Rezensionen

Ankes Bewertung 04 Sterne.png

Verfolgt man als Leser eine mehrteilige Bücherserie, gibt es immer Teile die einem besser und andere die einem nicht so gut gefallen. So hat mir der 1. Teil der Serie „Dämonen zum Frühstück“ gut gefallen; bei „Vom Dämon verweht“ konnte ich trotz unterhaltsamer Lektüre doch schon ein paar Ermüdungserscheinungen bei mir feststellen; nun war ich richtig gespannt wie es mir mit dem 3. Teil ergehen würde.

Um es vorneweg zu nehmen, auch in diesem 3. Teil der „Demon Hunter Mom“ Serie hat mich so einiges gestört, was mir bereits im 2. Teil negativ aufgefallen ist.
Die Übermutter und Superwoman Kate ist keinen Deut entspannter geworden und dazu ist mir auch die Tochter Allie zunehmend auf den Nerv gegangen. Und der Ehemann von Kate Stuart? Wie blind kann ein Ehemann und Familienvater, im Bezug auf seine Familie eigentlich sein?

Julie Kenner bleibt sich in diesem Teil ihrer „Demon Mom“ Serie treu; das betrifft auch den flüssigen und angenehm zu lesenden Schreibstil. Immer wieder aufs Neue bin ich von ihrem Talent in der „Ich-Form“ zu erzählen, begeistert. Wer sich also einmal diesem Schreibstil nähern möchte, sollte es vielleicht einmal mit Julie Kenner probieren?

Obwohl auch hier einmal zu oft der Plot wiederholt und es ein wenig langweilig wird, habe ich mich dennoch mit dem Buch gut unterhalten gefühlt, um einiges mehr als mit dem 2. Teil.

Ich habe lange darüber nachgedacht, warum mir dieser Teil trotz meiner Kritik wieder besser gefallen hat, aber ich kann leider keine logische Antwort darauf geben.

Vermutung 1:
Auch dieses Buch liest sich leicht und ist für so einige Schmunzler gut.

Vermutung 2:
Aber es kommt mir so vor als hätte Kate, die ich als Leser mittlerweile ja recht gut kenne, mehr an Charakter und vor allem an persönlicher Vielschichtigkeit bekommen.

Vermutung 3:
Rein gefühlsmäßig, empfand ich diesen Teil als richtig spannend.

Kurz gefasst: Trotz meiner Kritikpunkte, ein spannendes Buch, das mich gut unterhalten hat.