verliebt und sofort Sätze von sich gibt, die man eigentlich erst sagt, wenn man sich schon eine ganze Weile länger kennt.

Dies ist aber nur ein kleiner Schönheitsfehler am Rande. Wer nette, leichte und romantische Lektüre sucht, die auch noch mit einem Familiengeheimnis aufwarten kann und zudem einige spannende Momente beinhaltet, wird an Sarah Jios Roman sicherlich seine helle Freude haben.


Irgendwo für immer

Sarah Jio

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Originaltitel: The Violets of March
Verlag: Diana
ISBN: 978-3453291102
Erscheinungsdatum: Juli 2011
Genre: Contemporary

Klappentext

Eine junge Frau, die glaubt, alles verloren zu haben. Ein geheimnisvolles altes Tagebuch. Und eine Liebe, die alles überdauert

Emily Wilsons perfektes Leben zerbricht, als Joel sie nach sechs Jahren für eine andere Frau verlässt. In der Hoffnung, dass das Meer ihren Schmerz hinfortspülen wird, reist sie zu ihrer Großtante Bee nach Bainbridge Island, um dort auf der malerischen Insel vor Seattle einen Neuanfang zu wagen. Als sie in der Strandvilla ein altes Tagebuch aus dem Jahr 1943 findet, ahnt sie noch nicht, dass dieser Fund ihr Leben von Grund auf verändern soll …

Nach der schmerzlichen Trennung von ihrem Mann glaubt die 33-jährige Emily, alles verloren zu haben. Doch genau zum richtigen Zeitpunkt - sie hat gerade die Scheidungspapiere unterzeichnet - erhält sie eine Postkarte ihrer Großtante Bee, die sie zu sich nach Bainbridge Island einlädt. In Erinnerung an die Inselidylle und die vielen unbeschwerten Sommer, die sie als Kind dort verbracht hat, schöpft Emily tatsächlich neue Hoffnung. Sie kann nicht wissen, dass ihr Neuanfang zu einer Reise in die Vergangenheit werden wird, denn im Gästezimmer der Großtante findet sie das alte Tagebuch einer geheimnisvollen Frau namens Esther. Emily spürt, dass Esthers tragische Geschichte auf rätselhafte Weise mit ihrer eigenen verknüpft ist. Mit der Hilfe des jungen Malers Jack kommt sie einem lang gehüteten Familiengeheimnis auf die Spur, das auch für sie selbst noch unerwartete Konsequenzen hat.

Quelle: Diana

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