Rezensionen

Wildfees Bewertung 04 05 Sterne.png

Mit seinem goldenen Haar, der bronzefarbenen Haut und den blitzenden Augen sieht Julian von Makedonien aus wie ein junger Gott. Keine Frau, die er berührt, kann die süßen Wonnen jemals vergessen. Doch die Liebesglut, die er zu entfachen vermag, ist zugleich sein ewiger Fluch: Von einem Vollmond bis zum nächsten erfüllt Julian den Frauen jeden Wunsch, bis er gezwungen ist, diese Welt zu verlassen. Grace würde alles tun, um ihn aus dem dunklen Kerker zu befreien, in dem ihn ein Fluch seit Jahrhunderten gefangen hält. Denn kein Mann hat sie jemals so glücklich gemacht wie Julian...

Das ist endlich die 1. deutsche Übersetzung der Dark Hunter Reihe, von der es schon an die 10 Bände gibt.

Julian ist ein Halbgott, Sohn der Liebesgöttin Aphrodite und einem spartanischem Generals (oder so...). Er ist von seinem Halbbruder Priapos in ein Buch bzw. Schriftrollen verbannt worden, weil er ihm quasi recht heftig auf die Füße gestiegen ist. Tja, der Kerl ist jetzt Sexsklave, hat eine schmerzhafte Dauererektion ohne einen Orgasmus kriegen zu können und muss jeder Frau zu Diensten sein, die ihn herbeiruft.

Was soll ich sagen......das Buch ist perfekt für jede, die es ein wenig, nun ja, abstrus mag....

Wie bei Sherrilyn üblich, ist die weibliche Heldin entweder jungfräulich oder sexuell eher unerfahren, in diesem Fall wurde der Heldin die ach so wertvolle Jungfräulichkeit im zarten Alter von 24 geraubt, allerdings nicht von Julian (das wäre ja auch zu langweilig). Und wie auch üblich, haben die beiden erst zum Ende des Buches so richtig guten Sex, allerdings nicht ohne das die Heldin vorher ein paar gute Orgasmen hatte die ihr Goldjunge ihr verschafft hat.

Ein wenig undurchsichtig bzw. für mich irgendwie unverständlich ist das Verhalten von Aphrodite und warum Priapos eigentlich so sauer auf Julian war. Und die kleine Nebenstory um den Stalker hätte nach meinem Geschmack ruhig gefährlicher bzw. spannender aufgebaut sein können.

Insgesamt ein herrlich abstruser, fantasyreicher Liebesroman der ideal für Moning Fans ist, alle anderen sollten einen Bogen drum herum machen, weil der Roman halt vor Klischees nur so strotzt. Ich denke, man kann den Roman nur dann mögen, wenn man das Genre mit einem Augenzwinkern liest.