Rezensionen.jpg

Simones Bewertung

Bewertung_03_5.jpg

Dieser Roman ist die Fortsetzung des Frauenromans „Aller Anhang ist schwer“, lässt sich aber auch problemlos einzeln lesen. Ellen trifft nach einem Familienurlaub auf die neue attraktive Nachbarin, die sich auch noch als ehemalige Freundin ihres Mannes herausstellt. Ihr Mann Kai beginnt, sich vor der Nachbarin als „Supertyp“ zu produzieren, Ellen ist alarmiert.

Ihre Freundin Margaux, die scheinbar von ihrem Mann betrogen wird, macht Urlaub in den USA. Wenn das mal nicht eine ideale Fluchtmöglichkeit für die krisengebeutelte Ellen ist…

Aber da stellt sich die Frage: Nur eine Pause von ihrer Ehe oder der endgültige Bruch? Der Roman ist locker-leicht geschrieben und an mancher Stelle schmunzelt man.

Vermisst habe ich beim Handlungsverlauf einen durchgängig aufgebauten Spannungsbogen, und manche Stellen fand ich ein wenig zu ausführlich erzählt.

Die Figuren sind sympathisch, sie erinnern mich vom Alter und von den Einstellungen her eher an Figuren von etablierten deutschen Frauenromanautorinnen wie Hera Lind und Co., weniger an Chick-lit-Autorinnen, die sich an eine jüngere Zielgruppe wenden. Es kommt auf den Geschmack des Lesers an, ob man das bevorzugt.

Alles in allem bietet der Roman typische Frauenunterhaltung, die unterhält und gut geeignet ist für einen entspannten Abend auf der Couch.

Kurz gefasst: Typischer deutscher Frauenroman um Mittvierzigerinnen – nette Lektüre mit einigen Schmunzelmomenten.


Weiberfrühstück

Renée Karthee

Werbung

Originaltitel: ----
Verlag: Ullstein
ISBN: 978-3548281995
Erscheinungsdatum: November 2011
Genre: Contemporary

Klappentext

Der eine bricht die Ehe. Der andere den Ellenbogen, als er vor der schönen Nachbarin Männchen macht. Solche Typen braucht kein Mensch. Die Freundinnen Ellen und Margaux hauen ab. Plötzlich hat das Leben wieder einen anderen Duft. Es riecht nach Freiheit und Abenteuer und dem teuren Aftershave eines Leinwandstars. Manchmal muss man nur zwei Worte sagen, um aus einem langweiligen Film großes Kino zu machen: und tschüss!

Quelle: Ullstein

Diese Seite verwendet Cookies. Diese sind wichtig für die Funktion der Webseite. Wenn die Cookies gelöscht werden, werden einige Funktionen der Seite nicht wie gewünscht funktionieren.
Link zur Datenschutzerklärung