Rezensionen

Wildfees Bewertung 05 Sterne.png

Zarek hat man ja schon in Night Embrace/ Im Herzen der Nacht kurz kennengelernt. Dort hat man dein Eindruck, einen durchgeknallten, psychotischen und äußerst gefährlichen Dark Hunter vor sich zu haben, der von allen anderen Huntern gemieden wird.

Im Gegensatz zu anderen Huntern trinkt er auch menschliches Blut und verhält sich insgesamt sehr aggressiv.
In diesem Band lernt man die Gründe und Vorgeschichte für Zareks Verhalten kennen und stellt erstaunt fest, das dieser psychotische Kerl gerne "Der kleine Prinz" liest und Holzfiguren schnitzt....

Wie nicht anders zu erwarten; schafft es Astrid, den Schutzmantel von Zarek zu durchdringen, allerdings mit Hilfe eines Dream-Hunters, die in diesem Band nur eine kleine Nebenrolle spielen. Über Ash/Archeron und Simi erfährt man auch einiges mehr, ebenso über die Beziehung zwischen Asg und Artemis. Diesen Band muss man unbedingt lesen, wenn man ein Fan von Ash ist!

Summa summarum ist der Band der bisher beste der Reihe, Zarek ist ein wundervoller „totured hero“ und die Erotikszenen sind herrlich romantisch.

Lilis Bewertung 05 Sterne.png

Zarek ist wieder zurück in Alaska, in der Einsamkeit und Kälte. Aber hier erwartet ihn der Tötungsbefehl der Göttin Artemis in Form eines unsterblichen Dämons. Als Acheron davon erfährt, verlangt er eine unabhängige Beurteilung seines Dark Hunters. Als Richterin des Olymps wird die Nymphe Astrid ausgesucht, die zusammen mit dem Werwolf Sascha nach Alaska gehen soll. Astrid verliert für den Zeitraum der Beurteilung ihr Augenlicht. Nur mit Hilfe des Wolfes kann sie, wenn sie ihn berührt, „sehen“. Für die Zeit der Beurteilung soll der Dämon zurückgerufen werden, dieser sinnt aber weiterhin auf Rache und verfolgt Zarek. Nach einem Kampf wird Zarek verletzt und flieht geradewegs in die Hütte von Astrid. Ein Schneesturm verhindert, dass er weiter in die Einsamkeit flüchten kann. Aufgrund seiner Vergangenheit vertraut er keiner Person und reagiert mit Ablehnung auf die Annäherungsversuche von Astrid.

Dieser Roman ist für mich einer der bisher Besten der Dark-Hunter-Reihe. Zareks Vergangenheit als Sklave ist erschreckend und grausam, sodass der Leser hier vielleicht manche Träne in den Augen haben wird. Trotzdem findet man unter der harten Hülle des einsamen Kämpfers einen weichen Kern, wenn er seine Figuren Trost spendet oder Hilfe leistet. Man wünscht ihm einfach nur das Beste. Ein Held zum Verlieben!

Astrid ist in Wohlstand im Olymp aufgewachsen und ihre Familie (u.a. ihre Schwestern, die Schicksalsgöttinnen) steht ihr bei.

Diese beiden Menschen treffen nun aufeinander. Sie hat zunächst Angst vor Zarek und ist eher skeptisch, aber zunehmend fasziniert er sie mehr und mehr. Über seine Träume erfährt sie dann seine Vergangenheit und sie versteht sein Verhalten immer besser.

Er ist voller Zurückhaltung, geht allen Gefühlen und Menschen aus dem Weg und weicht vor allem Guten zurück, da er immer erwartet, dass etwas Grausames und Böses passiert.

Die Nebenfiguren, vor allem der Werwolf Sacha und die junge Dämonin von Acheron, bringen ein Lächeln in dieses Buch und runden es perfekt ab.

Zum Schreibstil und zu den Ideen der Autorin braucht man nicht mehr viel zu sagen. Sie bringt diese Geschichte so gefühlvoll dem Leser näher, wie man es sich wünscht. Man hat einfach das Gefühl, dass es passt.

Damit das Schicksal Zareks einen positiven Gegenpart hat und der Leser aufatmen und lächeln kann, gibt es den eingeschnappten Werwolf, der seinen Lieblingspullover verteidigt, oder die Dämonin, die ihre Soap im Fernsehen sehen will.

Fazit: Volle Punktzahl und Keeper. Für jeden Dark-Hunter Fan ein absolutes Muss.